Reformer Pilates, Functional Patterns, Padel.
Für mich entsteht Motivation weniger durch äußere Reize, sondern vor allem durch Sinn und Verantwortung. Ich weiß, dass Menschen mir ihre Gesundheit, ihre Leistungsfähigkeit und oft auch ihr Vertrauen anvertrauen. Allein dieses Bewusstsein ist ein starker innerer Antrieb.
Zusätzlich motiviere ich mich über klare Ziele, kontinuierliche Weiterbildung und die eigene Trainingspraxis. Ich möchte das vorleben, was ich vermittle. Eigene Fortschritte – körperlich wie mental – erinnern mich immer wieder daran, warum ich diesen Beruf gewählt habe.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist Reflexion: Erfolge bewusst wahrnehmen, aber auch ehrlich analysieren, was besser gehen kann. Motivation entsteht für mich nicht durch ständige Hochphasen, sondern durch Disziplin, Struktur und den Willen, langfristig besser zu werden – für meine Kunden und für mich selbst.
Hattest du mal einen beruflichen Plan B – was wärst du sonst geworden?
Einen echten Plan B gab es für mich eigentlich nie.
Schon während der Schulzeit war mir klar, dass ich meine Affinität zum Sport zum Beruf machen möchte. Mich hat immer fasziniert, wie Bewegung, Training und ein bewusster Lebensstil Menschen nicht nur körperlich, sondern auch mental helfen und „heilen“ können.
Genau dieses Zusammenspiel wollte ich beruflich nutzen.
Natürlich haben mich im Laufe der Zeit auch andere Bereiche stark interessiert. Themen wie Psychologie, Produktivitätsforschung, Persönlichkeitsentwicklung oder auch analytische Arbeit im Rahmen von IT-Recherche fand und finde ich bis heute spannend. Auch eine Laufbahn in Richtung Physiotherapie oder Osteopathie hätte ich mir gut vorstellen können.
Letztlich vereint Personal Training für mich all diese Interessen: die Arbeit mit Menschen, das tiefe Verständnis für Körper und Geist sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung – fachlich wie persönlich. Deshalb war und ist dieser Weg für mich genau der richtige.
Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Ich würde meinen Charakter als ruhig, reflektiert und sehr zielorientiert beschreiben. Ich beobachte viel, höre genau zu und versuche, Menschen und Situationen wirklich zu verstehen, bevor ich handele. Gleichzeitig habe ich einen hohen Anspruch an mich selbst und an die Qualität meiner Arbeit.
Ich bin neugierig, lernbereit und hinterfrage Dinge gern – besonders dann, wenn es um Training, Gesundheit oder persönliche Entwicklung geht. Stillstand ist für mich keine Option. Dabei bin ich kein Lautsprecher, sondern eher jemand, der durch Verlässlichkeit, Klarheit und Tiefe überzeugt.
Im Umgang mit anderen bin ich ehrlich, empathisch und lösungsorientiert. Mir ist wichtig, Menschen nicht nur kurzfristig zu motivieren, sondern sie nachhaltig stärker zu machen – körperlich wie mental.
Nenne drei Eigenschaften, die voll auf dich zutreffen.
Reflektiert – ich denke tief über Menschen, Prozesse und Training nach und handele bewusst statt impulsiv.
Qualitätsorientiert – Mittelmaß reicht mir nicht; ich will Dinge richtig machen und stetig verbessern.
Empathisch – ich habe ein echtes Interesse an Menschen und verstehe, was sie körperlich und mental brauchen.
Wie sieht dein Traumurlaub aus?
Strand, Wärme, Sport / Aktivität und gutes Essen!
Wovon würdest du dich für kein Geld der Welt trennen?
Von meiner Gesundheit und meiner körperlichen Leistungsfähigkeit – sie sind die Grundlage für alles, was ich beruflich und privat mache.
Von meiner Integrität und meinen Werten – Geld kann vieles ersetzen, aber nicht Charakter, Haltung und Vertrauen.
Von meiner Neugier und meinem inneren Antrieb – der Wunsch, besser zu werden und zu lernen, ist unbezahlbar.
Was sagst du Menschen, die glauben, sie seien einfach nicht sportlich?
