Back to the Roots?: Steinzeiternährung
vom Fitnessexperten Cecil Egwuatu
Back to the Roots?
Steinzeiternährung
Unsere Gene
Wir leben mit unseren "Steinzeitgenen" im Jahr 2005.
Unsere Gene haben sich in den letzten 2,5 Millionen Jahren nur zu maximal
1 % verändert. Also ist es sehr wichtig für uns zu erfahren wie wir als Mensch
"artgerecht" leben können. Damals als Jäger und Sammler hatten wir noch stählerne harte Muskeln, starke stabile Knochen, gesunde Zähne und ein gutes Herz-Kreislauf-System. Zivilisationskrankheiten, die uns heute zu schaffen machen, waren nicht
bekannt. Wir ernährten uns hauptsächlich von tierischem Fleisch samt Eingeweiden,
Gehirn, Knochenmark, Leber etc. das reich an hochwertigen Proteinen und
lebenswichtigen Fetten war. Als "Beilage" hatten wir nur ein paar Kohlenhydratquellen wie z.B. wilde Beeren, Pilze und Nüsse (geringer KH Anteil). Man geht heute von einer damaligen Nährstoffverteilung von 55% Fett, 30% Protein und 15% Kohlenhydraten aus.Ackerbau
Erst mit dem Acker- und Getreideanbau vor 10.000 Jahren kamen Kohlenhydrate in großen Mengen in unserer Nahrung vor. Die Menschen konnten nun sesshaft werden und brauchten nicht mehr umherziehen auf der Suche nach neuen Erbeutungen. Somit war es kulturell gesehen ein sehr bedeutender Schritt. Nur leider kamen mit dem neuen übermäßigen Verzehr von Kohlenhydraten die verschiedenen Krankheitsbilder auf uns zu. Wir wurden immer kleiner, bekamen schwächere Knochen, unsere Muskeln fingen an zu schrumpfen, die Zähne wurden immer schlechter und die ersten Herz-Kreislaufprobleme waren zu erkennen, wie man z.B. an den alten mumifizierten Ägyptern herrausfand.
Schlussfolgerung
Zurück zu unserer "artgerechten Haltung"! Viel Bewegung: als Jäger und Sammler legten wir täglich 15 km Fußweg zur Nahrungsbeschaffung zurück!
Artgerechte Ernährung: Kohlenhydrate wenn möglich nur durch Obst und
Gemüse aufnehmen, davon sollten es aber mindestens 5 Portionen täglich sein.
Ansonsten, Fisch, Fleisch, Nüsse, Eier, Salat, Käse, Milchprodukte, Rapsöl,
Olivenöl, Leinöl (kalt), Leinsamen. Um das wichtige Omega-6 zu Omega-3 Verhältnis zu verbessern sollten Sie lieber Maiskeimöl, Sonnenblumenöl und Distelöl im Kaufhausregal stehen lassen. Langzeitstudie?
Zu den gesündesten Völkern gehören die Eskimos und Stämme in Teilen von Afrika, wo Herzinfarkte oder Schlaganfälle so gut wie nie vorkommen. Warum, können Sie jetzt wahrscheinlich selbst erahnen oder? Gutes Fett und hochwertiges Protein! Kohlenhydrate nur als Beilage!
Quellen: Nicolai Worm, Ein Mammut auf den Teller
Text:Cecil Egwuatu, Personal Trainer und freier Autor für PersonalFitness.de
Foto: iStock
Cecil Egwuatu
Hamburg
Cecil Egwuatu ist ehemaliger Profi-Basketballspieler, Personaltrainer verschiedener Fitnessclubs, besitzt ein eigenes PT-Studio in HH und ist als Dozent von Ernährungsseminaren tätig. Die Erfolge seiner Sport-Karriere lassen seinen enormen Ehrgeiz und seine Disziplin erahnen. Heute gilt für Ihn, dass SIE Ihr persönliches Ziel erreichen! Dem geht er, wie damals in seiner eigenen Karriere, mit voller Energie und bestem Gewissen nach.
Hamburg
Cecil Egwuatu ist ehemaliger Profi-Basketballspieler, Personaltrainer verschiedener Fitnessclubs, besitzt ein eigenes PT-Studio in HH und ist als Dozent von Ernährungsseminaren tätig. Die Erfolge seiner Sport-Karriere lassen seinen enormen Ehrgeiz und seine Disziplin erahnen. Heute gilt für Ihn, dass SIE Ihr persönliches Ziel erreichen! Dem geht er, wie damals in seiner eigenen Karriere, mit voller Energie und bestem Gewissen nach.
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