Ja, definitiv. Sport hat mein Leben wahrscheinlich stärker geprägt, als ich es mir früher hätte vorstellen können. Bewegung fiel mir als Kind nämlich alles andere als leicht. Aufgrund meiner Koordination bekam ich bereits ab meinem dritten Lebensjahr Physiotherapie, die mich bis zu meinem 15. Lebensjahr begleitete.
Als Jugendlicher war ich sehr schmächtig und begann irgendwann zu Hause mit Krafttraining. Zum ersten Mal erlebte ich selbst, wie gezieltes Training nicht nur meinen Körper veränderte, sondern auch mein Selbstvertrauen und das Gefühl dafür, was ich mir zutrauen kann.
Aus dieser persönlichen Erfahrung wurde eine Leidenschaft – und schließlich mein Beruf. Heute, mehr als 20 Jahre später, arbeite ich als Personal Trainer und bilde selbst Trainer aus.
Vielleicht ist genau diese Geschichte auch der Grund, warum ich Menschen nie danach beurteile, wo sie gerade stehen. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel sich verändern kann, wenn man einfach anfängt.
Ganz klar: TRX-Übungen gehören zu meinen absoluten Favoriten. Ich arbeite seit 2012 intensiv mit TRX und liebe die enorme Vielseitigkeit – Kraft, Stabilität, Koordination und Körperkontrolle lassen sich hervorragend miteinander verbinden.
Trotzdem gibt es für mich nicht die eine „beste“ Übung. Im Personal Training entscheide ich nicht danach, was mir am meisten Spaß macht, sondern danach, was für den Menschen vor mir sinnvoll ist.
Die beste Übung ist die, die zur Ausgangssituation, zum Ziel und zum Menschen passt. Genau diese Individualität macht gutes Training für mich aus.
Was hat dich zu diesem Beruf gebracht?
Eigentlich meine eigene Geschichte. Bewegung fiel mir als Kind nicht immer leicht und ich bekam bereits ab meinem dritten Lebensjahr Physiotherapie. Als Jugendlicher war ich sehr schmächtig und begann schließlich zu Hause mit Krafttraining.
Dabei habe ich selbst erlebt, wie sehr gezieltes Training einen Menschen verändern kann – körperlich, aber auch im Selbstvertrauen.
Aus dem eigenen Training wurde eine Leidenschaft, aus der Leidenschaft schließlich mein Beruf. Heute, mehr als 20 Jahre später, begleite ich Menschen bei ihren persönlichen Zielen und bilde selbst Trainer aus.
Dass ausgerechnet aus meiner eigenen Geschichte einmal mein Beruf entstehen würde, hätte ich mir als Kind wahrscheinlich niemals vorstellen können.
Was macht dir an deinem Beruf am meisten Freude?
Die Momente, in denen Menschen ihre eigenen Fortschritte wirklich spüren. Wenn eine Bewegung plötzlich funktioniert, die vorher schwierig war. Wenn jemand stärker wird, sich wieder wohler im eigenen Körper fühlt oder nach langer Zeit merkt, dass Training tatsächlich Spaß machen kann.
Besonders schön ist es, Menschen über längere Zeit zu begleiten und mitzuerleben, wie aus kleinen Veränderungen echte Entwicklung entsteht.
Diese Momente kann man als Trainer nicht kaufen – und genau deshalb macht mir mein Beruf auch nach über 20 Jahren noch so viel Freude.
Wie bleibst du fachlich auf dem aktuellen Stand?
Für mich hört Lernen mit einer Ausbildung nie auf. Auch nach über 20 Jahren in der Fitnessbranche bilde ich mich regelmäßig weiter, beschäftige mich mit aktuellen Entwicklungen und hinterfrage auch Methoden, die ich selbst seit Jahren einsetze.
Einen besonderen Stellenwert hat dabei meine Tätigkeit als TRX Senior Course Instructor. Ich arbeite direkt für TRX und bilde selbst Trainer aus. Wer andere Trainer unterrichtet, muss fachlich auf dem neuesten Stand bleiben und gleichzeitig in der Lage sein, Wissen verständlich und praktisch zu vermitteln.
Trotzdem glaube ich, dass Fortbildung allein nicht reicht. Die Kombination aus aktuellem Fachwissen und mehr als zwei Jahrzehnten praktischer Erfahrung ist für mich besonders wertvoll.
Was macht für dich ein gutes Personal Training aus?
Für mich steckt das Wichtigste eigentlich schon im Namen: Es muss persönlich sein.
Nicht mein Lieblings-Workout oder irgendein vorgefertigter Trainingsplan entscheidet, was wir machen, sondern der Mensch vor mir – mit seinen Zielen, Voraussetzungen, seinem Alltag und auch seiner aktuellen Tagesform.
Gutes Personal Training bedeutet für mich außerdem, nicht einfach Übungen vorzugeben. Ich möchte erklären, warum wir etwas machen, auf Details achten, Fortschritte sichtbar machen und das Training immer wieder sinnvoll anpassen.
Am Ende soll mein Kunde nicht einfach nur trainiert haben. Er soll verstehen, was er tut, Fortschritte erleben und sich bei seinem Training gut aufgehoben fühlen.
Was geht mit gutem Personal Training leichter als alleine im Studio oder in der Gruppe?
Vor allem musst du dir nicht ständig selbst die Frage stellen: „Was soll ich eigentlich machen – und mache ich es überhaupt richtig?“
Im Personal Training übernehme ich die Planung und Trainingssteuerung, achte auf deine Bewegungsausführung und passe das Training an deine Fortschritte und deine aktuelle Situation an. Gleichzeitig kann ich dich genau dort fordern, wo es sinnvoll ist – und bremsen, wenn weniger manchmal mehr wäre.
Das spart Zeit, verhindert planloses Training und sorgt dafür, dass jede Einheit ein klares Ziel hat.
Und vielleicht der größte Unterschied: Du bekommst nicht irgendein Training. Du bekommst dein Training.
Welche Werte sind dir wichtig?
Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Respekt.
Mir ist wichtig, Menschen so zu begegnen, wie ich selbst behandelt werden möchte – offen, auf Augenhöhe und ohne ihnen etwas vorzumachen.
Das gilt auch für mein Personal Training. Ich verspreche keine Wunder und verkaufe keine Abkürzungen, von denen ich selbst nicht überzeugt bin. Wenn ich glaube, dass etwas sinnvoll ist, sage ich es. Und wenn ich glaube, dass etwas nicht sinnvoll ist, sage ich das genauso.
Gleichzeitig bedeutet Respekt für mich, zu akzeptieren, dass jeder Mensch andere Voraussetzungen, Ziele und Herausforderungen mitbringt.
Vertrauen entsteht für mich nicht durch große Versprechen, sondern dadurch, dass man zuverlässig das tut, was man sagt.
Was ist dir in deinem Leben wichtig?
Ganz klar: meine Familie. Ich bin verheiratet und Vater von drei Kindern – und so sehr ich meinen Beruf und den Sport liebe, steht meine Familie für mich an erster Stelle.
Mit drei Kindern weiß ich auch, dass das echte Leben selten perfekt nach Plan läuft. Termine, Arbeit, Familie und all die ungeplanten Dinge dazwischen gehören einfach dazu. Das hat auch meine Sicht auf Training verändert.
Ich glaube nicht daran, dass sich das ganze Leben um Fitness drehen muss. Training sollte das Leben besser machen – nicht zusätzlich komplizierter.
Deshalb ist mir auch bei meinen Kunden wichtig, Lösungen zu finden, die nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern wirklich in ihren Alltag passen.
Nenne drei Eigenschaften, die voll auf dich zutreffen.
Zuverlässig, empathisch und detailverliebt.
Wenn ich etwas zusage, kann man sich auf mich verlassen. Gleichzeitig ist mir wichtig, den Menschen hinter seinem Trainingsziel zu sehen und zu verstehen, was ihn gerade beschäftigt, motiviert oder vielleicht auch ausbremst.
