Die beste Strategie für sportliche Erfolge

Mentale Routine Die beste Strategie für sportliche Erfolge

Alles eine Sache des Kopfes? So gut du auch trainierst, am Ende entscheidet die innere Haltung über deine sportlichen Erfolge: Was du schon immer wissen wolltest über mentale Routine.

Was du gleich erfahren wirst: 

Was bewirkt Mentaltraining und warum funktioniert es? 

Mit mentalem Training kann man unglaublich viele positive Ergebnisse erreichen: mehr Selbstvertrauen, weniger Stress, bessere Beziehungen, Ängste überwinden, mehr Lebensfreude gewinnen und vieles mehr. 

Man kann seine Gefühlswelt positiver gestalten und lernt mit negativen Gefühlen besser umzugehen. Klar, manches im Leben kann man nicht oder kaum beeinflussen. Doch mit mentalem Training lerne ich auch etwas für diese Situationen, nämlich bestmöglich auf äußere unveränderliche Faktoren zu reagieren. Vor allem aber hilft mentales Training, das eigene Leben besser aktiv nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Welche Werkzeuge gibt es beim mentalen Training?

Der Rahmen, in dem mentales Training sich bewegt, lässt sich mit vier Elementen oder Schritten beschreiben: 

  1. Bewusstheit: Wie zufrieden bin ich mit mir und meinem Leben?
  2. Annahme: Übernehme hundert Prozent Verantwortung für dich und dein Leben.
  3. Veränderung: Was willst Du wirklich? 
  4. Training: Manifestiere die positive Veränderung in deinem Leben.

Werkzeuge für mentales Training gibt es unzählige. Hier einige zentrale.

Ein sehr wichtiges Werkzeug ist die eigene Vorstellungskraft. Wenn ich mir das Ergebnis meiner Bemühungen vorstelle, entsteht ein positives Gefühl. Das weckt Motivation und kann mich besser ins Handeln bringen.

Auch Affirmationen sind effektiv, wenn man sie regelmäßig und mit Überzeugung wiederholt. Zwei Beispiele für diese Form der Autosuggestion oder bekräftigenden Gedanken: „Ich bin stark“ oder „ich glaube an mich“. 

Die Überprüfung meiner Angewohnheiten ist ebenfalls ein unabdingbares Werkzeug, wenn ich ein Ziel erreichen möchte. Die meisten unserer Handlungen geschehen unbewusst und automatisch. Das ist auch gut so, denn es spart Energie für ständiges Abwägen. Doch manchmal schleichen sich Angewohnheiten ein, die unserem Ziel im Wege stehen. Dann gilt es, diese schlechten Angewohnheiten zu erkennen und durch positive zu ersetzen

Wie wirkt sich mentale Routine auf sportliches Training aus?

Wenn ich meinen Verstand auf ein Ziel ausrichte, werden meine Entscheidungen und Handlungen ebenfalls zielgerichtet sein.

Daher sollte man sich jeden Tag bewusst machen, welches Ziel man verfolgt und sich vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man dieses Ziel erreicht.

Wenn ich also das Ziel habe, heute an meine Grenze zu gehen und mir vorher sage „ich schaffe das, ich glaube an mich“ und mir vor Augen führe welche Erfolge ich bereits hatte, dann gehe ich mit einer positiven Einstellung an die Aufgabe. So ist die Wahrscheinlichkeit mein Ziel zu erreichen, um ein Vielfaches höher. 

Wie schnell stellt sich eine mentale Routine ein?

Das ist ganz unterschiedlich. Es hängt stark davon ab, wie positiv man die neue Angewohnheit bewertet. Je positiver man die gewünschte Veränderung wahrnimmt, desto schneller gewöhnt man sich an die neue Situation. Der Prozess bis eine bewusste Handlung zur Routine wird, hängt auch von dem Selbstvertrauen ab. Menschen, die an sich und ihre Fähigkeiten glauben, handeln überzeugter und manifestieren daher schneller neue positive Angewohnheiten.

Wie baut man am besten eine mentale Routine für sportliche Erfolge auf?

1. Bewusstheit: Erst einmal muss mein Ziel klar formuliert sein. Dafür kann man zum Beispiel die SMART-Methode einsetzen:

  • S = spezifisch – Ziele müssen eindeutig definiert sein.
  • M = messbar – die Zielerreichbarkeit muss überprüfbar sein.
  • A = angemessen – das Ziel sollte sinnvoll sein und zu dir passen.
  • R = realistisch – die Zielerreichung muss dir möglich sein.
  • T = terminierbar – es sollte einen zeitlichen Rahmen bzw. eine Deadline geben. 

Tipp: Ist das Ziel über einen langen Zeitraum angelegt, wäre es hilfreich, dieses in kleinere Ziele zu unterteilen.

2. Annahme: Ich bin verantwortlich für meine Erfolge und Misserfolge. In anderen Worten: Ich kann, ich will, ich werde. Ich mache mich stark und stimme mich auf die Aufgabe ein.

3. Veränderung: Bevor ich mich der Aufgabe widme, stelle ich mir vor, wie ich mich fühle, wenn ich das Ziel – also die veränderte Situation oder meine Teilziele erreiche.

4. Training: Nun setze ich die neuen, zielgerichteten Angewohnheiten in die Tat um, bis sie zur Routine werden. Immer und immer wieder.

Fazit

Dein Körper ist ein wichtiges Werkzeug – und dein Verstand ebenfalls. Nur wer beides für sich nutzt, kann sein volles Potenzial ausschöpfen. Du weißt nie, wo dein Limit ist – du weißt nur, wo es nicht ist für ein glückliches und gesundes Leben. Die Antwort hilft dir, einen Startpunkt für dein positiveres Leben zu finden.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

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