Was du gleich erfahren wirst:
- Welche Indoor-Übungen sind für Kinder geeignet?
- Wie kann man Kinder motivieren, auch drinnen aktiv zu bleiben?
- Welche Sicherheitsmaßnahmen sollte man bei Indoor-Aktivitäten beachten?
- Wie kann man spielerisch Fitness in den Alltag von Kindern integrieren?
- Können Indoor-Übungen die motorische Entwicklung von Kindern fördern?
- Wie lange und wie oft sollten Kinder Indoor-Übungen durchführen?
- Welche Ausrüstung wird für Indoor-Übungen für Kinder benötigt?
Welche Eltern kennen das nicht: Wenn es draußen tagelang schüttet und die Kleinen drinnen bleiben, fehlt es ihnen an Bewegung. Und schnell kommt die ganz große Langeweile auf. Wie können Mamas und Papas dann dafür sorgen, dass die Kinder zuhause körperlich aktiv werden?
Als Vater von zwei Jungs und erfahrener Physiotherapeut sowie Personal Trainer kann ich bei diesem Thema persönliche und berufliche Erfahrungen einbringen. Die hier vorgestellten Ideen und Tipps sollen die motorische Entwicklung und körperliche Fitness der Kinder fördern und gleichzeitig Spaß und Abwechslung ins Familienleben bringen. Mit Kreativität und Engagement können selbst kalte und nasse Tage zu aufregenden Abenteuern werden. Am besten starten Eltern mit einem Personal Trainer, der sich mit Fitness für Kinder top auskennt. Er wird für die Kids ein individuell passendes Programm schneidern.
Welche Indoor-Übungen sind für Kinder geeignet?
Kinderübungen unterscheiden sich von denen für Erwachsene. Gute Übungen erkennt man daran, dass das Kind Spaß hat, ausgelastet ist und neue motorische Fähigkeiten erlernt. Es ist wichtig, Kindern die Gelegenheit zu geben, auch indoor im Alltag mit den Eltern zusammen aktiv zu spielen und zu toben.
Es geht dabei weniger um spezifische Übungen, sondern um eine Vielfalt an Bewegungen im Spiel. Es sollte eine gesunde Entwicklungsförderung sein und natürlich nicht um das Trainieren von Leistungsathleten gehen.
Wie kann man Kinder motivieren, auch drinnen aktiv zu bleiben?
Wie oben erwähnt, ist der Spaßfaktor entscheidend für die Motivation von Kindern. Die Kleinen lernen am liebsten mit Spaß und Entdeckerdrang. Sie folgen dabei oft den Vorbildern ihrer Eltern. Wenn Eltern zu Hause auch mal fröhlich tanzen oder sich spaßig ein bisschen raufen, werden die Kinder dieses Verhalten kopieren.
Abwechslung und thematische Visualisierungen wie Rollenspiele und Szenenbilder können ebenfalls hilfreich sein. Hingegen sind digitale Medien oft ein Hindernis für Aktivität, es sei denn, es sind Clips, bei denen es um körperliche Aktivität geht. Eingebrochene Routinen können systematisch wieder in gute Bahnen gelenkt werden, am effektivsten mit professioneller Unterstützung durch einen Personal Trainer für Kinder-Fitness. Auch das gemeinsame Bewegen mit Gleichaltrigen motiviert Kinder.
Welche Sicherheitsmaßnahmen sollte man bei Indoor-Aktivitäten beachten?
Jetzt bitte keinen Schreck kriegen: Laut der TÜV-Abnehmer von Kinderspielplätzen, sollten Sicherheitsvorkehrungen so gestaltet sein, dass ein Kind die Möglichkeit hat, sich zu verletzen. „Warum das denn“, wirst du jetzt fragen. Kinder müssen lernen, ihren Körper in Gefahrensituationen zu kontrollieren. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder ermutigen, so weit zu gehen, wie sie sich selbst sicher fühlen. Mein älterer Sohn hat gelernt, Gefahren und seine eigenen Fähigkeiten besser einzuschätzen, indem ich ihn immer wieder frage, ob er sich bei etwas sicher fühlt. Ich mische mich nicht ein, wenn er sich sicher fühlt. Und ich biete Hilfe an, wenn er unsicher ist.
Wie kann man spielerisch Fitness in den Alltag von Kindern integrieren?
Kinder sind am liebsten mit anderen aktiv. Eltern können natürlich auch ihre eigene Aktivität ins Spiel einbauen. Hier einige Beispiele, die ich auf der Grundidee meines Sohnes, vier Jahre, mit eigenen konkreten und spielerischen Übungen ergänzt habe:



