Die positive Wirkung auf den Körper und den Geist. Die Fokussierung auf ein Ziel. Die ausgleichende Wirkung z.B. nach langer Computerarbeit.
Aktiv spiele ich Golf und nehme regelmäßig an Turnieren teil. Ergänzend trainiere ich Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer, um selbst fit und leistungsfähig zu bleiben. Passiv interessiere ich mich besonders für Golf und Wintersport.
Hat Sport dein Leben verändert? Und wenn ja, wie?
Sport hat mein Leben von Anfang an geprägt. Zunächst war es der Sport für mich selbst. Im Leistungssport habe ich Herausforderungen, Erfolge und auch die eigenen körperlichen Grenzen kennengelernt. Später erhielt der Sport auch einen beruflichen Aspekt.
Im Gesundheitssport und in der Sporttherapie habe ich erlebt, welche Bedeutung Bewegung für andere Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen haben kann. Sport kann Leistungsfähigkeit fördern, Gesundheit erhalten und auch bei körperlichen Einschränkungen neue Möglichkeiten eröffnen.
Diese unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf den Sport haben meinen beruflichen Weg und meine heutige Arbeit als Personal Trainer geprägt.
Kannst du dir ein Leben ohne Sport vorstellen?
Nein, Sport und Bewegung gehören für mich einfach zum Leben. Dabei muss es nicht immer ein intensives Training sein. Ob Yoga, Golf oder ein Spaziergang, Bewegung bedeutet für mich Lebensqualität, Ausgleich und Freude.
Welche sportlichen Trends findest du derzeit spannend?
Aktuell finde ich Neuroathletiktraining und Kinesiologie besonders spannend. Mich interessiert vor allem, wie sich Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Nervensystem, Wahrnehmung und Bewegung für das Training nutzen lassen. Beide Bereiche bieten interessante Ansätze, mit denen ich mich gerne intensiver beschäftige.
Wie motivierst du dich selbst, wenn die Lust mal fehlt?
Ich lebe das, was ich auch mit meinen Klienten umsetze: regelmäßigen moderaten Sport, Bewegung, gesunde Ernährung sowie tägliche Meditation und Yoga. Wenn die Lust auf Sport einmal fehlt, muss es nicht immer ein Training sein. Manchmal reicht einfach ein Spaziergang oder ich gönne mir ganz bewusst einen Wellnesstag zur Regeneration.
Wie hältst du dich selbst fit?
Golf
Welche sind deine Lieblingsübungen?
Zu meinen Lieblingsübungen gehören Functional Training mit der Koordinationsleiter, TRX-Training und Übungen mit der Kettlebell. Außerdem trainiere ich gerne mit verschiedenen Lunge-Varianten, Bauch- und Rückenübungen auf der Matte sowie Kraft-, Mobilisations- und Yogaübungen.
Was hat dich zu diesem Beruf gebracht?
Schon als Jugendliche hat mich fasziniert, wie Bewegung die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden positiv beeinflusst. Deshalb habe ich an der Deutschen Sporthochschule Köln Sport studiert. Seit über 20 Jahren begleite ich Menschen dabei, ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Mich begeistert es bis heute, zu sehen, wie sich durch individuelles Training, eine ausgewogene Ernährung, Stressmanagement und Mental Training die Lebensqualität und das Selbstvertrauen meiner Kunden positiv entwickeln.
Ich liebe es, mit den unterschiedlichsten Menschen zu arbeiten und sie dabei zu unterstützen, ihr Mindset für einen gesunden Lebensstil nachhaltig zu verändern. Es motiviert mich jeden Tag, ihre persönlichen Fortschritte mitzuerleben.
Was motiviert dich an deinem Beruf?
Ich habe als Personal Trainer meine Berufung gefunden, weil ich meine Fähigkeiten und mein Expertenwissen präventiv für die Gesundheit meiner Klienten einsetzen kann. Mit Bewegung und Mental Training kann ich dazu beitragen, gesundheitliche Risikofaktoren zu reduzieren und Krankheiten vorzubeugen. Es erfüllt mich, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Leistungsfähigkeit, ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Jeder Klient bringt andere Voraussetzungen und Ziele mit. Genau diese Individualität macht meinen Beruf seit über 20 Jahren abwechslungsreich und spannend.
Was macht dir an deinem Beruf am meisten Freude?
Am meisten Freude macht mir, die innere Zufriedenheit meiner Klienten zu steigern und sie dabei zu unterstützen, ihr Potenzial durch eine bessere mentale und körperliche Fitness zu entfalten. Besonders schön ist für mich der unmittelbare Unterschied: Wenn ein Klient gestresst zum Training kommt und ich nach der gemeinsamen Einheit in ein gelöstes und glückliches Gesicht blicke, weiß ich, warum ich diesen Beruf so gerne ausübe.
Welche sind die schwierigsten Momente deiner Arbeit?
Die schwierigsten Momente entstehen für mich, wenn das Commitment eines Klienten fehlt. Ich kann als Personal Trainer nur so gut sein, wie mein Klient es durch seine Mitarbeit zulässt. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit lebt davon, dass wir gemeinsam an den vereinbarten Zielen arbeiten. Dazu gehört auch, vereinbarte Aufzeichnungen einzureichen, Hausaufgaben zu erledigen und Veränderungen im Alltag umzusetzen. Geschieht das nicht, arbeite ich gewissermaßen gegen unsichtbare Hindernisse. Der gemeinsame Flow geht verloren und wir erreichen unsere Ziele nicht.
Wie bleibst du fachlich auf dem aktuellen Stand?
Ich halte mein Fachwissen durch regelmäßige Weiterbildungen, Tagungen und Symposien sowie durch das Lesen aktueller wissenschaftlicher Veröffentlichungen auf dem neuesten Stand. Wichtig ist für mich auch der wissenschaftliche Austausch mit Kollegen und der fachliche Austausch mit Klienten aus der Medizin. Relevante wissenschaftliche Erkenntnisse aus Sportwissenschaft, Training, Ernährung, Stressmanagement und Mental Training lasse ich kontinuierlich in meine praktische Arbeit einfließen.Regelmäßige Weiter- und Fortbildungen.
Was macht für dich ein gutes Personal Training aus?
Ein gutes Personal Training beginnt für mich mit einem fundierten Eingangs-Check und einer ausführlichen Anamnese. Dazu gehören die Analyse des Lebensstils, die Analyse von Haltung und Bewegungsabläufen per Video sowie Muskelfunktionstests. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die gemeinsame Definition machbarer Ziele und Etappenziele sowie die konkrete Planung, wie wir diese Schritt für Schritt umsetzen.
Genauso wichtig ist es für mich, bei jeder Trainingseinheit wahrzunehmen, wie es dem Klienten an diesem Tag geht, und ihn genau dort abzuholen. Das Training muss sich deshalb auch an der jeweiligen Tagesform orientieren und entsprechend angepasst werden. Mit gezielten Re-Checks überprüfen wir im Verlauf einzelne Fortschritte und Trainingserfolge. Diese können auch direkt als Aufgabe in eine Trainingseinheit integriert werden.
Zu einem guten Personal Training gehört für mich auch eine offene und ehrliche Kommunikation. Dazu zählt, unangenehme Dinge direkt anzusprechen, wenn sie die Zusammenarbeit oder das Erreichen der vereinbarten Ziele beeinträchtigen. Wiederholtes Zuspätkommen oder kurzfristige Absagen außerhalb der vereinbarten Fristen gehören beispielsweise dazu. Mir geht es dabei darum, den Klienten wieder in die Verbindlichkeit zu bringen und den gemeinsamen Fokus auf seine Ziele zu richten.
Kein Personal Training ist wie das andere. Im Laufe der Zusammenarbeit ergeben sich bei fast jedem Klienten weitere Ziele, wenn er seine eigenen Grenzen neu kennenlernt, Fortschritte macht und entdeckt, was noch möglich ist.
Was geht mit gutem Personal Training leichter als alleine im Studio oder in der Gruppe?
> **Mit einem guten Personal Training lassen sich viele Dinge leichter umsetzen als beim Training alleine im Studio oder in einer Gruppe. Das Training wird individuell auf den aktuellen Trainingszustand, die persönlichen Voraussetzungen und die jeweiligen Ziele abgestimmt. Ich überwache die Bewegungsausführung, korrigiere bei Bedarf und passe Übungen unmittelbar an. Gleichzeitig sorge ich für ein abwechslungsreiches Training und setze neue Trainingsreize. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Motivation. Als Personal Trainer erkenne ich, wann ein Klient zusätzliche Motivation braucht, wann ich ihn fordern kann und wann es sinnvoll ist, die Belastung anzupassen. So kann ich unmittelbar auf Veränderungen reagieren und den Klienten genau dort unterstützen, wo er es in diesem Moment benötigt.
Fast alles ist möglich, wenn Trainer und Klient miteinander harmonieren und gemeinsam an den vereinbarten Zielen arbeiten.
Welche Werte sind dir wichtig?
Ein respektvoller und wertschätzender Umgang auf Augenhöhe ist für mich die Basis einer guten Zusammenarbeit. Dazu gehören Offenheit, Vertrauen und die Bereitschaft, ehrlich miteinander zu kommunizieren. Gerade im Personal Training, wo man über einen längeren Zeitraum intensiv zusammenarbeitet, ist mir wichtig, dass sich beide Seiten aufeinander verlassen können und auch schwierige Themen offen angesprochen werden können.
Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Ich bin ein positiver und zupackender Mensch, zielstrebig, zuverlässig und ehrlich. Gleichzeitig bin ich einfühlsam und hilfsbereit und habe ein gutes Gespür für andere Menschen. Kreativität und die Offenheit für neue Ideen gehören ebenfalls zu mir. Ich probiere gerne neue Wege aus und entwickle Lösungen, wenn die bisherigen nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Besonders wichtig ist mir, dass ich mich ehrlich über die Erfolge anderer Menschen freuen kann. Neid liegt mir fern. Im Gegenteil: Wenn jemand etwas erreicht, für das er gearbeitet hat, kann ich mich von Herzen mitfreuen.
Nenne drei Eigenschaften, die voll auf dich zutreffen.
Neugierig, lernbegierig, zielstrebig, innovativ
Drei Eigenschaften, die überhaupt nicht auf dich zutreffen.
Neid, Missgunst und Negativität sind Eigenschaften, die überhaupt nicht auf mich zutreffen.
Deine drei größten Stärken?
Meine drei größten Stärken sind Kreativität, Ehrgeiz und Empathie.
Was bringt dich zum Lachen?
Situationskomik, englischer Humor und Tiere.
Wie sieht für dich ein perfekter Sonntag aus?
Ausschlafen, entspannt in den Tag starten und keinen festen Zeitplan haben. Bei schönem Wetter eine Runde Golf spielen oder einen ausgedehnten Spaziergang im Park machen, mich mit Freunden treffen, etwas Schönes unternehmen und den Abend gemütlich bei einem Abendessen ausklingen lassen.
Wie sieht dein Traumurlaub aus?
Mein Traumurlaub führt mich immer wieder nach Sylt. Die Meeresluft, die Weite, lange Strandspaziergänge, Fahrradtouren über die Insel und kulinarische Erlebnisse machen Sylt für mich zu einem besonderen Ort. Dort kann ich abschalten und neue Energie tanken.
Was tust du für deine Entspannung und Regeneration?
Für meine Regeneration nutze ich Yoga mit Asanas, Mantrasingen und Meditation. Auch Functional Training gehört für mich dazu. Besonders gut kann ich bei Ausflügen ans Meer abschalten, den Kopf frei bekommen und neue Energie tanken.
Wovon würdest du dich für kein Geld der Welt trennen?
Von meiner Gesundheit.
Welche Musik läuft bei dir im Training?
Bei mir läuft keine Musik. Beim Training draußen im Park sorgen die Naturgeräusche für die passende Geräuschkulisse.
Wie motivierst du Kunden, die sich eher „schwer“ tun?
Ich hole den Klienten dort ab, wo er gerade steht, und führe ihn Schritt für Schritt zum nächsten Level. In einem Gespräch versuche ich zunächst herauszufinden, was ihn bewegt oder was ihn daran hindert, seine Ziele zu erreichen. Nicht jeder braucht mehr Druck. Manchmal hilft ein erreichbares Etappenziel, manchmal Abwechslung im Training, ein sichtbarer Erfolg oder einfach die richtige Ansprache zur richtigen Zeit. Spaß und positive Erlebnisse im Personal Training sind für mich dabei besonders wichtig. Ich erkenne, wann ich fordern, ermutigen oder auch einmal einen Gang zurückschalten sollte.
Was sagst du Menschen, die glauben, sie seien einfach nicht sportlich?
Es ist nie zu spät für Veränderung: das zeigt mir die Zusammenarbeit mit einer über 80 jährigen Klientin, die von einer Sporthasserin zur "Athletin" wurde. Dieses habe ich als Interview mit der Klientin in meinem YouTube dokumentiert. Der Grund dafür, dass sich viele Menschen als unsportlich erleben liegt oft in negativen Erlebnissen beim Schulsport begründet.
Beim Personal Training kann er den Sport neu und positiv erleben als Weg zum Ziel.
Welcher war dein größter Erfolg beim Training mit Kunden?
Klientin hat durch eine bessere körperliche Fitness, ein besseres Mindset und durch den Abbau negativer Glaubenssätze ihr Gehalt verdoppelt.
Welcher war dein schönster Moment im Umgang mit Kunden?
Einer meiner Klienten hatte sein Personal Training von seinem Chor zum Geburtstag geschenkt bekommen. Dazu hatte der Chor für mich sogar eine CD mit dem Titel „Das ist die Pamela“ aufgenommen. Während einer späteren Yogastunde haben mein Klient und ich gemeinsam ein Mantra auf Sanskrit gesungen. Wir waren beide im Flow und voll in unserem Element. Dieser besondere Moment ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.
Was unterscheidet dich von anderen im Personal Training?
-Ich habe die höchstmögliche Qualifikation im Sportbereich als Dipl. Sportlehrerin der Deutschen Sporthochschule Köln
-Ich habe Berufserfahrung in den verschiedenen Bereiche des Sports zum Beispiel als Gesundheits-Managerin bei der AOK und als Sporttherapeutin in einer orthopädischen Klinik.
-Ich bin über 18 Jahre als hauptberuflicher Personal Trainer mit meiner Firma Move Personal Training selbständig
-Ich kann durch einen Fitness-Check das Personal Training individuell auf den Kunden abstimmen
-Ich arbeite an der mentalen & körperlichen Fitness meiner Kunden mit Bewegung, Ernährung, Mental Training und Entspannung mit Yoga
-Ich arbeite an der Entfaltung verborgener Potenziale des Klienten, welches seinen persönlichen & beruflichen Erfolg und seine Performance im Einklang mit seiner Gesundheit steigert.
-Ich habe eine gute Wahrnehmung für die Befindlichkeit des Klienten und kann das Training darauf abzustimmen
-Ich habe ein eigenes Personal Trainer Studio, welches in der Nähe vom Rhododendron- & Bürgerpark ist.
-Ich habe Humor und bin kommunikativ
-Ich bin dreisprachig aufgewachsen in Deutschland, New York, Madrid und spreche neben deutsch auch englisch und spanisch.
Welche Rolle spielt Ernährung bei deinem Training?
Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Die Ernährungsberatung ist eines der vier Säulen meines ganzheitlichen Coaching Konzepts. Ich coache meine Klienten zu einer gesunden Ernährung, die zu ihm, seinem Ziel und zu seinem Alltag passt. Der Klient bekommt von mir einen individuellen Ernährungsplan mit leckeren Rezepten für alle Mahlzeiten und mit den entsprechenden Einkaufslisten. Das Zeit- & Geldbudget, Unverträglichkeiten und Nahrungsmittelpräferenzen werden dabei berücksichtigt. Der Kunde hat seinen Ernährungsplan immer parat auf dem Handy und beendet damit die Zeit der leeren Kühlschränke bzw. Fertiggerichten.
Welche digitalen Helfer (Apps, Online-Coaching, Wearables) setzt du im Training ein?
Digitale Helfer setze ich gezielt dort ein, wo sie einen echten Mehrwert bieten. Dazu gehören Videoaufnahmen zur Analyse von Haltung und Bewegungsabläufen sowie WhatsApp und E-Mails für den Austausch und die Begleitung zwischen den Trainingseinheiten. Je nach Trainingsziel nutze ich auch Pulsuhren und die Health App, beispielsweise zur Kontrolle von Aktivität, Herzfrequenz und Ausdauertraining.
Wie gehst du im Training mit Stress, Erschöpfung und Regeneration um?
Diese spielen Eine große Rolle in meinem Personal Training. Mein Konzept ist ganzheitlich ausgerichtet und besteht neben Bewegung, Ernährung und Mental Training auch aus Entspannung/Stressabbau/Regeneration. Dafür setze ich Yoga, welches aus Meditationen, Atemübungen und weitere Entspannungstechniken, wie zum Beispiel die Progressive Muskelentspannung nach Jakobson ein.
