Ran an den Speck!

Gesund abnehmen, gesund bleiben Ran an den Speck!

Beim gesunden, nachhaltigen Abnehmen geht es nicht nur darum schlanker zu werden, sondern das ungesunde Bauchfett abzubauen, das eine Vielzahl von Krankheiten begünstigt. Ein ausgewogenes Training, eine gesündere Ernährung und genügend Schlaf helfen den unnötigen Bauchumfang und das Gewicht zu reduzieren. Wenn du auf diese fünf Tipps achtest, funktioniert es ...

1. Bauchumfang messen

Der Bauchumfang sagt mehr über deine Fitness und Gesundheit als der BMI (Bodymaßindex). Anders als der Hüftspeck, der wenigstens noch ungesunde Fettsäuren abfängt, ist Bauchfett einfach nur ungesund. Zur Messung des Bauchumfangs, stellst Du dich morgens vor dem Frühstück gerade hin und atmest entspannt aus. Lege dann ein Maßband in Höhe des Bauchnabels rund um den Körper und lies die Zahl ab. Sei ehrlich! Als bedenklich gilt ein Bauchumfang von 88 Zentimetern bei Frauen und 102 Zentimetern bei Männern. Das viszerale Bauchfett ist jedoch nicht immer sichtbar, denn es gibt auch die sog. „dünnen Dicken“. Es legt sich unter den Bauchmuskeln um die inneren Organe, greift in den Stoffwechsel ein, treibt den Blutzuckerspiegel nach oben und begünstigt die Entstehung von Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. 

2. Abwechslungsreich trainieren 

Viele setzen auf reines Herz-Kreislauftraining (z.B.Jogging), denn dabei purzeln durch den erhöhten Kalorienverbrauch zunächst die Pfunde. Doch bald stellt sich der Körper darauf ein und verlangsamt den Stoffwechsel. Nachhaltiger ist es zu variieren und Walken, Laufen, Schwimmen oder Radfahren mit ein paar Übungen zur Muskelkräftigung zu kombinieren. Es ist fürs Abnehmen wichtig Muskeln aufzubauen, denn sie selbst verbrauchen Energie, sogar im Ruhezustand. Mach aber nicht nur Bauchübungen, sondern versuche den gesamten Körper zu kräftigen. Jedes Kilo Muskelmasse zählt- die Bauchmuskeln sind dabei übrigens nur eine vergleichsweise kleine Muskelgruppe. 

3. Achtsam ernähren

Reduziere Kohlehydrate wie Nudeln, Brot, Kartoffeln zugunsten von viel Ballaststoffen (Gemüse), gesunden Fetten und Proteinen. Das kurbelt den Stoffwechsel an und macht länger satt. Proteine werden auch für den Muskelaufbau benötigt. Übrigens verpufft fast ein Viertel der Kalorien von Proteinen bereits bei deren Verdauung (Aufspaltung in Aminosäuren) ohne in den Fettdepots zu landen. Gesunde Fette finden sich beispielsweise in Avocados, Leinöl, Mandeln, Walnüssen, Olivenöl, Leinsamen und Lachs. Vermeide die ungesunden Transfettsäuren in allem, was fett gebacken oder frittiert wurde (Pommes, Chips, Croissants etc.) 

4. Cola light und Limonaden vermeiden

Zuckerfreie Colas, Limonaden und Eistees sind auf Dauer gesundheitsschädlich, weil die künstlichen Süßstoffe wie Zucker wirken. Der Körper schmeckt trotzdem „süß“, schüttet Insulin aus und signalisiert (Heiß-) Hunger. Das Gleiche passiert auch bei anderen süßen Getränken, einschließlich Bio-Limonaden. Trinke besser Wasser, ungesüßte Tees und ab und zu einen Kaffee. Ein großes Glas lauwarmes Zitronenwasser nach dem Aufstehen, hilft den Fettstoffwechsel direkt anzukurbeln, es liefert wichtiges Vitamin C und macht genauso wach wie Kaffee.

5. Gut schlafen

Der Körper braucht genügend Schlaf, um sich zu regenerieren und er verbraucht dabei viele Kalorien. Wer regelmäßig nur fünf Stunden oder noch weniger schläft, leidet häufiger unter Gewichtszunahme. Der Schlafmangel regt außerdem die Bildung des Hormons Ghrelin an, das den Appetit besonders auf fettige Lebensmittel steigert. Also abends mal das Smartphone und den Computer rechtzeitig abschalten, früher zur Ruhe kommen und ausreichend schlafen. 

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