Vor über 30 Jahren, am Ende meiner DJ - Karriere fällte ich eine Entscheidung: Mein Grundbedürfnis, Mitmenschen mehr Spaß am Leben zu vermitteln, wollte ich endlich in eine neue sportlichere und gesündere Richtung erheben – und wurde Schritt für Schritt zum Personal Trainer. Ich ahnte ja ich nicht, wohin das einmal führen würde ...
Das Wade-Phänomen
Made in Germany
Aufstieg und Untergang
Es wurde vom Fitnessmarkt voll ausgeschöpft.
erst mega angesagt, dann als Autofußmatten in 1 Euro Shops verramscht. Es stellt sich die Frage:
Haben zu viele, eher monetäre Interessen, den ganz eigenen, gründlichen Glanz und Charme der deutschen Interpretation von Personal Training vernichtet? Oder, noch extremer:
Ist Personal Training tot?
Was professionelles Personal Training von unqualifiziertem unterscheidet:
Ein Personal Trainer kann und sollte sich nur dann so bezeichnen, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:
- Wenn er sich ein wirklich gutes Einfühlungsvermögen angeeignet hat
- Eine grundsolide Erfahrung im Umgang mit Kunden aufweisen kann
- Die sportlichen Grundlagen für ein sicheres Training mit dem Kunden - auch bei orthopädischen Einschränkungen, absolut beherrscht und den Kunden auch dementsprechend ständig verbessert!
- Seine Grenzen anerkennt und nichts durchführt, worin er nicht gründlich genug ausgebildet ist.
- Er regelmäßig Tests- und Retests mit relevanten Zielparametern seines Kunden durchführt.
- Die rechtlichen Grundlagen der Selbstständigkeit beherrscht.
- Das Ziel seines Kunden immer im Focus behält.
Richtlinien des Bundesverbands Personal Training als Berufsordnung
Gemeinsam mit dem Bundesverband Personal Training e.V. wurden 2013 ethische Grundsätze für die Arbeit als Personal Trainer definiert, eine sogenannte „Berufsordnung“. Jeder ernsthafte Personal Trainer sollte sich diese aushängen und danach handeln. Und jeder Kunde sollte darauf achten, ob nach diesem Kodex gearbeitet wird. Hier geht’s zur Berufsordnung.
Bieten sich unfertig ausgebildete Instruktoren ihren Kunden zu früh als Personal Trainer an, schaden sie der Branche enorm. Kollegen sagen mir auch aus genau diesem Grund: „Ich bin gar kein klassischer Personal Trainer mehr!“
Qualität definiert die Nomenklatur
Andererseits ist die Antwort, auf die Frage ob Personal Training tot ist: Nein.
Nämlich dann, wenn ich sehe, wie beseelt, begeistert und umfassend ausgebildet wiederum andere Kollegen an die Sache herangehen, einem inneren Kompass folgen und genau diesen benötigten Geist der Excellenz, Engagement, Ernsthaftigkeit sowie Esprit aus den 90ern in die 2020er Jahre tragen.
Quo Vadis?
Mein Fazit: Für mich ist die Personal Trainer Branche derzeit definitiv an einem Scheideweg. Zwischen „marktschreierisch-egogetrieben“ und „hoch engagiert-professionell und bescheiden“, den Kunden und seine Aufgaben stets im Fokus. Deshalb ist es gerade in Zeiten von „Constant Posing“ auf Instagram und einer derzeit durchschnittlichen Aufmerksamkeitspanne von 10 Sekunden besonders wichtig, dass wir jetzt, richtig, und laut jene Kollegen ehren, die engagiert unser Berufsbild erfolgreich in die kommende Dekade führen werden.
Qualitätsgarantie für Personal Training
Aus diesem Grund ist der NEOS Award, mit seinem steten Ringen und Suchen nach höchster Qualität und Performance, so immens wichtig für PersonalFitness.de und den gesamten, sich gerade im Umbruch befindlichen Personal Training Sektor. Branchenrelevante Veranstaltungen wie diese zeigen, dass wir auch die leisen Töne guter Arbeit schätzen, promoten und unterstützen, sowie stets strengstes Qualitätsmanagement betreiben! Immer mit dem Fokus dem Kunden und uns selbst mehr Spaß an einem gesunden und selbstwirksamen Leben zu ermöglichen. Nachhaltig!
Feiere beim NEOS Award mit uns die besten Personal Trainer 2019
Wer wissen möchte, welche Personal Trainer dieses Jahr beim NEOS Award am 15. Juni 2019 bei der Personal Trainer Conference in Mainz zu den besten drei ihrer Kategorie gewählt werden, erfährt hier mehr!
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