Und ja – beim Training bin ich ziemlich detailverliebt. ? Ich sehe oft Kleinigkeiten in einer Bewegung, die anderen vielleicht gar nicht auffallen. Denn manchmal sind es genau diese kleinen Veränderungen, die am Ende einen großen Unterschied machen.
Deine drei größten Stärken?
Meine drei größten Stärken sind Empathie, Fachkompetenz und die Fähigkeit, motivierende Verbindungen zu schaffen.
Wie motivierst du Kunden, die sich eher „schwer“ tun?
Motivation bedeutet für mich nicht, einfach nur daneben zu stehen und „Komm, noch zehn!“ zu rufen.
Wenn jemand Schwierigkeiten hat, regelmäßig zu trainieren, möchte ich zuerst verstehen, warum. Fehlt die Zeit? Macht das bisherige Training keinen Spaß? Sind die Ziele zu groß? Gab es schlechte Erfahrungen? Oder passt das Training einfach nicht zum Alltag?
Dann setzen wir genau dort an. Wir machen die nächsten Schritte realistisch, schaffen Erfolgserlebnisse und finden eine Form von Training, die sich nicht jedes Mal wie Überwindung anfühlt.
Mein Ziel ist nicht, jemanden 60 Minuten lang zu motivieren. Mein Ziel ist, dass mit der Zeit aus „Ich muss trainieren“ immer häufiger „Ich will trainieren“ wird.
Was sagst du Menschen, die glauben, sie seien einfach nicht sportlich?
Dass ich dieses Gefühl sehr gut nachvollziehen kann.
Bewegung fiel mir als Kind selbst nicht leicht. Aufgrund meiner Koordination bekam ich bereits ab meinem dritten Lebensjahr Physiotherapie, die mich bis zu meinem 15. Lebensjahr begleitet hat. Dass Sport einmal mein Beruf werden würde und ich später sogar selbst Trainer ausbilde, hätte damals vermutlich niemand erwartet.
Deshalb glaube ich nicht an den Satz: „Ich bin einfach unsportlich.“ Vielleicht hast du bisher nur noch nicht die Form von Bewegung gefunden, die zu dir passt – oder jemanden, der dich dort abholt, wo du gerade stehst.
Du musst nicht fit sein, um mit Training anzufangen. Du wirst fitter, weil du anfängst.
Was unterscheidet dich von anderen im Personal Training?
Ich glaube, es ist vor allem die Kombination aus Erfahrung, Fachwissen und der Fähigkeit, Training wirklich individuell zu machen.
Ich arbeite seit über 20 Jahren in der Fitnessbranche und habe in dieser Zeit mit sehr unterschiedlichen Menschen und Zielsetzungen gearbeitet. Gleichzeitig bilde ich als TRX Senior Course Instructor selbst Trainer aus, bin TRX Ambassador und trage mit dem Black & Yellow Rank die höchste Instructor-Stufe innerhalb der TRX Education.
Aber Titel und Qualifikationen allein machen noch keinen guten Personal Trainer. Entscheidend ist, was davon bei meinem Kunden ankommt.
Ich möchte genau hinschauen, zuhören und herausfinden, was dieser eine Mensch gerade braucht. Manchmal muss ich motivieren und fordern, manchmal bremsen, etwas verändern oder einen völlig anderen Weg wählen.
Bei mir steht nicht die Methode im Mittelpunkt, sondern der Mensch, der vor mir steht.
Welche Rolle spielt Ernährung bei deinem Training?
Eine wichtige – denn Training und Ernährung lassen sich bei vielen Zielen nicht vollständig voneinander trennen. Gerade wenn jemand Körperfett reduzieren, Muskulatur aufbauen, seine Leistungsfähigkeit verbessern oder seine Körperzusammensetzung verändern möchte, spielt Ernährung eine entscheidende Rolle.
Gleichzeitig halte ich wenig von pauschalen Verboten, kurzfristigen Extremdiäten oder einem Ernährungsplan, der nur funktioniert, solange das Leben perfekt läuft.
Als Ernährungscoach geht es mir darum, gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, die zum Ziel, aber eben auch zum Alltag meines Kunden passt.
