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Sinnvolles Body Building: Bewegung trainieren!

vom Fitnessexperten Markus Pabst
Sinnvolles Body Building
Bewegung trainieren!
Krafttraining im Fitness-Studio dient nur allzu oft dem bloßen Muskelaufbau. Sinnvoll eingesetzt wird dazu gewonnene Leistung dagegen nur selten. Das ist schade – und schädlich. Hier erfahren Sie, wie Sie am besten trainieren und davon auch rundum profitieren. Fitness- oder Krafttraining ist im Normalfall eine Abfolge von Übungen an mehreren Krafttrainingsgeräten, die jeweils einen Muskel oder eine Muskelgruppe trainieren. Die Zusammensetzung der Übungen, respektive der Geräte entscheidet dann, ob Sie ein Ganzkörpertraining absolvieren oder sich auf einen Bereich der Muskulatur konzentrieren.

Trainieren Sie eigentlich Bewegungen?

Üben Sie, die antrainierte Kraft auch im Alltag oder in Ihrer Sportart einzusetzen?

In meinen Augen werden derzeit zu oft nur die Muskeln trainiert. Dabei geht es rein um die Optik, sprich: eine statische Momentaufnahme, die sich, einmal in Bewegung versetzt, von „beeindruckend“ zu „belustigend“ ändert. Am deutlichsten wird das Problem bei Sportlern, die ihre Athletik trainieren, um bessere Leistungen in ihrer Sportart zu erzielen. Ohne die Zielbewegungen zu trainieren, wird sich ihre Leistung durch ein Krafttraining nicht verbessern, sondern verschlechtern.

Das Problem

Training an Kraftgeräten ist bis auf wenige Ausnahmen immer ein zweidimensionales Training. Muskeln werden isoliert in einer vorgegebenen und nicht veränderlichen Bewegungsbahn stimuliert. Die Koordinationsleistung ist minimal und die Nerven im Muskel werden kaum mittrainiert. So stehen für mehr Muskelmasse nach einer Trainingsphase weniger Nerven zur Verfügung.

Der Alltag aber stellt dreidimensionale Anforderungen an den Körper, also sollte auch dreidimensional trainiert werden. Gute Möglichkeiten dafür bietet das Training mit freien Gewichten oder an Kabelzügen. Viel zu selten werden noch Übungskombinationen und Sprung- oder Wurfbewegungen eingesetzt. Durch die geforderte Koordinationsleistung der verschiedenen Bewegungen werden zusätzlich zu den Muskeln hier auch die Nerven mittrainiert. Der Körper lernt, die dazu gewonnene Kraft im Zusammenspiel der verschiedenen Muskeln zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Intensität einzusetzen. Oft reicht es, zusätzlich zu den herkömmlichen Kraftgeräten z.B. ein paar Sprünge (Squatjumps, Split Jumps) in das Trainingsprogramm einzubauen. Wurf- und Schlagbewegungen sind eine weitere Möglichkeit, ganze Bewegungen zu trainieren.

Neben dem Training der Koordination kommt so auch eine größere Abwechslung in Ihr Trainingsprogramm. Zudem wird das Herz-Kreislauf-System intensiver angesprochen, als beim reinen Gerätetraining.

Text: Markus Pabst
Foto: Istockphoto


Rheinisch-Bergischer Kreis

Mit der Erfahrung aus mehr als 1.000 Personal Trainings, über 200 Leistungsdiagnostiken und Trainingsplänen und der Empfehlung von fast 200 zufriedenen und erfolgreichen Kunden seit 2006 bietet sportpabst keine Träumereien oder Worthülsen, sondern bewährte und effektive Konzepte, um Ihre Ziele zu erreichen. Markus Pabst ist erfolgreicher Personal Trainer, Referent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und -artikeln.
  • Dipl. Sportwissenschaftler
  • zertifizierter Fitnesstrainer
  • Personal-Trainer
  • DHB B-Lizenz Trainer
  • C-Trainer Nordic Walking
  • TPI certified GolfFitness Instructor
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