Was du gleich erfahren wirst:
Für wen ist ein Schwimmtrainer geeignet?
Ein Schwimmtrainer macht in vielen verschiedenen Situationen Sinn – zum Beispiel, wenn du...
Worauf sollte ich bei der Auswahl eines Schwimmtrainers achten?
Achte darauf, dass der Trainer deiner Wahl selbst aus dieser Sportart kommt und genügend Eigenerfahrung mit dem Schwimmen mitbringt. Denn wer als Trainer keine entsprechenden Erfahrungen hat, wird das nötige Know-how nicht optimal weitervermitteln können. Grundsätzlich sollte ein Schwimmtrainer über ein großes Repertoire an Übungen verfügen, die für alle Leistungslevel geeignet sind, sowohl für unerfahrene, ängstliche als auch für ambitionierte Athleten. Die Übungen sollte er sowohl an Land als auch im Wasser demonstrieren können. Die Ausführung sollte sauber und langsam sein und der Fokus auf verschiedenen Schwimmphasen wie zum Beispiel die Unterwasserphase beim Kraulen liegen, da diese den Vortrieb gibt.
Wichtig ist auch, dass ein Trainer ein gutes Auge dafür mitbringt, das jeweilige Niveau und die Möglichkeiten seiner Kunden einzuschätzen. Videoanalysen sollten zum Training gehören und natürlich ihre kundige Auswertung – das ist zwar nicht immer zwingend notwendig, aber ein sehr hilfreiches, sinnvolles Trainingselement. Natürlich ist es auch wichtig, dass der Trainer ein guter Motivator ist, damit du möglichst häufig und regelmäßig trainieren wirst.
Was können fortgeschrittene Schwimmer von einem Personal Trainer lernen?
Bei fortgeschrittenen Schwimmern können mit der Hilfe eines Schwimmtrainers alte und vor allem wenig effiziente Bewegungsmuster durchbrochen werden. So können neue Fortschritte und Ziele erreicht werden. Trainer setzen mit neuen Übungen immer neue Reize, wovon natürlich auch ambitionierte Schwimmer stark profitieren. Auf diese Weise steigert sich selbst nach vielen Jahren des Schwimmens die Motivation. Je fortgeschrittener ein Schwimmer ist, desto spezifischer und abwechslungsreicher muss ein Training sein, damit auch jetzt noch Anpassungsprozesse erfolgen.
Was sind sogenannte "Schwimmtrainer" als Geräte?
Als Schwimmtrainer stehen sowohl für das Schwimmen im Wasser als auch das Üben an Land Geräte wie die folgenden zur Verfügung:
- Pullboy-Brett
- Flossen
- Paddles bzw. Finger-Paddles
- Schnorchel
- Schwimmer als Widerstandsgeräte
- Zugseiltraining an Land
Schwimmübung 1: Superman / Kraulen
Ein Arm ist nach vor gerichtet, der andere liegt am Körper nach hinten gerichtet. Der Beinschlag wird bei dieser Übung in Seitenlage mit Blick nach unten Richtung Wasser ausgeführt. Das Ohr liegt dabei auf dem Oberarm. Jeweils nach vier, fünf oder sechs Beinschlägen wird ein Kraularmzug gemacht, anschließend wechselt man auf die andere Seite.
Schwimmübung 2: Scullen in Bauchlage (Rudern, Paddeln)
Diese Übung kann mit oder ohne Geräte wie einen Pullboy oder Flossen ausgeführt werden. Beim Scullen in Bauchlage geht es darum, die Unterwasserphase für den Vortrieb und den "hohen Ellenbogen" für das Kraulen oder Brustschwimmen zu schulen. Der Ellenbogen soll immer stehen bleiben, damit man eine Art Paddeldreieck bildet und so möglichst viel Wasser verdrängen kann. In dieser Druckphase wird der Unterarm ein- und auswärts gedreht, wobei der Oberarm wie eben beschrieben in Schulterhöhe immer stehen bleibt. Damit die Wasserlage stabil bleibt, können die Beine mit Flossen oder dem Pullboy arbeiten.
Schwimmübung 3: Faust- oder Spreizfinger-Schwimmen
Bei dieser Übung geht es darum, dass man den Druck des Wassers besser spürt, wenn die Hände zur Faust geballt sind oder die Finger gespreizt sind. Weshalb? Wer das Wasser wirklich spürt, der schwimmt auch besser.
Fazit
Es ist ganz wichtig, dass Schwimmer eine ökonomische, effiziente Technik erlernen, um langfristig Spaß an diesem Sport zu haben. Denn nur wer sich nicht dauerhaft unsicher fühlt, wird diesen Sport auch wirklich lieben. Dafür sollte das Training mithilfe eines Personal Trainers individuell auf den jeweiligen Kunden ausgelegt sein, um auf dem besten und schnellsten Weg an das persönliche Ziel zu kommen.