Was mich am Sport am meisten fasziniert, ist die Veränderung, die er in uns auslöst – körperlich, aber vor allem mental.
Training bedeutet für mich, sich selbst etwas Gutes zu tun, Verantwortung für den eigenen Körper zu übernehmen und Fortschritt bewusst zu gestalten. Ich liebe es, die kontinuierliche Entwicklung zu sehen – diese kleinen Schritte, die sich zu großen Veränderungen summieren.
Sport zeigt mir immer wieder, wie stark Selbstdisziplin, mentale Stärke und Körperbewusstsein miteinander verbunden sind. Es geht nicht nur darum, Muskeln aufzubauen, sondern Resilienz, Klarheit und innere Balance zu schaffen – für ein Leben in Bewegung, Kraft und Zufriedenheit.
Sport hat mir nicht nur körperliche Stärke geschenkt, sondern vor allem Selbstvertrauen und innere Sicherheit. Durch Bewegung habe ich gelernt, auf mich selbst zu vertrauen – meinen Körper zu verstehen, meine Grenzen zu erkennen und sie Schritt für Schritt zu verschieben.
Im Training finde ich Ruhe und Klarheit. Es ist der Moment, in dem ich ganz bei mir bin – ohne Ablenkung von außen, ohne Vergleich, einfach im Hier und Jetzt. Sport bedeutet für mich, in Balance zu sein: stark, ausgeglichen und voller Energie.
Kannst du dir ein Leben ohne Sport vorstellen?
Kurz und knapp? Nein! Bewegung ist für mich kein Hobby, sondern ein Teil meiner Identität.
Wie motiviert sich ein Personal Trainer selbst?
Motivation ist ein Antrieb – aber kein nachhaltiger Garant, um dran zu bleiben. Als Expertin weiß ich: Bewegung und gezielte sportliche Aktivität sind unverzichtbar. Wir haben nur eine Gesundheit, daher stellt sich für mich die Frage nach Motivation gar nicht. Sport ist ein Teil meines Lebens, ein fester Bestandteil meines Alltags – so selbstverständlich wie Zähneputzen.
Trainierst du in deiner Freizeit?
Ich verstehe die Frage nicht ganz 😉 – im Ernst: Für mich ist Training kein Pflichtprogramm, sondern ein „Endlich“-Moment. Eine Zeit für mich selbst, um Kraft zu tanken, den Kopf frei zu bekommen und mich gut zu fühlen.
Weshalb bist du Personal Trainer geworden?
Die Entscheidung fiel schnell – meine eigene Schmerzgeschichte hat mir den Weg gezeigt. Mit einer stark ausgeprägten Skoliose verbrachte ich Stunden in Physiotherapie, begleitet von ernüchterndem Feedback: nicht mehr als 5 kg heben, nur Schwimmgymnastik.
Doch ich wollte das nicht akzeptieren. Ich meldete mich im Fitnessstudio an, begann Krafttraining und arbeitete konsequent an meiner Stabilität. Parallel habe ich mich intensiv theoretisch eingearbeitet, Anatomie gelernt und die Zusammenhänge verstanden, die meinen Körper wirklich stärken. Mit der Zeit konnte ich meine Schmerzen komplett lindern und meinen Rücken gezielt stabilisieren – heute ist kaum noch etwas von meiner Skoliose sichtbar.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, verzweifelt zu sein, sich nicht ernst genommen zu fühlen und allein gelassen zu werden. Diese Erfahrung hat mich motiviert, Personaltrainerin zu werden: um anderen zu helfen, ihre eigene Geschichte zu schreiben und sie auf ihrem Weg zu begleiten – körperlich, mental und nachhaltig.
Was macht für dich ein gutes Personal Training aus?
Für mich macht ein Training vor allem eines aus: Individualität. Jede Stunde ist geplant, zielorientiert und progressiv, dabei immer bedürfnisorientiert und mit Empathie gestaltet. Und nicht zu vergessen: Ein gelungenes Training darf vor allem Spaß machen! Außerdem ist es mir wichtig, einen klaren Ausblick aufs nächste Mal zu geben, damit Fortschritt sichtbar bleibt.
Was kann mit einem guten Personal Trainer leichter erreicht werden als allein im Gym oder in einer Gruppe?
Alles! Mit einem Personal Trainer gehst du keine Umwege und vermeidest unnötiges Trial-and-Error. Zeitersparnis und effizientes Training durch Expertise sind dabei nur ein Teil. Außerdem bekommst du den Blick von außen – oft ist das, was wir uns vorstellen, nicht unbedingt das, was wir wirklich brauchen. So erreichst du schneller und gezielter deine Ziele.
