Gesunde Mitarbeitende: BGM: Maßnahmen, KPIs und Steuern

Gesunde Mitarbeitende BGM: Maßnahmen, KPIs und Steuern

Sie wollen Gesundheit im Unternehmen messbar verbessern, ohne Bürokratieexplosion? Hier ordnen wir für Sie steuerliche Möglichkeiten, Quick Wins und sinnvolle KPIs. Plus: Wie lokale Trainerinnen Ihr BGM effizient umsetzen.

Was Sie gleich erfahren werden:

  • Wie setzt eine Trainerin BGM effizient um?

    Eine qualifizierte Trainerin und betriebliche Gesundheitsmanagerin kann das BGM nur gemeinsam mit dem Unternehmen ganzheitlich und langfristig etablieren.

    💡Trainerinnen-Tipp: Machen Sie sich vorher Gedanken, was Ihre Ziele des BGMs im eigenen Unternehmen sind.

  • Welche steuerlichen Vorteile bringt BGM?

    Die Einführung und langfristige Durchführung eines BGM ist eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Trainer. Das BGM wird finanziell vom Staat unterstützt.

  • Welche KPIs machen BGM-Erfolg sichtbar?

    Es gibt mehrere sinnvolle Key Performance Indicators (KPIs = Schlüsselzahlen bzw. erfolgskritische Kennzahlen), die Fortschritte im BGM aufzeigen, wie gesundheitsbezoge- Kennzahlen oder Organisationskennzahlen u. v. m.

    👉 Praxis-Tipp: Nehmen Sie das gesamte Unternehmen in den Blick. Denn Gesundheit wird von vielen Faktoren beeinflusst.

  • Welche Quick-Wins verbessern sofort die Gesundheit?

    Nach z. B. einer Mitarbeiterbefragung ist es wichtig, die Angestellten mit kleinen und schnellen Maßnahmen zu motivieren, damit diese sich ernst genommen fühlen. Diese Maßnahmen können z. B. aus dem Bereich Bewegung, Ernährung, Entspannung kommen oder Team-Events sein.

    📌 Praxis-Tipp: Fokussieren Sie auf ein ganzheitliches und langfristiges BGM und nicht nur auf Quick-Wins.

  • Wie nutzt ein Unternehmen lokale Trainerinnen optimal?

    Setzen Sie mit der Unternehmensführung und der Trainerin klare Ziele für Ihr BGM. Was möchten Sie erreichen, bis wann und mit wem?

    👉 Bonus-Tipp: Nutzen Sie qualifizierte Trainer, welche eine Weiterbildung und/oder Erfahrung im BGM haben. ➡️ Über mich

Die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGMs) sollte heutzutage nicht mehr hinterfragt werden, weil die Vorteile auf der Hand liegen. Bei der Etablierung in einem Unternehmen steht die Gesundheit der Mitarbeitenden und die Optimierung im Vordergrund. Wie Personal Trainerinnen Sie bei Ihrem individuellen BGM unterstützen können, erfahren Sie hier.

Wie setzt ein Trainerin BGM effizient um?

Eine fachlich gut ausgebildete Trainerin mit einem sportwissenschaftlichen Hintergrund und eventuell einer Weiterbildung zur betrieblichen Gesundheitsmanagerin kennt sich nicht nur mit einer optimale Trainingsgestaltung und der Anatomie sowie Ergonomie des Körpers aus, sondern auch mit den betrieblichen Unternehmensbelangen. Somit kann Sie ein ganzheitliches und langfristiges BGM effizient etablieren. Dies geht selbstverständlich nur, wenn das Unternehmen für eine Zusammenarbeit zur Verfügung steht und die Ziele klar definiert sind. Daraufhin kann die Trainerin in die Umsetzung gehen.

Welche steuerlichen Vorteile bringt BGM?

Die gesundheitliche Förderung Ihrer Mitarbeitenden wird nach §3 Nummer 34 EstG (Einkommenssteuergesetz) mit bis zu 600 € pro Jahr und Mitarbeitenden steuerfrei zur Förderung der Gesundheit unterstützt.