Beschreibe das Spektrum deiner Trainingsformen und -Methoden.
Mein Personal Training basiert auf meinem 4-Säulen-Konzept aus Sport & Bewegung, Ernährung, aktiver Entspannung & Stressabbau sowie Mental Training.
Im Bereich Sport & Bewegung bildet Functional Training einen Schwerpunkt. Je nach Ziel und Fitnesslevel kombiniere ich es mit Kraft- und Ausdauertraining, Walking, Lauftraining, Outdoor-Zirkeltraining sowie Mobilitäts-, Koordinations- und Stabilisationstraining. Dabei kommen unter anderem das eigene Körpergewicht, TRX, Kettlebells und freie Gewichte zum Einsatz.
Bei Rücken- und Gelenkbeschwerden, Verletzungen, muskulären Dysbalancen oder Bewegungseinschränkungen nutze ich sporttherapeutische und neuromuskuläre Trainingsmethoden. Funktionelle und biomechanische Bewegungsanalysen helfen mir dabei, Bewegungsmuster und mögliche Fehlbelastungen zu erkennen und das Training individuell auszurichten.
Zur aktiven Entspannung und Regeneration integriere ich je nach Bedarf Yoga, Meditation, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson sowie Faszien- und Atemübungen. Im Mental Training arbeite ich an Motivation, Fokus und mentaler Stärke. Dabei können auch Methoden aus meinen Weiterbildungen in Hypnose nach Milton Erickson und Sporthypnose einfließen.
Die Ernährung bildet die vierte Säule und wird einbezogen, wenn sie für das persönliche Ziel, die Gesundheit oder Leistungsfähigkeit relevant ist. Welche Schwerpunkte und Methoden ich kombiniere, richtet sich immer nach den individuellen Voraussetzungen und Zielen meiner Klienten.
Wie profitieren Kunden von deinen Zusatzausbildungen?
Meine Zusatzausbildungen ermöglichen mir, meine Klienten aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und das Personal Training ganzheitlich auszurichten. Kenntnisse aus der Sporttherapie helfen mir bei Beschwerden, muskulären Dysbalancen und funktionellen Einschränkungen. Elemente aus dem Yoga nutze ich für Mobilität, Körperwahrnehmung, Entspannung und Stressabbau. Mental Training ist ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, denn Erfolg beginnt im Kopf. Meine Qualifikation im Bereich Golffitness fließt gezielt in die Arbeit mit Golfern ein und meine Kenntnisse in der Ernährungsberatung ergänzen das Training, wenn die Ernährung für die Zielerreichung eine Rolle spielt. So kann ich verschiedene Methoden sinnvoll miteinander verbinden und individuell einsetzen.
Kommen Kunden mit speziellen Problemen zu dir – körperlich oder mental? Welche?
Ja, viele meiner Klienten kommen mit konkreten körperlichen oder mentalen Problemen zu mir. Körperlich sind es häufig Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden, muskuläre Dysbalancen, Bewegungseinschränkungen, Haltungsprobleme oder Beschwerden nach Verletzungen und Operationen. Auch mangelnde Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer sowie Übergewicht können eine Rolle spielen.
Auf mentaler Ebene begleite ich häufig Menschen, die beruflich stark gefordert sind und unter dauerhaftem Stress, innerer Anspannung oder fehlender Balance leiden. Dazu kommt häufig die fehlende Motivation, nach einem langen Arbeitstag noch etwas für sich und die eigene Gesundheit zu tun. Auch mentale Blockaden, mangelndes Selbstvertrauen oder Schwierigkeiten, nach Rückschlägen wieder in die eigene Stärke zu finden, können Themen sein.
Oft lassen sich körperliche und mentale Themen nicht voneinander trennen. Genau deshalb verbinde ich in meinem Personal Training Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Mental Training und stimme die Schwerpunkte individuell auf den Klienten ab.
Was sind deine wichtigsten Erkenntnisse der letzten Jahre?
Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse aus über 20 Jahren Personal Training ist, dass nachhaltige Veränderungen entstehen, wenn das Training wirklich zum Menschen und zu seinem Leben passt. Wenn der Klient Freude am Training entwickelt, selbst erlebt, was er erreichen kann, und daraus Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnt, fällt es ihm leichter, langfristig dranzubleiben.