Die beste Ernährung ist für mich nicht die theoretisch perfekteste – sondern eine, die sinnvoll ist und langfristig funktioniert.
Wie gehst du im Training mit Stress, Erschöpfung und Regeneration um?
Ein Trainingsplan existiert nicht im luftleeren Raum. Stress, Schlaf, Beruf, Familie und Regeneration beeinflussen, was ein Mensch an einem bestimmten Tag leisten kann.
Deshalb ziehe ich eine geplante Trainingseinheit nicht um jeden Preis durch. Wenn ich merke, dass mein Kunde erschöpft oder außergewöhnlich belastet ist, passe ich Intensität, Umfang oder Trainingsinhalt entsprechend an.
Das kann bedeuten, an einem Tag richtig Gas zu geben – und an einem anderen bewusst einen Gang zurückzuschalten.
Für mich ist das keine Schwäche, sondern intelligente Trainingssteuerung. Gutes Training bedeutet nicht, in jeder Einheit maximal viel zu machen, sondern zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun.
Beschreibe das Spektrum deiner Trainingsformen und -Methoden.
Mein Training ist bewusst vielseitig, denn ich möchte mich nicht auf eine einzige Methode festlegen. Je nach Ziel und Ausgangssituation kombiniere ich klassisches Krafttraining, funktionelles Training, TRX Training, Mobility sowie Übungen für Stabilität, Koordination und Körperkontrolle.
TRX spielt aufgrund meiner langjährigen Spezialisierung natürlich eine besondere Rolle und bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Trotzdem besteht eine Personal-Training-Stunde bei mir nicht automatisch aus 60 Minuten TRX.
Ich wähle Übungen und Methoden danach aus, welchen Nutzen sie für meinen Kunden haben – nicht danach, was gerade besonders modern oder spektakulär aussieht.
Das Ziel bestimmt die Methode. Nicht umgekehrt.
Wie profitieren Kunden von deinen Zusatzausbildungen?
Vor allem davon, dass ich auf einen sehr großen fachlichen und praktischen Werkzeugkasten zurückgreifen kann.
In mehr als 20 Jahren in der Fitnessbranche habe ich zahlreiche Aus- und Weiterbildungen absolviert und mich intensiv mit unterschiedlichen Bereichen des Trainings beschäftigt. Gleichzeitig sorgt meine Tätigkeit als TRX Senior Course Instructor und Ausbilder von inzwischen mehr als 1.000 Trainern dafür, dass ich mich kontinuierlich mit Trainingsqualität, Bewegungsausführung und Coaching auseinandersetze.
Für meinen Kunden bedeutet das aber nicht, dass ich möglichst viele Methoden in eine Stunde packe. Im Gegenteil: Gutes Fachwissen zeigt sich für mich darin, aus vielen Möglichkeiten genau die auszuwählen, die für diesen Menschen sinnvoll sind.
Denn am Ende soll mein Kunde nicht merken, wie viele Ausbildungen ich gemacht habe – sondern dass sein Training zu ihm passt und professionell betreut wird.
Was für Ziele haben deine Kunden typischerweise?
Die Ziele sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Viele möchten Körperfett reduzieren, Muskulatur aufbauen, stärker und fitter werden oder ihre Beweglichkeit verbessern. Andere möchten ihren Rücken und ihre Gelenke gezielt stärken, ihre körperliche Belastbarkeit erhöhen oder nach längerer Trainingspause wieder einen guten Einstieg finden.
Manche kommen auch zu mir, weil sie sich in ihrem Körper einfach wieder wohler fühlen und im Alltag mehr Energie haben möchten.
Entscheidend ist für mich deshalb nicht, mit welchem Ziel jemand zu mir kommt. Wir definieren gemeinsam, was er konkret erreichen möchte und welcher Weg dafür realistisch ist.
Denn gutes Personal Training beginnt für mich nicht mit einem fertigen Trainingsplan, sondern mit einem klaren Verständnis des Menschen und seines Ziels.
Wie läuft ein typisches Erstgespräch oder eine Probestunde bei dir ab?
