Am Rande der Pisten und im freien Gelände sieht man sie immer öfter. Nein, keine Yetis – aber so ähnlich: Menschen mit tellerartigen Dingern an den Füßen. Sie folgen einem neuen Trend.

In den Österreichischen Alpen erlebt Schneeschuhwandern einen richtigen Hype. Dabei ist es keine Neuerfindung, sondern eine Wiederentdeckung, ein alter Hut. In Amerika, Skandinavien und vor allem in Alaska hatte damals jeder Indianerstamm sein eigenes Modell, um im Winter auf die lebensnotwendige Jagd gehen zu können. Mit zunehmender Motorisierung verschwanden die „Yeti“-Teller aber von der Schneefläche. So gerieten sie für lange Zeit weitgehend in Vergessenheit. Doch jetzt geht es Ihnen wie Schlaghosen oder Parkas: Sie sind plötzlich wieder angesagt. Immer öfter glitzern die Spuren der Schneeschuhe auf den watteweißen Teppichen vieler Skigebiete.

Von Easy Going bis Speed-Wandern

Schneeschuhwandern ist sehr leicht zu erlernen und es gibt praktisch keine Altersgrenze für diesen Spaß. Erholung, Sport und Berg-Wellness – für die meisten Schneeschuhwanderer stehen Genuss und Erholung im Vordergrund. Keine Skilifthektik, kein lästiges Anstellen an den Liften – herrlich! Man ist der Natur ganz nah und kann in aller Ruhe neue Kraft und Energie tanken. Das Herz-Kreislauf-System wird beim Wandern sanft gefordert und die Kondition trainiert. Die Arm und Beinkoordination wird geschult und je nach Wahl der Strecke kann man auch anspruchsvoll die Höhenmeter bewältigen. Speed-Wandern in flottem Tempo und mit kräftigem Stockeinsatz ermöglicht ein optimales Ganzkörpertraining an der frischen, gesunden Luft. Überflüssige Pölsterchen verschwinden im Nu. Die tief verschneiten Waldgebiete in Oberkärnten bieten für jedes Leistungslevel die richtigen Schneewanderrouten. Die Wintersportorte bieten spezielle Touren für Anfänger an, wo die Technik erlernt wird. 

High-Tech meets Indianer-Style

Moderne Schneeschuhe arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie die traditionellen Modelle der Indianerstämme erklärt Peer van der Heijden, Schneeschuh- und Bergsportexperte in Villach: Das Körpergewicht wird über eine größere Fläche verteilt, so dass man im Schnee weniger einsinkt und zur Fortbewegung weniger Kraft aufwenden muss. Optisch und vor allem technisch haben sich Schneeschuhe enorm weiterentwickelt. Viele Hersteller bieten mittlerweile High-Tech-Schneeschuhe an: Der moderne Schneeschuh besteht meist aus leichtem Aluminium oder Kunststoff mit speziellen Krallen an der Unterseite. Dank dieser Krallen kommt man im Schnee schnell und leicht voran.

Schuhe und Spezialsocken

Feste Allwetter-Trekkingschuhe bieten Halt und ausreichend Platz für dicke Spezialsocken, die den Fuß vor Blasen und Druckstellen schützen. Bei höherem Schnee empfiehlt es sich, Gamaschen zu tragen – so bleiben die Beine auch bei Pulverschnee trocken und warm.

Gute Stütze: Teleskop-Stöcke

Eine erhebliche Hilfe beim Aufstieg und in unwegsamem Gelände sind die Stöcke. Dreiteilige Teleskop-Skistöcke, deren Länge sich den Schnee und Gehbedingungen kürzer beim Aufstieg und länger beim Abstieg anpassen, haben sich hierbei bestens bewährt. Man kann sie klein verpackt mitnehmen. Nässedichtatmungsaktive Fingerhandschuhe sind für normale Touren ausreichend. Mit dem passenden Rucksack, Verpflegung und Funktionskleidung steht dem winterlichen Naturerlebnis nichts mehr im Wege. Schneeschuhe schließen niemanden aus: Kinder haben ebenso ihren Spaß daran wie Erwachsene, Trainierte und Untrainierte, Gipfelstürmer genauso wie bedächtige Landschaftsgenießer. Na dann, viel Spaß auf den Spuren des Yetis.

Bei dieser Art vom "Skifahren" fährt man anstatt auf zwei Brettern nur auf einem. Diese Art auf dem Schnee zu "boarden" wurde von Surfern entdeckt. Es ist sozusagen wie Surfen nur auf Schnee.

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