Was für Ziele haben deine Kunden typischerweise?
Die Ziele meiner Klienten sind sehr unterschiedlich. Für manche geht es zunächst darum, überhaupt wieder in Bewegung zu kommen und regelmäßige Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Andere möchten ihre Haltung verbessern, ihre Kraft und Beweglichkeit steigern, Gewicht reduzieren oder sich gesünder ernähren. Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden zu reduzieren und sich im eigenen Körper wieder wohler zu fühlen, sind ebenfalls häufige Ziele.
Beruflich stark geforderte Klienten möchten häufig Stress abbauen, mehr Energie gewinnen und ihre körperliche und mentale Leistungsfähigkeit erhalten oder verbessern. Bei Sportlern geht es darum, sich gezielt in ihrer Sportart zu verbessern und ihre individuelle Leistungsfähigkeit zu steigern. Im Laufe des Personal Trainings entwickeln sich häufig weitere Ziele.
Welche Eigenschaften sind in diesem Beruf am wichtigsten?
Für mich gehören Fachkompetenz, Empathie, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, genau hinzuschauen, zu den wichtigsten Eigenschaften eines Personal Trainers. Jeder Klient bringt andere körperliche Voraussetzungen, Ziele, Erfahrungen und Belastungen mit. Deshalb muss ein guter Personal Trainer zuhören, Bewegungen beobachten und analysieren und das Training individuell und verantwortungsvoll anpassen können.
Ebenso wichtig sind Vertrauen, Ehrlichkeit und gegenseitiger Respekt. Gerade in einer längerfristigen 1:1-Betreuung sollte ein Personal Trainer motivieren können, ohne Druck aufzubauen, und erkennen, wann gefordert werden kann und wann Regeneration notwendig ist.
Für mich gehört außerdem dazu, die eigenen fachlichen Grenzen zu kennen. Bei gesundheitlichen Fragestellungen ist die Zusammenarbeit mit Ärzten oder anderen Fachdisziplinen wichtig. Ein guter Personal Trainer muss nicht alles selbst machen, sondern wissen, was in seinen Kompetenzbereich gehört.
Und schließlich braucht dieser Beruf Leidenschaft für Menschen und Bewegung. Fachwissen allein reicht nicht, denn man muss es so einsetzen können, dass es zum Menschen vor einem passt.
Welche Tipps gibst du Kunden, damit gesunde Ernährung im Alltag dauerhaft funktioniert?
Gesunde Ernährung funktioniert langfristig vor allem dann, wenn sie zum eigenen Alltag passt. Deshalb rate ich meinen Klienten nicht zu starren Diäten oder komplizierten Regeln, sondern zu einer ausgewogenen Ernährung, die sich auch in einem anspruchsvollen Berufsalltag umsetzen lässt.
Ich empfehle möglichst unverarbeitete, ballaststoffreiche Lebensmittel und achte auf eine gute Versorgung mit Eiweiß, Gemüse und anderen nährstoffreichen Lebensmitteln. Regionale und saisonale Lebensmittel bevorzuge ich, wo es sinnvoll und möglich ist. Auch ausreichend Flüssigkeit und eine gute Vorbereitung und Planung spielen im Alltag eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig sollte Ernährung genussvoll bleiben. Verbote und Perfektion führen selten dauerhaft zum Ziel. Entscheidend sind Gewohnheiten, die realistisch sind und langfristig beibehalten werden können.
Welche Veränderungen sinnvoll sind, ist individuell unterschiedlich. Deshalb schaue ich gemeinsam mit meinen Klienten darauf, was bereits gut funktioniert und wo Veränderungen im Alltag den größten Nutzen bringen können.
Wie läuft ein typisches Erstgespräch oder eine Probestunde bei dir ab?
Das Erstgespräch findet zunächst telefonisch statt. Dabei werden Wünsche, Ziele und Erwartungen des Interessenten besprochen und geklärt, ob mein Personal Training grundsätzlich zu seinem Anliegen passt. Wenn für beide Seiten alles stimmig ist, wird ein persönlicher Beratungstermin in meinem Studio vereinbart.
Dort findet ein ausführlicheres Kennenlernen statt, die Ziele und die mögliche Zusammenarbeit werden besprochen und ich erläutere mein Personal Training Konzept. Außerdem werden Preise und Rahmenbedingungen geklärt. Wenn alles passt, wird der Vertrag abgeschlossen und ein Termin für den Eingangs-Check vereinbart.