Hierbei müssen die Anforderungen §§ 20 und 20b SGB V beachtet werden. Umsetzungshilfe zur steuerlichen Anerkennung von Arbeitgeberleistungen nach § 3 Nummer 34 EstG können Sie hier auf der Homepage des Bundesfinanzministerium nachlesen.

Welche KPIs machen BGM-Erfolg sichtbar?

Kennzahlen sind elementar im BGM, denn ohne diese ist das BGM verteidigungslos, wenig zielstrebig und kommunikationsarm: "Kennzahlen fungieren als Legitimationsbasis sowie zur Steuerung und Überwachung der Wirksamkeit von BGF-Maßnahmen." (Uhle et al., 2019).

Sinnvolle KPIs im BGM sind z. B. gesundheitsbezogene Kennzahlen wie Krankenstand, Unfallquote, Langzeiterkrankungen oder durchschnittliche Fehltage im Jahr, die oft in Gesundheitsberichten von Krankenkassen für das Unternehmen angefordert werden können.

Weitere Kennzahlen sind u. a.:

  • Teilnehmerdaten (z. B. Teilnahme der Mitarbeitenden an Gesundheits-Check-Ups),
  • finanzielle Kennzahlen (z. B. Fluktuationskosten),
  • weiche subjektive Faktoren aus Befragungen (z.B. Zufriedenheit, psychische Belastungen, Wertschätzung),
  • Organisationskennzahlen; z. B. wie viele Führungskräfte haben eine BGM-Schulung und kennen sich mich gesunder Führung aus?

KPIs sollten immer in klarem Zusammenhang zur Intervention stehen und transparent kommuniziert werden. BGM funktioniert nur, wenn es langfristig gedacht ist und regelmäßig auf seine Wirkung hin überprüft wird. So kann man auch ein offenes Gespräch mit den Mitarbeitenden führen und Verbesserungen etablieren.

Welche Quick-Wins verbessern sofort die Gesundheit?

Schnelle Erfolge (Quick-Wins) sind prinzipiell gut, sollten aber nicht als Grundlage für ein ganzheitliches und langfristiges BGM angesehen werden.

Bei Quick-Wins handelt sich um Maßnahmen, die schnell und mit wenig Aufwand umgesetzt werden können. Einige Beispiele die Gesundheit betreffend sind u. a.:

  • Gesundheitserinnerungen an regelmäßige Check-Ups oder Augentests,
  • Stehschreibtische,
  • Fitness-Challenges,
  • gemeinsame Mittagessen,
  • Angebot einer Kantine mit gesundem Essen,
  • kleine Gegenstände für den Stressabbau,
  • Gesundheitstage.

Durch die Umsetzung kleiner Maßnahmen, kann man die Mitarbeitenden motivieren und das eigene Gesundheitsverhalten schulen. Weitere Ziele dabei sind u. a.:

  • Mitarbeiterzufriedenheit steigern,
  • Belastungen reduzieren,
  • Bindung an das Unternehmen erhöhen,
  • Steigerung der Attraktivität des Arbeitsgebers,
  • Verbesserung der ergonomischen Belastungen.

Wie nutzt ein Unternehmen lokale Trainerinnen optimal?

Unternehmen sind individuell im Hinblick auf ihre BGM-Ziele wie auch ihre Unternehmenskultur. Schauen Sie nach einer passenden Personal Trainerin oder einer BGM-Expertin, die Sie bei einer Etablierung eines ganzheitlichen und langfristigen BGMs in Ihrem Unternehmen qualifiziert unterstützt und Sie auch auf persönlicher Ebene abholt.

Diese Investition in die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden lohnt sich auf jeden Fall.

