Wer einen Hund hat, der hat ganz automatisch den besten Begleiter für Spaziergänge. Aber die Fellnase kann noch viel mehr. Ein Hund kann nämlich auch ein top Personal Trainer sein, wenn es ums Lauftraining geht. Mit ihm kann man auf spielerische Art Kraft und Ausdauer verbessern. Hier die Methode, wie man ihn am besten zum Laufpartner macht ... Die Größe des Hundes spielt dabei durchaus eine Rolle: Kleine Hunde mit kurzen Beinen sind schnell überfordert; schwere Hunde sollten auch nicht zu lange laufen, denn das geht auf die Gelenke.
- Erst mal üben
- Befehl: Bei Fuß!
- Kleiner Tüten-Trick
- Die perfekte Leine für das Joggen mit Hund
- Intervall mit Spieltrieb
Erst mal üben
Führe deinen Hund spielerisch an das Lauftraining oder Jogging heran. In der Regel freut sich jeder gesunde Hund über ein bisschen Dauerlauf. Wappne dich mit Leckerlies und los geht´s. Wechsle am Anfang zwischen lockerem Trab und Spazierengehen, jeweils einige Minuten lang. Was für dich gilt, gilt auch für deinen Hund.
Orientiere dich an den Empfehlungen für Laufanfänger. Übe zunächst ohne Leine auf einer Fläche, wo du sicher sein kannst, dass dein Hund nicht wegläuft. Oder du benutzt eine Schleppleine. Gönne deinem Begleiter zunächst etwas Freiraum. Er hat dich vermutlich noch nie laufen gesehen und muss erstmal begreifen, was du von ihm willst. Immer wenn er in der Nähe oder bei Fuß läuft, lobe ihn. Auch ein Leckerli darf's dabei mal sein. Aber das kennst du ja...
Befehl: Bei Fuß!
Je fortgeschrittener du bist, desto öfter nimmst du deinen Hund an die Leine und übst so Laufen bei Fuß. Versuche immer dieselbe "Bei Fuß" Seite zu benutzen. So gewöhnst du ihm leichter die Trainingsbegleitung bei anderen Sportarten, wie Radfahren, Inlineskaten, Skilanglauf o.ä. an, ohne dass er ständig vor dir kreuzt. Baue immer wieder Streckenabschnitte mit Leine und ohne Leine ein. Der Hund sollte immer genügend Freiraum zum Schnüffeln haben.
Bedenke, dass der Hund keine gedämpften Laufschuhe trägt, sondern immer seine Allround-Pfoten benutzt, die sicherlich nicht für ein ausschließliches Laufen auf Asphalt konzipiert wurden. Bevorzuge also Wiesen, Wald- und Feldwege. Beim Laufen im Wald kannst du auch eine Schleppleine einsetzen, falls du Angst hast, dein Begleiter geht zwischenzeitlich auf Shopping-Tour in Sachen Nahrung.
Beim Laufen in der Dämmerung nutze ein Reflektorhalsband und bestenfalls eine Reflektorleine, damit dein Hund erkannt wird. Du selbst hast an deiner Laufbekleidung idealerweise eingearbeitete Reflektoren.



