Entspannter Mann liegt auf dem Sofa und hört Musik über Kopfhörer, um Stress zu Hause zu reduzieren.

Stress reduzieren Die besten Entspannungstipps für zu Hause

Unser Leben kann ganz schön stressig sein – selbst im Home-Office. Weißt du, welche klassische Musik am besten entspannt? Oder wie du sogar deine Ernährung zum Relaxen einsetzen kannst? Hier findest du Tipps für völlig unterschiedliche Entspannungsmöglichkeiten.

Was du gleich erfahren wirst:

Welche Tipps gibt es für eine mentale Entspannung zu Hause?

Zum mentalen Training zählen beispielsweise die Progressive Muskelrelaxation (PMR) bzw. die Progressive Muskelentspannung (PME), Autogenes Training (AT) oder Meditationsformen.

Probiere die mentale Entspannung doch einfach mal mit einer Phantasiereise im Liegen aus. Dabei reist du mit deinem Atem gedanklich durch deinen Körper.

Und so funktioniert es:
Du kannst dich z.B. liegend mit geschlossenen Augen an einen schönen Urlaub erinnern, welchen du gedanklich mit allen Sinnen nacherleben kannst. Erinnere dich: Wie hast du dich gefühlt? Hat dein Körper irgendwas berührt, was hast du gerochen, welche Geräusche hast du wahrgenommen? Vielleicht hast du die salzige Meeresluft geschmeckt, den leichten Wind und die wärmende Sonne gespürt, während du auf das Türkis schimmernde Wasser geblickt hast?

Wie kann ich zu Hause mit Atemübungen entspannen?

Mit Atemübungen wie der folgenden schaltest du im Home-Office ganz schnell einen Gang herunter.

  • Begib dich in Rückenlage, wobei du eine Hand auf die Brust und die andere Hand auf den Bauch legst – achte nun bewusst auf deinen Atem.
  • Atme ruhig. Konzentriere dich darauf, wo deine Atmung hinfließt.
  • Hebt sich eher deine Hand auf der Brust oder deine Hand auf dem Bauch? Atme in Richtung deiner Hand auf dem Bauch. Atme dabei länger aus als du einatmest, denn das sorgt zusätzlich für Beruhigung.

Wie kann ich mit Ernährung zu meiner Entspannung beitragen?

Kurze Phasen des Fastens können zur Entspannung beitragen. Wenn du ein Frühstücker bist, dann mache in deiner Home-Office-Mittagspause einen langsamen Spaziergang statt mittags zu essen. Wenn du normalerweise eher spät die erste Mahlzeit zu dir nimmst, kann dies ab und zu das Mittagessen sein. Mache statt eines Frühstücks einen langsamen Spaziergang. Lass also eine Mahlzeit weg und gönne deinen Verdauungsorganen und dir diese Phase der Entspannung.

Führe den langsamen Spaziergang als Achtsamkeitsspaziergang durch. Wie duftet die Umgebung? Welche Pflanzen blühen gerade und welche Farben siehst du? Halte inne und lausche den Geräuschen – welche Vögel hörst du beispielsweise?

Auch das langsame und bewusste Essen kann entspannen. Kaue jeden Bissen mindestens 30 Mal oder öfter. Schmecke, welche der sechs Geschmacksrichtungen angesprochen werden: süß für die Grundenergie des Lebens; sauer für die Warnung vor unreifen Früchten; salzig, ebenfalls lebensnotwendig; bitter als Warnung vor Giftigem und Ungenießbarem; Fettig für die geballte Energie und das sogenannte Umami für die Grundbausteine des Lebens.

Mit welcher Musik entspannt man am besten?

Besonders entspannend wirkt Musik mit einer geringen Anzahl an Beats-per-Minute (bpm), wie z.B. Metallica "Nothing Matters" (ca. 50 bpm) oder Alicia Keys "Karma" (80 bpm). In der Klassik sind es die Largo-Stücke, welche eine entspannende Wirkung haben. Jede ruhige Musik, die deine Seele anspricht.

