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Yoga - Das älteste Wellness-Paket der Welt

Yoga, das ist wie viele, viele bunte Smarties. Obwohl überall irgendwie das Gleiche drin steckt, sieht das Angebot kunterbunt aus: Vinyasa, Flow, Shivananda, Kundalini, Ashtanga, Anusara, Power, Iyengar, Bikram; Yoga gibt es in zig "Geschmacksrichtungen". Ach ja, und natürlich ist da Hatha Yoga, der Klassiker – nix Neumodisches, wenngleich sehr Beliebtes wie Yogafit oder Yogalates. "Ohne künstliche Farbstoffe“, hieße das bei den Schokolinsen. weiterlesen...

Wer nur soll durch das Dickicht dieser vielen Yoga-Richtungen finden? Eines haben fast alle gemeinsam: In der westlichen Welt wird vor allem auf die körperlichen Übungen wert gelegt. Diese Yoga-Stellungen heißen in Sanskrit Asanas. Varianten der Asanas von Kobra bis Krähe, von Drehsitz bis Dreieck oder von Bogen bis Baum gibt es Tausende, aber "nur" 84 Asanas gehören aus klassischer Sicht zu den Grundstellungen. Wie über fast alles wenn es um Yoga geht, gibt es auch zu der Zahl der Asanas unterschiedliche Ansichten und Interpretationen.

Von ruhig bis schweißtreibend

Was die vielen Yoga-Stile unterscheidet sind die Intensität, das Tempo und die "choreografischen" Interpretationen der Stellungen. Mal hält man lange in den Positionen inne, was in vielen Hatha-Yoga-Schulen der Fall ist. Mal fließt man schnell von einer in die andere Position, wie im Vinyasa oder Flow-Yoga. In einer der jüngsten Yoga-Formen, dem Bikram, geht es bei Sauna-ähnlichen Temperaturen zur schweißtreibenden Sache. In Tüchern, die wie Hängematten von der Decke baumeln, gleitet man im Aerial Yoga sanft von einer Stellung in die nächste.

Es ist also wirklich für jeden etwas dabei. Auch Promis von Madonna bis Meg Ryan schwören darauf. Doch wer glaubt, Yoga sei nur etwas für Ladies, der irrt. Es gibt nämlich jede Menge Yoga Dudes – auch unter den Promis: Mr. 007 Daniel Craig stählte Nerven und Muskeln damit, Basketball-Ikone Kevin Garnett oder Rock-Star Adam Levine – sie alle tun es. Und es ist auch bei den Jungs schön anzusehen. Googeln sie doch einfach mal Yoga Dudes...

Mehr als Stellungen

Auch wenn es anders scheint: Das heutige körperliche Yoga in Form von Stellungen ist nur ein kleiner Teil dessen, was Yoga ausmacht. Denn es handelt sich um ein jahrtausendealtes philosophisches System, das den Menschen ganzheitlich erfasst. Deshalb gehören sowohl körperliche wie geistige Übungen zum Yoga, aber auch moralische Grundsätze. So sind etwa die Yamas und Niyamas Gebote des Handelns, Pranayama umfasst alle Atemübungen, Kriyas sind Reinigungsübungen und die Meditation ist eine Technik höchster Konzentration.

Doch was bedeutet der Sanskrit-Begriff Yoga, manchmal auch Joga, überhaupt? Wörtlich bedeutet es „verbinden“ oder „Joch“. In der Yoga-Philosophie ist hiermit die Verbindung verschiedener Aspekte gemeint: Körper und Geist, das Weibliche und das Männliche, und schließlich das Individuelle mit dem Göttlichen.

Im Wesentlichen geht es in der Philosophie des Yoga darum, wie man ein erfülltes, körperlich wie geistig gesundes Leben in Harmonie mit sich und seiner Umwelt führt. Letztlich liegt aus philosophischer Sicht das Ziel des Yoga in der Überwindung allen Leids und der eigenen Verbindung mit dem sogenannten "Göttlichen", was die Erleuchtung wäre. Doch dies ist sicher nur wichtig für Hardcore-Yogis und Yoginis.

Balance für Körper und Geist

Weil Yoga ganzheitlich ist, hat Yoga auch immer Wirkungen auf jeder Ebene. So soll es beispielsweise den Körper beweglich machen und den Geist gleich mit. Es wirkt beruhigend und bringt den Menschen wieder in eine gesunde körperliche wie mentale Balance. Immer häufiger wird Yoga deshalb auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. So dient es zur Vorbeugung des heute so häufigen Burnouts sowie seiner Behandlung in Kliniken, wenn bereits starke Symptome vorliegen.

Nie wurde intensiver erforscht, welche Wirkungen Yoga hat. Orthopäden, Neurowissenschaftler, Psychologen und andere Wissenschaftler verstehen heute immer mehr, weshalb und wie Yoga wirkt. Studien zeigen: Meditation verringert Ängste, yogische Schnellatmung steigert die sexuelle Lust, Yoga erleichtert die Überwindung z.B. von Nikotinsucht. Schon nach 20 Minuten Hatha Yoga erhöht sich unsere kognitive Leistungsfähigkeit – also die höheren Denkprozesse – und zwar mehr als nach Jogging oder Aerobics.

Yoga kommt also nicht nur in unterschiedlichen Schattierungen daher. Es scheint auch geradezu alles zu können. Es macht happy und es heilt. Damit übertrifft es die farbenfrohen Schokolinsen zumindest in einem Punkt.

Text: Dr. Kai Kaufmann


 
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