Ohne Skigymnastik daheim läuft in den Bergen gar nichts glatt! Denn nur wer sich vorher regelmäßig gut gedehnt und die richtigen Muskeln gekräftigt hat, der reduziert seine Verletzungsgefahr. Wenn Sie diese drei Übungen mit einem leichten Ausdauertraining kombinieren, verbessert dies auch Ihre Kondition: Ihnen sollen ja nicht auf halber Höhe des Hangs die Knie weich werden und die Luft ausgehen. Eine halbe Stunde Walken oder Radfahren dreimal wöchentlich sind dafür völlig ausreichend.
Aufwärmen
Das Vorspiel quasi: Vergessen Sie nie Aufwärmen – es verringert die Verletzungsgefahr! Zunächst aufrecht hinstellen; nun führen Sie das rechte Knie und den linken Ellenbogen vor dem Körper zusammen, dann Wechsel. 20 Mal pro Seite.

Übung 1
Die Kniebeuge: Ein Bein nach vorne stellen, das andere Bein nach hinten auf die Zehenspitzen stellen, langsam das Gewicht nach vorne verlagern. Achtung: Das Knie darf nicht über die Zehenspitzen zeigen! Hochkommen und pro Bein 20 langsame Wiederholungen machen.

Übung 2
Ganzkörperkräftigung: Gehen Sie in den Unterarmstütz. Der Bauch wird sanft in die Spannung gebracht, langsam den Körper wie ein Brett hoch drücken, die Spannung halten. Vergessen Sie die regelmäßige Atmung nicht! Sechs Wiederholungen. Den Spannungsbogen ca. 20 Sekunden halten. Das ist zu leicht? Dann verlängern Sie die Dauer.
Übung 3
Und Abfahrt! Stellen Sie Ihre Füße ein, zwei Schritt breit auseinander auf. Gehen Sie langsam in die Hocke. Spannung in den Bauch bringen und den Oberkörper nach vorne lang machen. Die Arme stabilisieren den Körper zusätzlich. Variante: Das Gewicht von einem auf das andere Bein verlagern.
So, jetzt kann's los gehen mit dem Pistenspaß!



