Absolut. Ich war ein schüchternes Kind. Der Sport hat mich in meinem Charakter selbstbewusst, widerstandsfähig und robust gemacht. Ich würde sagen, dass ich heute ein ganz anderer Mensch bin.
Besonders spannend finde ich die immer individuellere Betreuung im Jugendfußball. Athletiktraining, Schnelligkeit, Leistungsdiagnostik und Mentaltraining bekommen zunehmend mehr Bedeutung. Für mich ist das ein wichtiger Schritt, weil junge Spieler sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Entwicklungsfelder haben.
Wie hältst du dich selbst fit?
Ich trainiere regelmäßig selbst und messe mich auch immer wieder mit meinen Spielern – zum Beispiel bei Sprint-, Reaktions- oder Ausdauerübungen. Außerdem entwickle ich viele Übungen selbst und teste sie natürlich auch. Für mich gehört das zur Glaubwürdigkeit dazu: Ich möchte nicht nur erklären, was sinnvoll ist, sondern selbst vorleben, was ich von meinen Spielern erwarte.
Was hat dich zu diesem Beruf gebracht?
Ich komme selbst aus dem Leistungssport und habe früh erlebt, wie wichtig die richtige Begleitung auf diesem Weg ist. Talent allein reicht oft nicht. Es braucht jemanden, der den Spieler versteht, ihn fordert und auch in schwierigen Phasen an seiner Seite bleibt.
Genau diese Unterstützung möchte ich jungen Fußballern heute geben – sportlich, mental und menschlich. Deshalb war für mich früh klar, dass ich als Trainer arbeiten und junge Spieler in ihrer Entwicklung begleiten möchte.
Was macht dir an deinem Beruf am meisten Freude?
Für mich sind die größten Erfolge die, bei denen ein Spieler den nächsten Schritt macht – zum Beispiel in eine höhere Liga wechselt oder ein Angebot von einem anderen Verein bekommt. Dann sieht man, dass sich die gemeinsame Arbeit wirklich ausgezahlt hat.
Wie bleibst du fachlich auf dem aktuellen Stand?
Ich bilde mich laufend weiter, beschäftige mich mit neuen Trainingsansätzen und schaue auch bewusst darauf, was andere Trainer und Experten machen. Gleichzeitig entwickle und teste ich viele Übungen und Trainingssysteme selbst. Entscheidend ist für mich immer: Was funktioniert in der Praxis wirklich und hilft meinen Spielern auf dem Platz weiter?
Was macht für dich ein gutes Personal Training aus?
Ein gutes individuelles Training beginnt für mich mit dem Trainerauge. Ich muss erkennen, wo die Stärken und Schwächen eines Spielers liegen und was er wirklich braucht. Eine gute Leistungsdiagnostik kann dabei eine wichtige Grundlage sein. Genauso wichtig sind Vertrauen, ehrliches Feedback und ein klarer Plan für die weitere Entwicklung.
Was geht mit gutem Personal Training leichter als alleine im Studio oder in der Gruppe?
Im 1:1 kann ich viel genauer auf den einzelnen Spieler eingehen. Ich kann Übungen direkt anpassen, Fehler schneller erkennen und gezielt an seinen persönlichen Stärken und Schwächen arbeiten. In einer Mannschaft oder größeren Gruppe ist diese Tiefe naturgemäß nur begrenzt möglich.
Welche Werte sind dir wichtig?
Ehrlichkeit, Vertrauen, Respekt, Hilfsbereitschaft und Weiterentwicklung. Gerade im Sport sind mir außerdem Verlässlichkeit und ein fairer Umgang miteinander wichtig.
Was ist dir in deinem Leben wichtig?
Meine Familie und meine Frau stehen für mich an erster Stelle. Dazu kommen Sport, Gesundheit und persönliche Weiterentwicklung. Ich möchte nicht stehen bleiben, sondern aus Erfahrungen und auch aus Fehlern lernen.
Deine drei größten Stärken?
Willensstark, empathisch und lebensfreudig.
Ich kann mich durchbeißen, wenn es schwierig wird, kann mich gut in andere Menschen hineinversetzen und versuche, mir trotz aller Ziele den Spaß am Leben zu erhalten.
Welche Träume oder Ziele möchtest du noch erreichen?
