Der Job des Personal Trainers hat sich enorm verändert seit Corona. Die Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten, die über ortsungebundenes Training weit hinausgehen: von digitalen Tools bis fortgeschrittene Leistungsmessung.
Was du gleich erfahren wirst:
Insgesamt hat die Digitalisierung die Rolle des Personal Trainers transformiert, indem sie den Zugang zu Informationen erleichtert und die Reichweite der Dienstleistungen erhöht hat. Die Digitalisierung ermöglicht im Personal Training nun noch stärker nach individuellen Bedürfnissen maßgeschneiderte Programme.
Individualisierte Trainingsprogramme: Digitale Tools können helfen, Trainingspläne auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele einzelner Personen zuzuschneiden. Durch die Analyse von Daten wie Fitnessniveau, Gesundheitsinformationen und persönlichen Zielen können maßgeschneiderte Programme erstellt werden.
Fortgeschrittene Leistungsmessung: Digitale Tools ermöglichen eine präzise Messung von Trainingsfortschritten und Leistungsdaten. Dies kann sowohl dem Trainer als auch dem Trainierenden helfen, den Fortschritt zu verfolgen und das Training anzupassen.
Feedback und Motivation: Durch die Verwendung von digitalen Tools können Trainer und Kunden sofortiges Feedback zu Form, Leistung und Fortschritt erhalten. Dies trägt dazu bei, die Motivation aufrechtzuerhalten und die Trainingsziele zu erreichen.
Flexibilität und Zugänglichkeit: Digitale Tools ermöglichen es, das Training überall und jederzeit durchzuführen. Dies ist besonders nützlich für Menschen mit einem vollen Terminkalender oder solche, die nicht in der Nähe eines Fitnessstudios oder im Radius von Personal Trainern wohnen.
Ernährungsunterstützung: Viele digitale Tools bieten auch Funktionen zur Verfolgung von Ernährungsgewohnheiten und zur Erstellung von Ernährungsplänen. Dies ermöglicht eine ganzheitliche Herangehensweise an Gesundheit und Fitness.
Kommunikation und Unterstützung: Digitale Plattformen ermöglichen eine verbesserte Kommunikation zwischen Personal Trainer und Trainierenden. Dadurch können Fragen gestellt, Probleme besprochen und zusätzliche Unterstützung bereitgestellt werden, ohne dass ein persönliches Treffen vor Ort erforderlich ist.
Insgesamt kann die Kombination von persönlichem Training mit digitalen Tools eine effektive und effiziente Möglichkeit bieten, die Fitnessziele zu erreichen und eine gesunde Lebensweise zu fördern.
Für digitales Fitnesstraining benötigt man in der Regel eine Reihe von Tools, um das Training effektiv und interaktiv zu gestalten. Hier sind einige der wichtigsten:
Smartphone oder Computer: Um auf digitale Trainingsplattformen zuzugreifen, benötigen Kunden ein Smartphone, Tablet oder einen Computer mit Internetverbindung.
Fitness-Apps: Es gibt zahlreiche Fitness-Apps, die Workouts, Trainingspläne, Tracking von Fortschritten und vieles mehr anbieten. Beispiele hierfür sind Nike Training Club oder Freeletics.
Fitness-Tracker: Ein Fitness-Tracker wie ein Fitbit, Garmin oder eine Apple Watch kann dabei helfen, Aktivitäten, Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und Schlaf zu überwachen.
Videokonferenz-Tools: Für Live-Online-Kurse oder Personal-Trainingssitzungen sind Tools wie Zoom, Skype, oder Google Meet notwendig, um mit einem Trainer oder anderen Teilnehmern zu interagieren.
Internetverbindung: Eine zuverlässige Internetverbindung ist unerlässlich, um auf digitale Inhalte zuzugreifen und an digitalen Live-Trainings teilzunehmen.
Bluetooth-Kopfhörer oder Lautsprecher: Um Anweisungen oder Musik während des Trainings klar zu hören, sind Bluetooth-Kopfhörer oder Lautsprecher hilfreich.
Kamera: Für einige Online-Trainingsprogramme kann es erforderlich sein, dass Kunden ihre Trainingseinheiten aufzeichnen und an den Trainer senden.
Herzfrequenzmesser: Einige Fitness-Apps oder -Geräte können von einem externen Herzfrequenzmesser profitieren, um genaue Daten während des Trainings zu erhalten.
Diese Tools können je nach individuellen Trainingszielen, Vorlieben und Anforderungen des gewählten Trainingsprogramms variieren. Es ist wichtig, die passenden Tools entsprechend den eigenen Bedürfnissen auszuwählen.
Für Personal Trainer sind zur Weiterbildung Workshops und Kurse hilfreich, aber auch der Austausch mit Kollegen. Ebenso ist ein Blick über den Tellerrand wichtig. Das heißt, sich einen Einblick oder Zugang zu ähnlichen aber branchenfremden Anbietern zu suchen.
In meinen Augen spielt die Bindung zwischen Personal Trainer und Klienten im digitalen Training eine geringere Rolle als im analogen. Denn das Persönliche, das Zwischenmenschliche kann digital niemals ganz ersetzt werden.
In manchen Situationen hilft die Möglichkeit des digitalen Trainings extrem weiter. Zum Beispiel, wenn ein Kunde das physische, analoge 1:1-Training wegen einer Geschäftsreise oder eines Urlaubs unterbrechen muss und trotzdem mit dem Personal Trainer weitertrainieren möchte. Ich habe in so einer Situation z.B. mit einem Kunden das Training über WhatsApp Video Call gemacht.
Personal Trainer können ihre Dienstleistungen digital differenzieren und personalisieren, indem sie innovative Technologien und Strategien nutzen, um ihren Kunden ein individuelles und hochwertiges Trainingserlebnis zu bieten.
Im Grunde sind die Tipps und Kriterien die gleichen wie beim Offline-Training plus online-spezifische Tipps. Hier meine persönliche Checkliste:
Diesen Artikel über „Digitales Training“ hat Thorsten Stedtfeld geschrieben – Personal Trainer aus Offenbach am Main.
Warum Kunden gerne mit Thorsten trainieren
Im Alter von 10 Jahren begann er mit dem aktivem Sport im Verein (mit einer kurzen Unterbrechung von 2-3 Jahren), seitdem hat er immer Sport getrieben. Seine Reise als Trainer trat er vor über 10 Jahren als Trainer im Fußball an und setzte diese als Indoorcycling Instructor und Fitnesstrainer bis hin zum Personal Trainer fort. Seine Ziele sind, bis ins hohe Alter körperlich fit zu bleiben. Sein Motto lautet: „Machen ist wie wollen – nur krasser!“... mehr über den Trainer
Schon mal Personal Training probiert?