Bevor wir überhaupt über Übungen oder Trainingspläne sprechen, möchte ich zunächst den Menschen kennenlernen.
Deshalb starten wir mit einem kostenlosen und unverbindlichen Kennenlerngespräch. Wir sprechen darüber, wo du gerade stehst, was du verändern möchtest, welche Erfahrungen du bisher mit Training gemacht hast und wie dein Alltag aussieht.
Und mindestens genauso wichtig: Wir schauen, ob die Chemie zwischen uns stimmt. Personal Training ist eine sehr persönliche Zusammenarbeit – deshalb müssen sich beide Seiten damit wohlfühlen.
Erst danach überlegen wir, wie ein Training aussehen könnte, das wirklich zu dir passt.
Beim ersten Gespräch musst du also nichts leisten und dich auch für nichts entscheiden. Wir lernen uns einfach kennen – alles Weitere ergibt sich daraus.
Wie begleitest du Kunden nach Verletzung, OP oder längerer Pause zurück ins Training?
Gerade nach einer Verletzung, Operation oder längeren Trainingspause gilt für mich: Nicht dort weitermachen, wo man aufgehört hat, sondern dort anfangen, wo man heute steht.
Nach entsprechender medizinischer Freigabe schauen wir uns gemeinsam die aktuelle Ausgangssituation an und bauen Belastung Schritt für Schritt wieder auf. Dabei achte ich besonders auf Bewegungsausführung, Belastungsverträglichkeit und eine sinnvolle Progression.
Meine Aufgabe als Personal Trainer ist dabei nicht, eine medizinische oder physiotherapeutische Behandlung zu ersetzen. Ich setze dort an, wo Training wieder möglich und sinnvoll ist, und berücksichtige bei Bedarf die Vorgaben der behandelnden Ärzte oder Therapeuten.
Das Ziel ist nicht, möglichst schnell wieder alles zu können – sondern Vertrauen in den eigenen Körper zurückzugewinnen und langfristig wieder belastbarer zu werden.
Wie machst du den Trainingsfortschritt deiner Kunden sichtbar und messbar?
Fortschritt ist viel mehr als eine Zahl auf der Waage. Deshalb hängt auch die Erfolgskontrolle immer davon ab, welches Ziel mein Kunde verfolgt.
Das können beispielsweise Veränderungen bei Kraft und Leistungsfähigkeit, Körperumfängen, Körperzusammensetzung, Beweglichkeit oder der Qualität bestimmter Bewegungen sein. Gleichzeitig gibt es Fortschritte, die sich nicht immer perfekt in Zahlen ausdrücken lassen: Treppen fallen leichter, eine Übung funktioniert plötzlich, der Rücken fühlt sich belastbarer an oder jemand merkt einfach, dass er im Alltag mehr Energie hat.
Mir ist wichtig, solche Veränderungen bewusst sichtbar zu machen. Denn gerade wenn man sich jeden Tag selbst sieht, übersieht man schnell, wie weit man eigentlich schon gekommen ist.
Wie hilfst du Kunden, die Trainingserfolge langfristig zu halten und in den Alltag zu integrieren?
Indem wir nicht versuchen, einen perfekten Fitnessalltag zu erschaffen, den niemand dauerhaft durchhalten kann.
Ich bin selbst Vater von drei Kindern und weiß, dass Beruf, Familie, Termine, Urlaub oder einfach ein stressiger Tag immer wieder dazwischenkommen. Deshalb muss ein Trainingskonzept flexibel genug sein, um auch außerhalb perfekter Wochen zu funktionieren.
Wir suchen gemeinsam nach einer Trainingsstruktur, die realistisch zum Leben meines Kunden passt. Und wenn sich dieses Leben verändert, passen wir auch das Training entsprechend an.
Für mich ist das einer der wichtigsten Grundsätze überhaupt:
Training muss nicht nur fachlich sinnvoll sein. Es muss auch in ein echtes Leben passen.
Denn langfristiger Erfolg entsteht nicht dadurch, einige Wochen alles perfekt zu machen – sondern dadurch, etwas zu finden, das man auch langfristig leben kann.
Michael, danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!