Der RKB „Solidarität“ Deutschland 1896 e. V. ist ein Sportverband mit den Schwerpunkten Rad-, Roll- und Freizeitsport.
Der RKB „Solidarität“ Deutschland 1896 e.V. ist ein traditionsreicher Sportverband mit Wurzeln in der deutschen Arbeiterbewegung. Gegründet 1896 in Offenbach am Main, entstand er aus dem Bedürfnis von Arbeiter:innen, eigene Sportstrukturen zu schaffen, da sie in bürgerlichen Vereinen oft ausgeschlossen waren. Der Name „Solidarität“ spiegelt bis heute den Anspruch wider, Sport mit gesellschaftlichem Engagement zu verbinden . In der Weimarer Republik entwickelte sich der RKB zum weltweit größten Radsportverband mit über 300.000 Mitgliedern. Neben dem sportlichen Fokus betrieb der Verband sogar eine eigene Fahrradfabrik und engagierte sich in sozialpolitischen Fragen. Diese Blütezeit endete abrupt 1933 mit dem Verbot durch die Nationalsozialisten und der Enteignung des Verbandseigentums . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der RKB in Westdeutschland 1949 neu gegründet. In der DDR entstand 1990 ein eigenständiger RKB, der sich 1991 mit dem westdeutschen Verband zusammenschloss. Heute ist der RKB Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als „Verband mit besonderen Aufgaben“ . Sportlich liegt der Schwerpunkt des RKB auf Hallenradsportarten wie Kunstradfahren, Radball und Radpolo, aber auch auf Rollsport, Inlinehockey und Freizeitradsport. Die eigenständige Jugendorganisation, die Solidaritätsjugend Deutschlands (Solijugend), engagiert sich seit 1954 in Jugendbildung, internationalem Austausch und politischer Bildung . Im Folgenden finden Sie Personal Trainer, die sich mit den Werten des RKB identifizieren und sich für solidarischen, inklusiven und gemeinschaftsorientierten Sport einsetzen.