Ich rate diesen Menschen zuerst, diesen Glaubenssatz zu hinterfragen. „Nicht sportlich sein“ ist keine feste Eigenschaft, sondern meist das Ergebnis früherer Erfahrungen, falscher Vergleiche oder eines ungeeigneten Trainingsansatzes. Jeder Mensch ist grundsätzlich für Bewegung gemacht – nur nicht jede Form von Training passt zu jedem.
Wichtig ist, den Einstieg niedrigschwellig zu gestalten und Erfolgserlebnisse zu schaffen. Wenn Training sinnvoll aufgebaut, individuell angepasst und verständlich erklärt wird, entsteht mit der Zeit Vertrauen in den eigenen Körper. Genau dieses Vertrauen ist oft der Schlüssel.
Mein Rat ist: nicht an Leistung oder Optik messen, sondern an Entwicklung. Wer bereit ist, sich Zeit zu geben und den eigenen Weg zu gehen, wird fast immer überrascht, wozu der eigene Körper fähig ist.
Was unterscheidet dich von anderen im Personal Training?
Ich arbeite nicht nach Standards, sondern nach Menschen. Statt vorgefertigter Konzepte steht bei mir immer die individuelle Situation des Klienten im Mittelpunkt – körperlich, mental und im Alltag. Training ist für mich kein isoliertes Produkt, sondern ein Prozess, der sich anpasst und mitentwickelt.
Was mich zusätzlich unterscheidet, ist die Verbindung aus fachlicher Tiefe, praktischer Erfahrung und einem ganzheitlichen Blick. Ich kombiniere klassisches Krafttraining mit Methoden wie Reformer Pilates, Faszientraining und gezielter Regeneration, um nicht nur Leistung zu steigern, sondern langfristige Gesundheit zu sichern.
Gleichzeitig lege ich großen Wert auf Beziehung und Vertrauen. Fortschritte entstehen nicht durch Druck, sondern durch Verständnis, Struktur und Kontinuität. Mein Ziel ist nicht kurzfristige Motivation, sondern nachhaltige Veränderung – und genau darin liegt mein Anspruch als Personal Trainer.
Welche Rolle spielt Ernährung bei deinem Training?
Ernährung spielt eine unterstützende, aber entscheidende Rolle im Training. Sie ist die Basis für Regeneration, Leistungsfähigkeit und langfristige Gesundheit. Ohne eine passende Ernährung bleiben selbst gute Trainingsreize oft hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Mir ist dabei wichtig, Ernährung nicht dogmatisch zu betrachten. Es geht nicht um starre Pläne oder kurzfristige Diäten, sondern um praktikable Lösungen, die zum Alltag des Klienten passen. Training und Ernährung müssen zusammenarbeiten, nicht gegeneinander.
Ich sehe Ernährung als Werkzeug, das individuell eingesetzt wird – abhängig von Ziel, Belastung und Lebenssituation. In Kombination mit sinnvoll aufgebautem Training entsteht so ein nachhaltiger Ansatz, der Fortschritte ermöglicht und langfristig umsetzbar bleibt.
Wie profitieren Kunden von deinen Zusatzausbildungen?
Meine Zusatzausbildungen ermöglichen es mir, Training ganzheitlich und individuell zu gestalten. Ich beschränke mich nicht auf klassisches Krafttraining, sondern nutze ein breites Spektrum an Methoden – von Reformer Pilates über Faszientraining bis hin zu gezielten Regenerations- und Coachingansätzen.
Der große Vorteil für den Kunden ist, dass das Training exakt an seine Bedürfnisse angepasst wird. Je nach Ziel, Belastbarkeit und Tagesform kann der Fokus auf Kraft, Beweglichkeit, Stabilität oder Regeneration liegen. So entsteht kein starres Trainingsschema, sondern ein dynamischer Prozess, der sich mit dem Menschen weiterentwickelt.
Dadurch trainieren meine Kunden nicht nur effektiver, sondern auch nachhaltiger. Beschwerden werden reduziert, die Körperwahrnehmung verbessert sich und Fortschritte bleiben langfristig erhalten. Genau diese Vielseitigkeit sorgt dafür, dass Training sinnvoll, sicher und langfristig erfolgreich ist.
Torben, danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!