Wie kann ich aktiv entspannen?

Sofern du körperlich in einem langsamen und ruhigen Tempo unterwegs bist, kann man dies bereits als eine Form der aktiven Entspannung bezeichnen:

Einige Beispiele:

  • Bei einem Spaziergang
  • leichtes Joggen oder Radfahren
  • mit Yoga
  • mit Pilates
  • z.B. mit einer Blackroll ®

Bewege dich gleichmäßig mit einer Herzfrequenz im Gesundheitsbereich, d.h. mit 50-60 Prozent deiner maximalen Herzfrequenz – eine grobe Faustformel ist z.B. Frauen 226/ Männer 223 minus Lebensalter mal 50 bis 60 Prozent.

Weitere Tipps zum Entspannen zu Hause

  • Suche dir einen angenehmen Platz und lies ungestört ein Buch. Mindestens ca. 20 Seiten – und die nicht mit einer Schnelllesetechnik, sondern bewusst und konzentriert.
  • Ein Nickerchen – Power nap – von zehn bis maximal 30 Minuten erfrischt dich. Solltest du tief und fest einschlafen, so ist das ein Zeichen deines Körpers, dass er Nachholbedarf hat. Stelle dir anfangs zum Üben der kurzen Schlafsequenz einen Wecker. Oder übe im Sitzen, in der Kutscherhaltung, und halte dabei ein Schlüsselbund in der nach unten gewandten, aber geschlossenen Hand. Bevor du in die Tiefschlafphase übergehst, entspannt deine Hand und der Schlüssel fällt auf den Boden. Dabei wirst du vom Geräusch im richtigen Kurz-Nickerchen-Zeitraum geweckt.
  • In einem Bad mit einem Entspannungsöl (wie z.B. Lavendelöl) oder einem Basenpulver, bei Bedarf ergänzt um Kerzenlicht und/oder beruhigende Musik, kannst du entspannen und gleichzeitig deiner Haut etwas Gutes tun.
  • Schon beim bewussten Genuss einer Tasse Tee oder einem selbst gemachten Ingwerwasser, gerne auch auf dem Balkon oder im Garten, kannst du dich wieder auf dich selbst besinnen und entspannen.
  • Zusätzlich nimm gerade im Frühjahr und Sommer eine gute und wichtige Dosis des Sonnen-Vitamins D auf. Bleibe in unseren Breitengraden zwischen elf und 15 Uhr mindestens 20, aber nicht länger als 30 Minuten in der Sonne und mache möglichst viel Körperfläche frei, so dass dein Körper reichlich Sonne auftanken kann. Dieses Zeitfenster ist wegen der UVB-Strahlung besonders geeignet. Verzichte in den ersten 20 bis 30 Minuten auf den Sonnenschutz, damit dein Körper die Sonnenstrahlen aufnehmen kann. Sonnenschutz ist natürlich grundsätzlich wichtig, aber deine Haut ist genauso wie dein Mund ein aufnehmendes Organ... und Vitamin D ist u.a. für die Regulation des Immunsystems wichtig! Schenke dir diese Momente in der Sonne und genieße sie.

Fazit

Zeit für sich finden und vor allem NEHMEN! Wenn nicht jetzt, wann dann? Goethe sagte "Der Mensch selbst, so er sich der gesunden Sinne bedient, ist das größte physikalische Gerät". Nutze all deine Sinne und am besten täglich. Führen für dich eine Kalenderkette. Mache jeden Tag, an dem du eine der vorgenannten Entspanunngssequenzen gemacht hast, ein Kreuz in deinem Kalender. Lass diese Kette nicht abreißen.

Gönne dir Zeit mit und für dich selbst und lass es dir mit dir gut gehen.

