Den Körper trainieren wir mit Krafttraining, Herz-Kreislauf-Training und Dehnungsübungen. Die Seele kann nicht trainiert werden. Sie ist perfekt und bedarf keiner Einflussnahme, möchte Erfahrungen machen. Aber was ist mit dem Geist?
Im Zeitalter von Informationsflut, Anforderungen in Beruf und Alltag, unendlichen Reizen und Sinnesüberflutung ist unser Geist gefordert, oft überfordert. Manchmal verselbstständigen sich die Gedanken. Wir können nicht schlafen, sind gereizt, reagieren unangemessen oder haben gar Angstzustände oder Panikattacken und treffen dadurch gerade in Drucksituationen keine guten Entscheidungen. Kurz, wir sind nicht mehr Herr unserer Gedanken. Die Gedanken, mit all ihrem Potenzial, machen, was sie wollen. Besser wäre es doch, wenn ich selbst bestimme, wann ich etwas denke bzw. was ich denke. Um mich so in einen Zustand kraftvoller Gelassenheit auf einem hohen Energielevel zu bringen. Die Gedanken haben ein unterschätztes enormes Potenzial: Gedanke – Wort – Tat. Das ist der Prozess, wie ich etwas in mein Leben integriere und in die Welt bringe. Und am Anfang steht immer der Gedanke. Es ist sinnvoll aufzupassen, was ich denke - es könnte Wirklichkeit werden.
Auch die Gedanken und der Geist lässt sich trainieren. Genau wie einen Muskel. Krafttraining fürs Gehirn sozusagen. Erst darf ich mir bewusst machen, was es überhaupt in mir denkt. Und dann kann ich versuchen meine Gedanken bewusst zu steuern. Das kann jeder lernen - durch Meditation.