Ich möchte Coach2Pro weiter aufbauen und noch mehr junge Fußballer auf ihrem Weg begleiten. Besonders freut es mich, wenn Spieler durch unsere gemeinsame Arbeit den nächsten Schritt machen, in höheren Ligen spielen oder neue sportliche Möglichkeiten bekommen.
Mein Ziel ist, dass Coach2Pro für individuelle Spielerentwicklung im Jugendfußball steht – mit persönlicher Betreuung und echter Nähe zum Spieler.
Was tust du für deine Entspannung und Regeneration?
Fischen gehen, kalt duschen, lachen und Spaß haben, viel Natur erleben, gut essen, in den Urlaub fahren
Welcher war dein größter Erfolg beim Training mit Kunden?
Für mich sind die größten Erfolge die, bei denen ein Spieler den nächsten Schritt macht – zum Beispiel in eine höhere Liga wechselt oder ein Angebot von einem anderen Verein bekommt. Dann sieht man, dass sich die gemeinsame Arbeit wirklich ausgezahlt hat.
Was unterscheidet dich von anderen im Personal Training?
Ich verbinde Athletiktraining, Mentaltraining und Leistungsdiagnostik speziell für junge Fußballer. So arbeite ich nicht nach Schema F, sondern gezielt an den Punkten, die einen Spieler auf dem Platz wirklich weiterbringen.
Wie profitieren Kunden von deinen Zusatzausbildungen?
Ich kann einen Fußballspieler aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Als Sportlehrer, Athletik- und Mentaltrainer verbinde ich körperliche und mentale Entwicklung miteinander. Dadurch kann ich gezielter erkennen, wo ein Spieler Unterstützung braucht und welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Kommen Kunden mit speziellen Problemen zu dir – körperlich oder mental? Welche?
Ja, sehr häufig. Manche Spieler sind körperlich noch unterlegen, verlieren zu viele Zweikämpfe oder es fehlt an Antritt und Schnelligkeit. Andere sind im Training stark, werden im Spiel aber unsicher, verlieren nach Fehlern den Fokus oder trauen sich zu wenig zu.
Was für Ziele haben deine Kunden typischerweise?
Viele wollen athletisch stärker werden, selbstbewusster auftreten und ihre Leistung im Spiel besser abrufen. Bei ambitionierten Spielern geht es oft auch darum, den nächsten Schritt zu machen, in höheren Ligen zu spielen und sich die Chance auf Leistungsfußball offen zu halten.
Welche mentalen Techniken setzt du im Training ein oder empfiehlst du?
Ich arbeite unter anderem mit Fokusroutinen, Visualisierung, Zielsetzung und Techniken für den Umgang mit Fehlern und Drucksituationen. Wichtig ist mir, dass die Spieler einfache Werkzeuge bekommen, die sie vor und während eines Spiels tatsächlich einsetzen können.
Wie läuft ein typisches Erstgespräch oder eine Probestunde bei dir ab?
Zuerst möchte ich den Spieler und seine aktuelle Situation kennenlernen. Was läuft gut? Wo gibt es Probleme? Was möchte er erreichen? Danach besprechen wir gemeinsam mit den Eltern, welche Förderung sinnvoll ist und wie die nächsten Schritte aussehen können.
Wie kombinierst du Online-Coaching und Präsenz-Training?
Beides lässt sich sehr gut verbinden. Online arbeite ich individuell an Athletik, Mentalität und Trainingsschwerpunkten. Vor Ort kann ich zusätzlich Diagnostik, Studioequipment sowie Schnelligkeits- und Agilitytraining einsetzen. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern dass das Training zum Spieler und zu seinem Ziel passt.
Wie machst du den Trainingsfortschritt deiner Kunden sichtbar und messbar?
Ich arbeite mit klaren Leistungschecks und Vergleichswerten. Je nach Programm testen wir zum Beispiel Kraft, Stabilität, Sprungleistung, Beweglichkeit oder Körperzusammensetzung. So sehen Spieler und Eltern nicht nur ein Gefühl, sondern konkrete Fortschritte.
Wie häufig und wie lange trainieren deine Kunden typischerweise mit dir?
In der Regel arbeiten wir einmal pro Woche zusätzlich zum Vereinstraining zusammen. Je nach Programm dauert die Begleitung etwa 6 bis 12 Wochen. So bleibt die zusätzliche Belastung überschaubar und wir haben trotzdem genug Zeit, gezielt an der Entwicklung zu arbeiten.
Lorenzo, danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!