Welche Maxime oder Werte bestimmen dein Leben?
Für mich sind Vertrauen und Integrität die Grundlage – sowohl im privaten Leben als auch in meiner Arbeit. Genauso wichtig ist mir, Dinge zu Ende zu führen, die ich anfange, und mir selbst treu zu bleiben, ohne mich zu verbiegen.
Hast du ein Vorbild? Gibt es jemanden, den du bewunderst?
Mein Vorbild? Ehrlich gesagt ein Anime-Charakter: Naruto! Ich bewundere sein Durchhaltevermögen und sein unerschütterliches Vertrauen in sich selbst – egal, wie viele Steine ihm andere in den Weg legen oder wer nicht an ihn glaubt. Er zeigt, dass es sich lohnt ein Ziel zu haben und alles dafür zu tun, dieses auch zu erreichen!
Deine drei größten Stärken?
Motivation: Ich kann Menschen effektiv motivieren und sie zu ihren Zielen begleiten.
Zusammenhänge erkennen: Ich sehe schnell, wie Dinge miteinander verknüpft sind, und kann daraus in kürzester Zeit einen konkreten Handlungsplan ableiten.
Lösungsorientierung: Für mich gibt es keine Probleme, nur Herausforderungen – und ich finde immer einen Weg, diese zu meistern
Deine drei größten Schwächen?
Kuchen: ein Laster braucht der Mensch ja
Perfektionismus: Ich bin ehrgeizig und möchte alles möglichst gut machen, manchmal auch ein bisschen zu perfekt.
Zu viel vornehmen: Ich packe gern viel an und gehe oft die „extra Meile“ – es klappt zwar, kann mich aber auch herausfordern.
Was macht dich richtig wütend?
Ungerechtigkeit – das kann ich gar nicht ausstehen. Besonders, wenn Menschen vorschnell urteilen, ohne die Hintergründe zu kennen oder zuzuhören.
Was hast du für Träume? Was möchtest du noch erreichen?
Einen großen Traum habe ich mir bereits erfüllt: mein eigenes kleines Personaltrainingsstudio.
Meine Vision geht jedoch noch weiter: ein umfassendes Gesundheitszentrum, das Menschen auf allen Ebenen unterstützt – körperlich, mental und nachhaltig.
Zudem möchte ich ein Team von engagierten Menschen um mich herum versammeln, um noch mehr gute Arbeit leisten zu können. Insbesondere möchte ich Kursleiter:innen, die mit hohen Raummieten und niedriger Bezahlung kämpfen, ein faires Zuhause für ihre Kurse bieten.
Welches war die größte Hürde, die du bisher bei der Arbeit mit einem Kunden meistern mussten?
Die größte Herausforderung besteht oft darin, Menschen zu erreichen, die schon lange das Vertrauen in ihren eigenen Körper oder in ihre Fähigkeiten verloren haben. Ihnen zu zeigen, dass Fortschritt möglich ist – Schritt für Schritt – und dass sie stark, belastbar und selbst wirksam werden können, erfordert Geduld, Empathie und kreatives Coaching.
Wie motivierst du Kunden, die sich eher „schwer“ tun?
Motivation entsteht nicht über Druck, sondern über Verständnis, Empathie und kleine, sichtbare Erfolge. Ich höre zu, erkenne die individuellen Herausforderungen und zeige Wege auf, die machbar sind.
Oft hilft es, Fortschritte greifbar zu machen, den Blick auf das Positive zu lenken und gemeinsam realistische Ziele zu setzen. So wächst Selbstvertrauen, Motivation und die Freude am Training ganz natürlich
Manche Menschen glauben, sie seien einfach nicht sportlich. Was rätst du diesen Kunden?
ich bin der Meinung, dass jeder Mensch sportlich sein kann - wahrscheinlich hat der Mensch dann einfach auch noch nicht SEINE Sportart gefunden, welche zu Ihm / Ihr passt.
Nicht aufgeben, und offen sein für verschiedene Sportarten - und auch einfach einmal dran bleiben. Der erste Schritt ist bekanntlich immer der schwierigste - dennoch bin ich der Meinung dass es für jeden Menschen genau die richtige Sportart gibt!
Welches war dein größter Erfolg beim Training mit Kunden?
