Wir verbringen rund 70 Prozent des Tages im Sitzen. Unglaublich. Denn dafür hat die Natur uns nicht gemacht. Doch Sitzen ist heutzutage fast schon zur körperlichen Grundhaltung unseres Alltags geworden. Es beginnt am Frühstückstisch, geht dann weiter im Auto, in Bus und Bahn auf dem Weg zum Job. Selbst beim Radfahren zum Job, so gesund es auch in anderer Hinsicht ist. Im Büro wird der absolute Löwenanteil auf dem Bürostuhl am Schreibtisch verbracht, natürlich wieder sitzend - und schon da stellt sich die Frage, wie der Stuhl die Gesundheit beeinflusst. Mittags sitzen wir dann in der Kantine. Und zum krönenden Abschluss geht es nach Hause – und für die meisten Menschen – vor den Fernseher. Sitzend, selbstredend. Vom Homos Erektus, dem aufrechten Mensch, kaum noch eine Spur ...
Was Sie gleich erfahren werden:
Macht sitzen krank?
Was viele nicht wissen: Sitzen hat einige gravierende Nachteile – im Übermaß macht es schlichtweg krank. Ein Grund dafür ist die fehlende Aktivierung der Muskulatur, um in eine aufrechte Haltung zu kommen. Das heißt: Knie im 90 Grad Winkel, Rücken gerade, Brust raus, Schultern zurück und Kopf nach vorne gerichtet. Weil zu wenig Muskelaufbau trainiert wurde, ist diese Haltung auf Dauer anstrengend, weshalb nach kurzer Zeit “gelümmelt” wird. Das erhöht die Belastung auf die Bandscheiben und die Schmerzen sind vorprogrammiert.
Was brauchen Knochen, um gesund zu bleiben?
Für die Knochengesundheit sind einige Spurenelemente unverzichtbar. Calcium haben Sie bestimmt in diesem Zusammenhang schon einmal gehört. Sie finden es in Milchprodukten wie Quark und Käse, in grünem Blattgemüse wie Spinat und Brokkoli und in Hülsenfrüchten wie Linsen und Bohnen.
Ein Mitspieler von Calcium ist Vitamin D. Es wird hauptsächlich über Sonneneinstrahlung im Körper produziert oder alternativ durch Nahrungsergänzungsmittel zugeführt, was die schlechtere Lösung ist. Calcium hat zusammen mit Magnesium auch eine entscheidende Rolle bei der Weiterleitung von Impulsen entlang der Nervenbahnen. Magnesium finden Sie z.B. in Nüssen, Bananen oder Garnelen. All dies brauchen Ihre Knochen, damit sie schmerzfrei arbeiten können.
Wie wirkt sich Bewegung auf die Bandscheiben aus?
Nächster Punkt: Auch Bandscheiben haben Hunger. Bandscheiben ernähren sich durch Diffusion. Was das bedeutet? Stellen Sie sich’s vor wie bei einem Schwamm. Legen Sie ihn in ein Wasserbad, saugt er sich voll. Drücken Sie nun auf den Schwamm, verliert er wieder Flüssigkeit. Ihre Bandscheiben nehmen vor allem dann Wasser auf, wenn Sie sich hinlegen und geben es wieder ab, wenn Sie sich bewegen. Ein Wechselspiel von Be- und Entlastung hält also langfristig die Versorgung der Bandscheibe mit Nährstoffen aufrecht. Für angemessene Bewegung können Sie auf vielfaltige Art und Weise sorgen – es muss kein Hardcore-Programm sein. Sie können kleine Wege im Alltag einfach zu Fuß gehen, öfter einen Spaziergang in der Mittagspause einlegen oder eben regelmäßig Sport treiben.
Ob Jogging, Basketball, Yoga, Outdoortraing – es gibt unzählige Möglichkeiten. Alleine, in der Gruppe oder im Team. Wichtig ist, dass Sie dabei Spaß haben und dadurch regelmäßig in Bewegung kommen. Wer ganz gezielt etwas für seine Rückenmuskulatur tun will, kann Sportarten wählen wie Krafttraining, Functional Training oder Medizinisches Fitnesstraining. Auch Bauchmuskeltraining ist eine gute Idee, denn ein gesunder Rücken braucht starke Bauchmuskeln als Gegenspieler.
Wie hilft ein Personal Trainer bei Rückenschmerzen?
Wie Sie Ihre Ziele für einen gesunden Rücken am effizientesten erreichen? Mit einem Personal Trainer, vielleicht sogar mit einem passenden Schwerpunkt wie Rückentraining oder die oben genannten Sportarten. Denn der Profi erstellt für Sie einen individuellen Plan, der optimal zu Ihren persönlichen Zielen, Voraussetzungen und Möglichkeiten passt. Was Sie so ein Personal Training kosten wird? Meist liegt die Höhe des Honorars pro Stunde zwischen 80 und 150 Euro. Wie oft Sie ihn buchen, hängt dann von Ihren Wünschen, dem Programm und dem zur Verfügung stehenden Budget ab.
Fazit: Wie man Rückenschmerzen vermeidet und vorbeugt
Sie haben nun einige Wege kennengelernt, wie Sie sofort aktiv werden und gegen Rückenschmerzen vorgehen können. Zusammengefasst bedeutet das mehr Bewegung, eine aufrechte Haltung und eine ausgewogene Ernährung.
Mitmachbox: Rückenfit im Sitz-Alltag ?♀️?
- So geht’s – 3x Mini-Aufstehen pro Stunde: Stellen Sie alle 20 Minuten Timer, stehen Sie auf, strecken Sie Arme über Kopf, gehen Sie 30–60 Schritte auf der Stelle. Das stärkt… Kreislauf, lockert Hüften, versorgt Bandscheiben durch Be- und Entlastung. Tipp: Nutzen Sie Telefonate konsequent im Stehen.
- So geht’s – Haltungs-Reset am Schreibtisch: Füße unter die Knie, Becken leicht nach vorn kippen, Brustbein anheben, Schultern nach hinten-unten, Kinn sanft zurückziehen (Doppelkinn-Geste) für 5 Atemzüge. Das stärkt… aufrechte Haltung, entlastet Nacken und Lendenwirbelsäule. Sicherheit: Keine Schmerzen erzwingen, Bewegungen sanft führen.
- So geht’s – Bandscheiben-Schwamm aktivieren: Im Sitzen Hände auf Oberschenkel, beim Ausatmen Rücken rund, beim Einatmen sanft ins Hohlkreuz, 8–10 Wiederholungen. Das stärkt… Nährstoffaustausch der Bandscheiben und Mobilität der Wirbelsäule. Tipp: Auf stabilem Stuhl ohne Rollen beginnen.
- So geht’s – Alltagskraft ohne Geräte: 2–3 Sätze Kniebeugen am Tischrand (Hüfte nach hinten, Knie über Fußspitzen), danach 20–30 Sekunden Unterarmstütz an der Wand. Das stärkt… Bein- und Rumpfmuskeln, wichtige Gegenspieler für einen schmerzfreien Rücken. Sicherheit: Bei Bedarf an Tischkante festhalten.
- So geht’s – Knochen-Booster-Snack: Becher Joghurt oder Quark mit Banane und einer Hand Nüssen, mittags Brokkoli/Spinat als Beilage. Das stärkt… Calcium- und Magnesiumversorgung für Knochen und Nerven. Tipp: Täglich 15–20 Minuten Tageslicht für Vitamin D einplanen ☀️.
Mini-Plan: Setzen Sie heute 2 Punkte direkt um (z.B. Timer + Haltungs-Reset). Ab morgen: jeden Arbeitstag alle 20 Minuten aufstehen, an 2–3 Tagen pro Woche die Kraftübung einbauen und täglich einen Knochen-Booster-Snack integrieren.
Erstellt mit Unterstützung von KI aus dem Inhalt des Beitrags. Unsere Tipps ersetzen keine persönliche Beratung. Umsetzung auf eigene Verantwortung.