Eine klassische Probestunde biete ich nicht an. Bevor das Personal Training beginnt, ist es mir wichtig, die gesundheitlichen und körperlichen Voraussetzungen des Klienten kennenzulernen. Der Eingangs-Check bildet deshalb die Grundlage für die individuelle Trainingsplanung.
Das persönliche Kennenlernen ist ebenfalls wichtig, denn für eine erfolgreiche Zusammenarbeit müssen Personal Trainer und Klient miteinander harmonieren.
Wie kombinierst du Online-Coaching und Präsenz-Training?
Mein Personal Training findet grundsätzlich in Präsenz statt – in meinem Studio in Bremen-Horn/Schwachhausen oder outdoor. Eine Kombination aus Online-Coaching und Präsenz-Training biete ich nicht als eigenes Trainingsmodell an.
Digitale Möglichkeiten nutze ich ergänzend zur persönlichen Betreuung. Dazu gehört insbesondere der Austausch zur Ernährung zwischen den Trainingseinheiten. Auch für die Kommunikation sowie für Videoaufnahmen zur Analyse von Haltung und Bewegungsabläufen nutze ich digitale Möglichkeiten.
Der persönliche Kontakt und das gemeinsame Training vor Ort stehen jedoch im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Wie begleitest du Kunden nach Verletzung, OP oder längerer Pause zurück ins Training?
Durch meine Arbeit als Sporttherapeutin in der konservativen Orthopädie einer Bremer Klinik habe ich erfahren, wie wichtig ein individuell angepasster und schrittweiser Wiedereinstieg nach Verletzungen, Operationen oder längeren Trainingspausen ist.
Je nachdem, wo die Einschränkung besteht, stimme ich das sporttherapeutische Training im Einklang mit den biomechanischen Bewegungsabläufen gezielt auf die betroffenen Funktionskreise wie Schulter, Knie oder Hüfte ab. Dabei setze ich unter anderem PNF-Training ein, um Gleichgewicht und Koordination zu fördern. Kraft, Beweglichkeit und Belastbarkeit werden entsprechend der individuellen Ausgangssituation schrittweise wieder aufgebaut.
Ebenso wichtig ist für mich die mentale Seite. Nach einer Verletzung oder Operation können Unsicherheit, Angst vor erneuten Beschwerden oder fehlendes Vertrauen in den eigenen Körper den Wiedereinstieg erschweren. Mit Mental Training unterstütze ich meine Klienten dabei, wieder Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu entwickeln und Schritt für Schritt Sicherheit in der Bewegung zurückzugewinnen.
Entscheidend ist, nicht einfach dort weiterzumachen, wo das Training vor der Pause aufgehört hat, sondern den Wiedereinstieg individuell an die aktuelle körperliche und mentale Situation anzupassen.
Trainierst du Frauen in besonderen Lebensphasen wie Schwangerschaft oder Wechseljahren?
Mein Personal Training richtet sich nicht an Frauen während der Schwangerschaft. Frauen in den Wechseljahren begleite ich dagegen häufig, insbesondere Fach- und Führungskräfte, die mitten im Berufsleben stehen und viel Verantwortung tragen.
In den Wechseljahren können körperliche Veränderungen hinzukommen, die sich auf das Wohlbefinden und das eigene Körpergefühl auswirken. Gewichtszunahme, Veränderungen der Figur oder die Sorge, an Attraktivität zu verlieren, können dabei ebenso eine Rolle spielen wie Stress und eine veränderte körperliche Leistungsfähigkeit.
Im Personal Training geht es deshalb nicht nur darum, fitter zu werden. Kraft- und Ausdauertraining, eine ausgewogene Ernährung sowie gezielte Regeneration und Entspannung können dabei unterstützen, sich im eigenen Körper wieder wohler und leistungsfähiger zu fühlen.
Auch die mentale Ebene ist wichtig. Wenn sich der Körper verändert, kann das Auswirkungen auf das Selbstbild und das Selbstvertrauen haben. Hier kann Mental Training unterstützen, wieder einen positiven Blick auf den eigenen Körper zu entwickeln und die eigenen Ziele mit neuer Motivation anzugehen.
Welche Schwerpunkte sinnvoll sind, richtet sich immer nach der individuellen Situation und den persönlichen Zielen der Klientin.
