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Beachvolleyball: Bewegung am Strand vermittelt ein positives Lebensgefühl

vom Fitnessexperten Lars Burkert
Beachvolleyball
Bewegung am Strand vermittelt ein positives Lebensgefühl
Beachvolleyball ist längst nicht mehr bloß eine Trendsportart. Immer mehr Leute versuchen im Sommer an einem warmen Badetag nicht nur zu faulenzen, sondern sich auch sportlich zu betätigen. Dafür eignet sich Beachvolleyball in einer hervorragenden Art und Weise wie kaum eine andere Sportart. Das Spielen im Sand unter der Sonne vermittelt ein positives Lebensgefühl, man hat Spaß im Umgang mit dem Ball, lernt nette Leute kennen und fühlt sich wie im Urlaub. Neben diesen genialen psychischen Effekten der Sportart führt Beachvolleyball auch zu einer gesunden physischen Beanspruchung des Organismus. Untersuchungen an männlichen Spielern mittlerem Leistungsniveaus haben gezeigt, dass während eines Spiels die durchschnittliche Herzfrequenz bei 140 Schlägen pro Minute und der durchschnittliche Laktatwert bei 2,56 mmol je Liter Blut liegt (vgl.HÖMBERG, S./PAPAGEORGIOU, A.: „Handbuch für Beachvolleyball“ 1997). Diese Kennwerte sind nahezu optimal. Viele Sportwillige versuchen bei ihrem Lauftraining sich in diesem Intensitätsbereich zu bewegen, um einen möglichst hohen Fettverbrennungsanteil Ihres Energiestoffwechsels sicherzustellen.

Neben der Beanspruchung der Ausdauerleistungsfähigkeit sind im Beachvolleyball Schnellkraft, koordinative Fähigkeiten - insbesondere Gleichgewichtsfähigkeit -, sowie Antizipations- und Reaktionsfähigkeiten von überragender Bedeutung. Das Spielen auf Sand zieht im Gegensatz zum Hallenvolleyball fast keine orthopädischen Probleme mit sich, da der Sand als natürliche Dämpfung dient und somit die Belastung für Knie, Hüfte und Lendenwirbelsäule automatisch verringert wird.

Da Beachvolleyball koordinativ eine relativ anspruchsvolle Sportart ist, empfiehlt sich für den Anfänger zu erst einmal das Handling mit dem Ball zu erlernen und zu Beginn 4 - 4 bzw. 3 - 3 zu spielen, anstatt sich beim Spiel 2 gegen 2 zu überfordern und frühzeitig die Lust an der Sportart zu verlieren.

Wenn Sie erst einmal einen Angriffsschlag oder einen Hechtbagger auf Sand erfolgreich absolviert haben, werden Sie sehen wie viel Spaß dieses Spiel macht. In diesem Sinne: BEACH-UP!

Text: Lars Burkert, Personal Trainer und freier Autor für Personalfitness.de
Fotos: Lars Burkert

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Lars Burkert
Freiberg

  • Personal-Trainer
  • European Master in Sport Management
  • Diplom-Sportökonom (Univ.)
  • universitäres Zertifikat "Gesundheit und Fitness"
  • Diplomarbeit "Gewichtsreduktion mit Hilfe komplexer Interventionsprogramme"
  • 2facher Weltmeister im Drachenbootsport 2006
  • 2facher Europameister im Drachenbootsport 2006


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