New Moves - so funktioniert es

Neuer Trend New Moves - so funktioniert es

New Moves: Nur ein neuer Trend in der Fitnesswelt? Überall fallen Bezeichnungen wie Mobility Training, Animal Flow oder Movement. Was aber verbirgt sich hinter dieser Bewegung? Hier alle wichtigen Infos auf einen Blick.

Was sind New Moves?

All diese Bewegungsformen werden meist mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt, seltener auch mit einem Stab, Yogablöckchen oder ähnlichem. Dabei werden Beweglichkeits- und Koordinationsübungen fliessend miteinander kombiniert, um in einen Bewegungsflow zu kommen. So wird zum Beispiel mit Tierbewegungen, kindlichen Bewegungen, Übungen aus der Kampfkunst, dem Yoga und Tai Chi gearbeitet.  Es handelt sich bei den Bewegungen um natürliche menschliche Bewegungen, die oft durch unseren bewegungsarmen und sitzenden Lebensstil vernachlässigt werden. Zum Beispiel werden Übungen wie Krabbeln, Herumrollen, Kriechen, Robben und Schleichen ausgeführt. 

Was bringen New Moves?

New Moves verbessern die Beweglichkeit und die Koordination. Es geht bei den Bewegungen darum, aktive Beweglichkeit herzustellen. Das bedeutet, dass die Beweglichkeit nicht durch passives Stretching, sondern durch aktives Bewegen hergestellt wird. Ausserdem wird gezielt an der Bewegungssteuerung durch das zentrale Nervensystem gearbeitet. Es wird sozusagen die Gehirn-Muskel-Kommunikation verbessert, weshalb diese Trainingsformen zur Verbesserung der Bewegungsqualität führen. Durch die sanfte Vorgehensweise ist die Gruppe der New Moves auch hervorragend dafür geeignet, um Schmerzen zu lindern. 

Woher kommt dieser Trainingstrend?

Vorreiter der New Moves Bewegung kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Hier sei zum Beispiel Ido Portal genannt, bei dem viele Elemente aus dem Capoiera einfließen. Oder Primal Move und Original Strength, bei denen die frühkindlichen Bewegungen wie Krabbeln, Rollen und Rocken im Vordergrund stehen, Scott Sonnon, der Yoga mit Brazilian Jiu-jitsu kombiniert, oder Kin-Stretch wo Chiropraktik auf Bewegung trifft. 

Wie sieht ein typisches New Moves Workout aus?

Typische New Move Workouts bauen langsam von einfachen Bewegungen zu komplexeren Bewegungen auf. So werden meist zunächst die Gelenke separat durchbewegt um die Ansteuerung zu verbessern. So werden zum Beispiel Kopfnicken, Finger-, Arm- und Bein-Kreisen gemacht, die dann in immer komplexere Bewegungen wie Rollen, Rocken und Krabbeln übergehen. Diese Bewegungen können dann auch bis zu akrobatischen Übungen ausgebaut werden.

Für wen ist New Moves geeignet und für wen nicht?

Da es sich um sehr sanfte Bewegungen handelt, die von ganz einfachen Basisbewegungen aufgebaut werden, sind die New Moves wirklich für jedermann geeignet. Die Schwierigkeitsstufe ist nahezu unbegrenzt skalierbar, so dass sowohl der Schmerzpatient damit seine Bewegungsqualität verbessern kann, als auch der Kraftsportler und Akrobat. 

Wo kann man New Moves lernen?

In meinem Personal Training Studio nimmt das Mobility Training einen großen Stellenwert ein. Jede Trainingseinheit wird mit einem 5-10 Minuten Flow begonnen, um den Körper optimal auf das Training vorzubereiten. Im Kettlebell Training ist diese Art des "warm machens" sehr verbreitet, ebenso im Kampfsport aber auch im Crossfit. In Deutschland finden aber auch regelmäßig Workshops von Original Strength und Animal Flow statt.

Fazit

Für mich ist die Movement Bewegung zur Leidenschaft geworden. Die Bewegungsqualität, die daraus erwächst, bringt Stärke, Gesundheit und Jugendlichkeit mit sich. Jede alltägliche Bewegung profitiert von diesen Trainingsmethoden.  Mein TiP Du kannst nur gewinnen - bewege einfach - just move!

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