Mitmachbox: Entspannt zu Hause – einfache Routinen für den Alltag 🧘‍♀️🎧

  • So geht’s – Fantasiereise im Liegen: Legen Sie sich bequem hin, schließen Sie die Augen und „reisen“ Sie gedanklich an Ihren Lieblingsort. Spüren Sie Wind, Sonne, Gerüche, Geräusche. 5–10 Minuten genügen.
    Das stärkt: Löst Grübeln, beruhigt das Nervensystem und fördert innere Ruhe.
    Tipp: Handy stumm, Decke bereitlegen.
  • So geht’s – Beruhigende Atmung (länger aus als ein): Eine Hand auf Brust, eine auf den Bauch. In den Bauch einatmen, doppelt so lange ausatmen (z.B. 4 Sekunden ein, 8 aus) für 3–5 Minuten.
    Das stärkt: Aktiviert den Ruhemodus, senkt Puls und Stress.
    Sicherheit: Bei Schwindel kurz pausieren und normal atmen.
  • So geht’s – Achtsam essen oder kurz fasten: Eine Mahlzeit bewusst essen: jeden Bissen ca. 30-mal kauen und Geschmacksnoten wahrnehmen. Alternativ gelegentlich eine Mahlzeit auslassen und 15–20 Minuten achtsam spazieren gehen (Gerüche, Farben, Vogelstimmen wahrnehmen).
    Das stärkt: Entlastet Verdauung, zentriert und beruhigt.
    Hinweis: Nicht bei Schwangerschaft, Essstörungen oder Unterzuckerungsneigung fasten.
  • So geht’s – Musik zum Runterkommen: Leise, langsame Tracks wählen (z.B. 50–80 bpm, Largo-Klassik). Setzen Sie Kopfhörer auf, sitzen oder liegen, Augen schließen, 10 Minuten nur zuhören.
    Das stärkt: Puls synchronisiert sich, Anspannung sinkt.
    Tipp: Favoriten-Playlist „Langsam & Leise“ anlegen.
  • So geht’s – Sanft aktiv entspannen: 15–25 Minuten ruhiges Gehen, leichtes Radeln oder Yoga im Wohlfühltempo (ca. 50–60% der maximalen Herzfrequenz – „Sie können noch sprechen“).
    Das stärkt: Kopf wird frei, Schlafqualität verbessert sich.
    Sicherheit: Bei Bedarf Untergrund wählen, auf gleichmäßige Atmung achten.

Anwendung: Planen Sie täglich 10–20 Minuten ein. Probieren Sie diese Routinen 2–3 Mal pro Woche kombiniert (z.B. Atmung + Musik, Fantasiereise + kurzer Spaziergang). Starten Sie morgen mit einem 5-Minuten-Atemfenster und setzen Sie ein Kreuz im Kalender ✔️ – lassen Sie die Kette nicht abreißen.

Erstellt mit Unterstützung von KI aus dem Inhalt des Artikels. Bitte beachten Sie: Unsere Tipps ersetzen keine persönliche Beratung. Umsetzung auf eigene Verantwortung – wir übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Folgen.

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Diesen Artikel über „Stress reduzieren“ hat Frank M. Konieczka geschrieben – Personal Trainer aus Berlin.

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Kontakt zu Trainer Frank M.

Frank M. Konieczka

Er hat einen vielseitigen Werdegang, geprägt von persönlicher Stärke und tiefem Wissensdurst. Seine Ausbildungen in Wissenschaft, Forschung und Lehre spiegeln seine intellektuelle Neugier wider. Als Mensch ist er ehrlich, loyal und verantwortungsbewusst, mit einem starken Gerechtigkeitssinn. Herausforderungen wie Knieoperationen haben ihn gelehrt, ganzheitlich zu denken und seine Ziele mit Entschlossenheit zu verfolgen. Seine praktische, unabhängige Art macht ihn zu einem wertvollen Begleiter auf dem Weg zu persönlichen Zielen....

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