Die 3 besten Übungen

Nackenschmerzen Die 3 besten Übungen

Wer kennt das nicht: steifer Nacken, Kopfschmerzen, Migräne… Bewegungsmangel und zu kleine Bewegungen erzeugen im besten Fall Schmerzen, die leicht abzustellen sind. Es kann aber auch schief gehen. Was dann folgt, geht unter Umständen bis hin zu Schwindel und Bandscheibenschäden oder sogar Verformungen der Strukturen, die mit Therapien behandelt werden müssen. Hier die 3 besten Übungen, um dies zu vermeiden und Nackenschmerzen wieder los zu werden.

Was du gleich erfahren wirst:

Schmerz ist ein Signal deines Körpers, etwas zu ändern. Er möchte dir sagen, dass Handlungsbedarf besteht und die Muskeln und Faszien bewegt werden wollen. Wer jedoch Nackenschmerzen hat, geht oft in eine Schonhaltung, man nimmt eventuell Schmerztabletten und wartet auf einen Termin beim Arzt … das bekämpft allerdings nicht die Ursache. Hier die wichtigsten Fakten zum Thema Nackenschmerzen und wie man sie am besten bekämpft.

Welche Muskeln sind bei Nackenschmerzen betroffen?

Einer der Hauptakteure unter den Muskeln im Nacken ist unter anderem der Kopfwender, der - wie der Name schon sagt -, den Kopf wendet und die Drehbewegung ausführt. Ebenso betroffen ist aber auch oft die Muskulatur, die den Nacken streckt. Denn oft sackt der Oberkörper zum Beispiel bei der Arbeit am Computer nach vorne zusammen und der Kopf wird wieder angehoben. Dadurch entsteht eine so genannte Hyperlordose, also eine Überstreckung der Halswirbelsäule (auch Sekretärinnen-Nacken genannt). Das gilt es zu vermeiden, denn die Schäden sind enorm.

Welche Arten von Nackenschmerzen gibt es?

Die Bandbreite der Nackenschmerzen ist groß. Von blitzartigen, messerstichartigen Reflexen bis hin zur einseitigen Unbeweglichkeit, Migräne und Tinnitus. Die Bewegungsfreiheit ist dabei in den meisten Fällen enorm eingeschränkt. Gleichzeitig werden Nackenschmerzen oft von Kopfschmerzen begleitet.

Was sind die Ursachen von Nackenschmerzen?

Die meisten Nackenschmerzen werden heutzutage vom klassischen modernen Lifestyle und der damit verbundenen Kombination aus Bewegungsmangel und falscher Haltung verursacht. Klassische Beispiele: intensives Starren auf Bildschirme in Online-Konferenzen, in langen Gesprächen verharren oder eine starre, sitzende Haltung bei langen Autofahrten. Zusammengefasst lässt sich also sagen: Die häufigste Ursache für Nackenschmerzen ist zu wenig und zu geringe Bewegung.

Was genau passiert im Körper bei Nackenschmerzen?

Die Muskelspannung ist zu hoch. Durch eine starre Haltung und diese überhöhte Spannung verfilzen die Faszien. Die Bandscheiben, die sich über Bewegung "ernähren", bekommen kein Futter und verkümmern. Oder die Wirbel stehen sowieso schon in einem anderen Winkel zueinander und es kommt bei einer plötzlichen Bewegung zum "Knall" …

Sind Nackenschmerzen gefährlich?

Keine Panik. Wer jung ist und zum ersten Mal damit zu tun hat, wird vermutlich mit den richtigen Übungen und anschließender Achtsamkeit nicht direkt gefährdet sein. Aber dennoch sollte man nicht vergessen: Im Extremfall können Nackenschmerzen sogar Schlaganfälle auslösen. Ebenso sind Verformungen der Halswirbelsäule und Bandscheibenvorfälle die Folge von lange ertragenen und nie wirklich austherapierten Nackenschmerzen und Fehlhaltungen.

Welche Symptome treten bei Nackenschmerzen auf?

Unbeweglichkeit, ein Ziehen oder Brennen der Muskulatur, Schultersteife, Kopfschmerzen sind Zeichen für zu hohe Spannung in der Nackenmuskulatur.

Was sind die 3 besten Übungen bei Nackenschmerzen?

Übung 1: der Wackel-Dackel

  • Drehe den Kopf so weit wie möglich nach rechts. Bis zum Anschlag
  • Hier machst du 40 kleine Nickbewegungen
  • Auf der linken Seite wiederholen
  • Wiederholung: 3 x 40 für jede Seite

Übung 2: der Scheibenwischer

  • Bring das Kinn zur Brust, fühle die Länge in der Halswirbelsäule und schiebe sie Richtung Zimmerdecke hoch
  • Jetzt reibst du dein Kinn am Brustbein nach rechts und links wie ein Scheibenwischer. Die Schultern ziehst du an den Endpunkten immer runter
  • Wiederholung: 3 x 40

Übung 3

  • Stell dich an eine Wand und lehne den Hinterkopf so an, dass die Halswirbeläule so nah wie möglich an die Wand kommt
  • Drehe den Kopf 45 Grad nach rechts
  • Kippe dein linkes Ohr etwas nach unten (wie wenn du aus dem Schwimmbad kommst und das Wasser aus dem Ohr soll). Dabei verlässt der Kopf automatisch die Wand
  • Jetzt ziehe die rechte Schulter nach unten
  • Suche hier die größtmögliche Spannung und dehne deinen Nacken
  • Auf der anderen Seite wiederholen

Viel Spaß!

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