Der größte Erfolg war mit meinem damals 68 jährigen Kunden. Er hat Jahrelang keinen Sport betrieben, sich generell ungesund und zu unausgewogen Ernährt und bereits einen Herzinfarkt hinter sich gehabt. Als dann die beginnende Diabetes im Raum stand war schnelles Handeln geboten:
Gemeinsam haben wir kleinschrittig aber nachhaltig seine Ernährung umgestellt und eine alltagstaugliche Trainingsroutine etabliert. So hat er es geschafft über 25 kg abzunehmen und sein Gewicht zu halten.
Seither ist einige Zeit vergangen und nach wie vor trainiert er 3x pro Woche und ist mit seinen jetzigen 75 Jahren fitter als je zuvor.
Welches war dein schönster Moment im Umgang mit Kunden?
Was unterscheidet dich von anderen Personal Trainern?
Ganzheitlicher Ansatz: Ich verbinde Fitness, Ernährung und Gesundheitsmanagement mit pädagogisch-psychologischer Expertise. So unterstütze ich meine Kund:innen nicht nur körperlich, sondern auch mental und emotional.
Erfahrung aus Leistungssport: Meine eigene Tanzkarriere hat mir Disziplin, Durchhaltevermögen und den Blick für Fortschritte vermittelt – Fähigkeiten, die ich direkt in mein Coaching einbringe.
Praxisnah und lösungsorientiert: Ich erkenne schnell Zusammenhänge und entwickle in kürzester Zeit konkrete, umsetzbare Strategien, die den Trainingserfolg spürbar machen.
Empathie und Vertrauen: Ich weiß, wie es sich anfühlt, sich unverstanden oder allein gelassen zu fühlen. Deshalb ist meine Arbeit von Wertschätzung, Vertrauen und echter menschlicher Nähe geprägt.
Eigene Erfahrung: Meine eigene Schmerzgeschichte mit Skoliose hat mir gezeigt, wie wichtig individuelle Lösungen, Durchhaltevermögen und gezieltes Training sind. Ich weiß, wie es ist, sich unverstanden zu fühlen – und nutze diese Erfahrung, um andere auf ihrem Weg sicher und effektiv zu begleiten.
Beschreibe das Spektrum deiner Trainingsformen und -Methoden.
Mein Fokus liegt auf sinnvoll strukturiertem 1:1 Training, bei dem der volle Fokus auf der trainierenden Person liegt. Dabei arbeite ich vor allem mit Kraft- und Kraftausdauertraining, passe meine Methoden aber immer genau an die individuellen Bedürfnisse meiner Kund:innen an. Das kann von einem Band-gestützten Training bis hin zum Langhanteltraining variieren.
Regelmäßige Testungen und Messungen helfen uns, Fortschritte sichtbar zu machen, Trends zu erkennen und das Training kontinuierlich anzupassen. So stellen wir sicher, dass jede Trainingseinheit effizient und zielführend ist.
Auch im Bereich Ernährung setze ich auf alltagstaugliche und vor allem umsetzbare Methoden. Mein Ansatz ist pragmatisch: Es geht nicht um strikte Verbote oder komplizierte Pläne, sondern darum, Routinen zu etablieren und auszubauen, die langfristig funktionieren und leicht in den Alltag integriert werden können.
Insgesamt lege ich großen Wert darauf, dass Training und Ernährung praktisch, nachhaltig und individuell anpassbar sind – sodass meine Kund:innen nicht nur im Training Fortschritte machen, sondern diese Erfolge auch dauerhaft in ihr Leben übertragen können.
Wie profitieren Kunden von deinen Zusatzausbildungen?
Dank meiner pädagogisch-psychologischen Vorbildung und meiner Weiterbildungen im Gesundheits- und Fitnessbereich biete ich meinen Kund:innen ein Training, das über reine Fitness hinausgeht. Ich kann nicht nur Übungen erklären, sondern auch verstehen, warum Menschen handeln, wie sie handeln, und darauf gezielt eingehen.
Kund:innen profitieren davon, dass ich Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Alltag erkenne und Trainingspläne sowie Ernährungsstrategien maßgeschneidert und nachhaltig anpassen kann. Ob es darum geht, Motivation zu stärken, Fortschritte messbar zu machen oder langfristige Routinen zu etablieren – meine Zusatzqualifikationen ermöglichen ein ganzheitliches Coaching, das auf individuellen Bedürfnissen basiert und echte Ergebnisse liefert.
Kommen Kunden wegen spezieller Probleme – physischen oder psychischen – zu dir? Was sind das für Themen?