Quellen:

  • Uhle T., Treier M. (2019): Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt - Mitarbeiter einbinden, Prozesse gestalten, Erfolge messen. ISBN/GTIN978-3-658-25409-4
  • Bundesgesundheitsministerium
  • Bundesfinanzministerium

Mitmachbox: BGM schnell starten – ganzheitlich denken 💼💚

  • So geht’s – Ziele klären 🎯: Bilden Sie ein kleines Steuerungsteam (GF, HR, Trainerin). Legen Sie 3–5 konkrete BGM-Ziele fest (z. B. Krankenstand -10% in 12 Monaten). Das stärkt: Fokus und Verbindlichkeit. Tipp: Ziele SMART formulieren und schriftlich fixieren.
  • So geht’s – Quick-Wins umsetzen ⚡: Starten Sie sofort mit 1–2 leichten Maßnahmen: 10‑Minuten‑Bewegungspause, Bildschirm‑Augenpause, gesundes Team‑Lunch. Das stärkt: Motivation und Sichtbarkeit. Sicherheit: Übungen gelenkschonend, Alternativen anbieten.
  • So geht’s – Förderungen nutzen 💶: Planen Sie pro Mitarbeitendem bis zu 600 € jährlich nach §3 Nr. 34 EStG für zertifizierte Maßnahmen ein. Das stärkt: Budget und Akzeptanz. Tipp: Angebote nach §§20/20b SGB V prüfen und Belege sauber dokumentieren.
  • So geht’s – KPIs festlegen 📊: Messen Sie 3–4 Kennzahlen: Krankenstand, Teilnahmequoten, Zufriedenheit, Unfallquote. Das stärkt: Wirkungskontrolle und Kommunikation. Tipp: KPIs immer zur Maßnahme passend wählen und quartalsweise berichten.
  • So geht’s – Trainerin einbinden 👩‍🏫: Beauftragen Sie eine qualifizierte BGM‑Trainerin, definieren Sie Aufgaben, Zielgruppen und Zeitplan. Das stärkt: Expertise und Kontinuität. Tipp: Betriebsbegehung + Kurzworkshop zum Start.

Mini-Plan: Woche 1: Ziele & KPIs festlegen. Woche 2: Quick‑Wins starten. Woche 3: Förderfähigkeit prüfen, Budget freigeben. Woche 4: Trainerin mit Pilotmaßnahmen beauftragen. Wiederholen und alle 12 Wochen Wirkung prüfen. Probieren Sie diese Schritte 2–3 Mal pro Woche im Alltag aus und skalieren Sie, was funktioniert.

Erstellt mit Unterstützung von KI aus dem Inhalt des Artikels. Bitte beachten Sie: Unsere Tipps ersetzen keine persönliche Beratung. Umsetzung auf eigene Verantwortung – wir übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Folgen.

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Diesen Artikel über „Gesunde Mitarbeitende“ hat Dr. Angelika Friedel geschrieben – Personal Trainerin aus Lörrach.

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Viele loben Dr. Angelikas fachliche Kompetenz und ihre strukturierte Herangehensweise, die schnelle Fortschritte ermöglicht. Häufig wird betont, dass ihre humorvolle und herzliche Art das Training angenehm macht und für viel Spaß sorgt. Einige berichten von konkreten Verbesserungen wie weniger Rückenschmerzen, sicherem Skifahren nach einem Tag und besserer Kraultechnik. Viele schätzen die Vielseitigkeit ihres Programms und die Möglichkeit zur Online‑Teilnahme.

Kontakt zu Trainerin Dr. Angelika

Dr. Angelika Friedel

Angelika Friedel ist seit 2006 promovierte Sportwissenschaftlerin und war 15 Jahre in der Ernährungsbranche tätig. Nach mehreren Bandscheibenvorfällen konnte sie durch gezieltes Training den Rücken wieder komplett stabilisieren und an Lebensqualität gewinnen. Sie ist spezialisiert auf Muskelaufbau- und Gesundheitstraining. Mit viel Geduld, Motivation & Spaß bringt sie durch variantenreiches Training Freude an der Bewegung für jeden....

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