Wie sieht Training mit Kunden 60+ bei dir aus?
Es ist nie zu spät, mit Bewegung und Training anzufangen. Manche Menschen über 60 fragen mich zunächst, ob sich Personal Training in ihrem Alter überhaupt noch lohnt. Meine Erfahrung zeigt, dass sich Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer auch im höheren Alter gezielt trainieren lassen.
Mein Ziel ist es, meine Klienten dabei zu unterstützen, jung alt zu werden. Das bedeutet ihre Fitness, Lebensqualität und Lebensfreude bis ins hohe Alter zu erhalten für ein selbstbestimmtes Leben.
Das Training richtet sich dabei immer nach den individuellen körperlichen Voraussetzungen, der aktuellen Leistungsfähigkeit und den persönlichen Zielen. Nicht das Alter bestimmt das Training, sondern der Mensch und das, was er kann und erreichen möchte.
Meine älteste Klientin ist 86 Jahre alt und hat erst durch unser gemeinsames Personal Training den Spaß am Sport entdeckt. Inzwischen trainiert sie eisern auch selbstständig und das selbst wenn es einmal später wird, sogar um Mitternacht. Für mich ist sie ein schönes Beispiel dafür, dass Freude an Bewegung und Motivation keine Frage des Alters sind.
Wie machst du den Trainingsfortschritt deiner Kunden sichtbar und messbar?
Trainingsfortschritte werden je nach Zielsetzung unterschiedlich sichtbar und messbar gemacht. Dazu können Veränderungen bei Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Körpergewicht oder Körpermaßen gehören.
Nicht jeder Fortschritt lässt sich jedoch mit klassischen Messwerten erfassen. Deshalb berücksichtige ich auch individuelle Veränderungen bei Wohlbefinden, Stress, Energie, Motivation oder dem persönlichen Belastungsempfinden.
Ebenso zeigen sich Fortschritte im Alltag oder beim Sport, wenn Bewegungen leichter fallen, die Belastbarkeit steigt, Beschwerden abnehmen oder sich die sportliche Leistungsfähigkeit verbessert.
Entscheidend ist immer der Vergleich mit der individuellen Ausgangssituation und den persönlichen Zielen des Klienten.
Wie häufig und wie lange trainieren deine Kunden typischerweise mit dir?
Die meisten meiner Klienten trainieren zweimal pro Woche mit mir. Einige begleite ich über sechs bis zwölf Monate, andere sind bereits seit vielen Jahren Stammkunden. Durch die regelmäßige und langfristige Zusammenarbeit wird das Training zu einem festen Bestandteil ihres Alltags. Entscheidend ist, dass Bewegung nicht nur kurzfristig für ein bestimmtes Ziel eingesetzt wird, sondern dauerhaft in das Leben integriert werden kann.
Pamela, danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!
Im ersten Moment dachte ich, das sei ganz schön gewagt, schließlich arbeite ich auch für mein Geld. Doch dann dachte ich: Ja, ich zahle jetzt eine Menge Geld für zwei Wochen Urlaub, aber gleichzeitig bin ich zu geizig, dieses Geld in mich zu investieren. Sind mir zwei Wochen Urlaub mehr wert, als mich langfristig besser, fitter und gesünder zu fühlen? Da der Urlaub auch noch mittelmäßig war, zögerte ich im Anschluss keine Minute mehr und unterschrieb den Vertrag. Ich war ein bisschen aufgeregt vor der ersten Stunde, da ich ja nun total unsportlich war. Meine Aufregung war umsonst; Pamela hat mich dort abgeholt, wo ich war. Langsam steigern wir uns, es ist eine gesunde Mischung aus Ernährungslehre, Kraft, Ausdauer und, sehr wichtig, mentaler Gesundheit.
Jetzt bin ich seit zwei Monaten bei Pamela, wir haben viel Spaß, ich fühle mich bedeutend fitter, habe fünf Kilo abgenommen (ohne großartige Einschränkungen, mit simplen Regeln) und lerne, mir Zeit für mich zu nehmen. Ich bin froh, dass Pamela am Telefon so klar mit mir gesprochen hat; das hat mich zum Nachdenken gebracht, wie ich mit mir selbst umgehe. Ich habe eine der besten Entscheidungen in meinem Leben getroffen. Pamela kann ich nur empfehlen