Ja, meine Kunden kommen zu mir, weil sie mehr Energie, weniger Schmerzen und klare, alltagstaugliche Routinen in ihrem Leben etablieren möchten. Viele tragen viel Verantwortung, haben Stress oder fühlen sich überlastet und die eigene Gesundheit fällt da schnell einmal hinten runter. Sie suchen nach einem strukturierten, ganzheitlichen Ansatz, der körperliche Fitness, mentale Stärke und gesunde Gewohnheiten vereint. Ich begleite sie dabei, nachhaltige Fortschritte zu erzielen, die sie spürbar im Alltag, im Beruf und im Leben unterstützen. Burnout und seelische Belastungen sind allerdings auch ein großer Anteil an Themen, welche meine Coachees mitbringen - da sind sie bei mir aber definitiv in guten Händen!
Ein toller Nebeneffekt ist dann die Straffung des gesamten Körpers sowie die Gewichtsreduktion und der sichtbare Muskelaufbau.
Was für Ziele haben deine Kunden typischerweise?
Rückenschmerzen reduzieren oder vorbeugen
Kraft und Ausdauer steigern
Körperliche Gesundheit langfristig erhalten
Mentale Stärke aufbauen
Mehr Energie im Alltag gewinnen
Alltagstaugliche Routinen für Bewegung und Ernährung etablieren
Nachhaltige Fortschritte sichtbar machen
Verbesserung der Lebensqualität im Alltag und Beruf
Welche Eigenschaften zeichnen einen top Trainer aus?
Ein Top Trainer braucht einen Plan - er muss das größere Ganze in Zusammenhängen erkennen.
Ein richtig guter Trainer bezieht alle Ebenen mit ein - Bewegung, Ernährung und mentale Stärke - alle Ebenen sind gleichermaßen wichtig.
Authentizität: das, was ich von meinen Kund;innen erwarte, muss ich auch selbst umsetzen oder leben.
Über absolutes Fach- oder Expertenwissen brauchen wir gar nicht sprechen - das stellt die Basis unserer Arbeit. Ein top Trainer sollte aber definitiv bereit sein, sich weiter zu bilden und seinen Wissensstand aktuell zu halten.
Und ganz wichtig: Ein top Trainer bleibt seinen Werten und Richtlinien treu - geht auf die Bedürfnisse und Wünsche der Klient;innen ein, teilt ihnen aber auch klar und ehrlich mit, wie der Plan für sie funktioniert - er behält den Überblick, leitet und führt seine Klient:innen
Ich will in sechs Wochen eine top Figur haben. Wie schaff ich das mit dir?
Das lässt sich so leider nicht ganz beantworten - hierzu fehlen noch einige Informationen - Alter, Geschlecht, Ausgangs- und Zielgewicht, Aktivitätslevel, bisherige sportliche Vorerfahrung, Vorerkrankungen und einiges mehr.
Sechs Wochen ist eine knappe Zeit - ich strebe immer nachhaltige Lösungen an und spreche mich absolut gegen Crash Diäten und Schnellverfahren aus - diese sind für die meisten Menschen nicht zuträglich.
Extremste Veränderungen optisch sind in sechs Wochen realistisch für den Großteil der Menschen nicht zu erreichen.
Wie halte ich meine gesunde Ernährung dauerhaft durch. Welche Tipps hast du?
1. Kontinuität statt Perfektion
Nicht jeder Tag muss perfekt sein - eher geht es um eine langfristige Umstellung der Ernährung
2. wähle eine Ernährungsweise, welche du auf Dauer umsetzen kannst und willst - strikte Verbote sind hierbei meist kein guter Ratgeber
3. Dont do cheat days!
Verbote erhöhen bekanntlich den Reiz - statt sich an einem einzigen Tag alles zu gönnen was man möchte und extrem zu eskalieren lohnt es sich, dem Körper und vor allem dem Gehirn immer wieder eine Kleinigkeit zu gönnen. Dann aber bewusst und mit vollem Genuss! Und das ohne in Binge-Attacken zu enden.
Mein Credo: Noch kein Mensch ist jemals von einem Salat schlank und von einem Stück Kuchen dick geworden. Allgemein kommt es immer auf den gesamten Lebensstil an.
Monika, danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!
Because of your patience, motivation, and ability to adapt every session to my level, I not only started training consistently, but I also built real confidence in myself. I now enjoy working on my body, setting goals, and seeing real progress.
You didn’t just help me train — you helped me change my mindset, my lifestyle, and my self-belief. I’m genuinely grateful for everything you’ve done. Thank you for showing me that I can do it!