Aktiv: Mein Herz schlägt besonders für Krafttraining und auch für Radfahren. Beim Krafttraining genieße ich die Herausforderung und die direkte Rückmeldung, die mein Körper gibt – es ist eine stetige Reise zu mehr Stärke und Ausdauer. Radfahren hingegen bietet mir die perfekte Kombination aus körperlicher Anstrengung und mentaler Entspannung. Es erlaubt mir, die Natur zu erleben, frische Luft zu atmen und gleichzeitig meine Ausdauer zu verbessern.
Passiv: Auch wenn ich selbst nicht aktiv spiele, bin ich ein großer Fan von Handball und Reiten. Handball fasziniert mich wegen seiner Schnelligkeit, Dynamik und des Teamgeistes. Reiten, obwohl ich es eher als Zuschauer genieße, beeindruckt mich mit der eleganten Verbindung und Kommunikation zwischen Reiter und Pferd. Beide Sportarten schätze ich für ihre einzigartigen Qualitäten und die Spannung, die sie als Zuschauer bieten.
Als Kind und junger Erwachsener war ich nicht besonders sportlich. Tatsächlich lagen meine Interessen weit entfernt von jeglicher körperlicher Betätigung. Doch mit Mitte vierzig änderte sich alles – ich entdeckte den Sport für mich neu und begann meine transformative Reise. Diese Phase in meinem Leben war nicht nur eine körperliche Veränderung, sondern auch eine tiefgreifende geistige und emotionale Wandlung.
Kannst du dir ein Leben ohne Sport vorstellen?
Mittlerweile ist Sport so fest in meinem Alltag verankert, dass ein Leben ohne ihn undenkbar geworden ist. Es geht weit über die körperlichen Aspekte hinaus; Sport ist für mich zu einer Lebensweise geworden, die Disziplin, Freude und ein tiefes Gefühl von Zufriedenheit mit sich bringt. Er bietet mir nicht nur eine tägliche Routine, sondern auch ein Ventil für Stress, eine Quelle für Freude und ein Medium, durch das ich mich mit anderen verbinden kann.
Welche sportlichen Trends findest du derzeit spannend?
Ich finde High-Intensity Interval Training (HIIT) und Functional Training besonders spannend, da sie Effizienz und Alltagsrelevanz in den Vordergrund stellen. Auch die Integration von Technologie im Sport, wie Fitness-Wearables, sowie der Fokus auf Mindful Fitness, der die Verbindung von körperlicher und mentaler Gesundheit betont, finde ich faszinierend. Als Personal Trainer ist es mir wichtig, diese Trends zu erkunden und in meine Trainingsprogramme zu integrieren, um ein vielfältiges und individuelles Trainingserlebnis bieten zu können.
Gibt es für dich eine Sportart, die die Welt nicht braucht?
Persönlich ziehe ich körperlich aktive Sportarten vor und fühle mich weniger zum E-Sport hingezogen. Ich schätze zwar seine Bedeutung für andere, aber für mich stehen körperliche Bewegung und Naturverbundenheit im Vordergrund. Jede Sportart hat jedoch ihren Wert, und es geht um persönliche Vorlieben.
Wie motiviert sich ein Personal Trainer selbst?
Ich glaube z.B. nicht an den inneren Schweinehund. Meine Motivation stammt aus klaren Zielen und dem Wunsch, diese zu erreichen. Diese Zielklarheit fördert meine intrinsische Motivation und hilft mir, konsequent zu bleiben. Als Personal Trainer leite ich meine Klienten an, ähnlich zielorientiert zu denken, um ihre eigenen Erfolge zu maximieren.
Trainierst du in deiner Freizeit?
Ja, auch in meiner Freizeit bleibt Krafttraining ein wesentlicher Bestandteil meines Alltags. Es ist nicht nur mein Beruf, sondern auch meine Leidenschaft und ein wichtiger Teil meines Lebensstils.
Welches sind deine Lieblingsübungen?
Definitiv Kniebeugen und Kreuzheben
Weshalb bist du Personal Trainer geworden?
Meine Entscheidung, Personal Trainer zu werden, wurzelt tief in meiner eigenen Erfolgsgeschichte. Nachdem ich eine signifikante, persönliche Transformation durchlaufen hatte, erlebte ich nicht nur eine Veränderung in meinem Aussehen, sondern auch in meinem Wohlbefinden und meiner Lebensqualität. Diese Erfahrung war so inspirierend, dass sie einen Funken in mir entzündete. Ich realisierte, dass, wenn ich solche tiefgreifenden Veränderungen in meinem Leben herbeiführen konnte, ich anderen dasselbe Gefühl von Erfolg und Selbstvertrauen vermitteln konnte. Dieser Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen. Von diesem Moment an war ich motiviert, mein Wissen und meine Erfahrungen zu teilen und andere auf ihrem Weg zu einem gesünderen, erfüllteren Leben zu unterstützen. Als Personal Trainer sehe ich meine Rolle nicht nur darin, Trainingspläne zu erstellen, sondern als Mentor und Motivator zu fungieren, der Menschen dabei hilft, ihre eigenen Ziele zu erreichen und ihre persönlichen Transformationen zu realisieren.
Welches sind die schwierigsten Momente deiner Arbeit?
Zu den anspruchsvollsten gehören die Momente, in denen Klienten trotz aller Anstrengungen keine Fortschritte sehen oder wenn sie mit Motivationsverlust zu kämpfen haben. Es ist herausfordernd, aber auch ungemein wichtig, in diesen Zeiten geduldig und unterstützend zu bleiben, während ich individuell angepasste Lösungen und Motivationstechniken anbiete.
Was macht für dich ein gutes Personal Training aus?
Empathische und persönliche Betreuung, die sich an den individuellen Bedürfnissen des Klienten orientiert.
Was kann mit einem guten Personal Trainer leichter erreicht werden als allein im Gym oder in einer Gruppe?
Mit einem guten Personal Trainer lassen sich individuelle Ziele schneller und effizienter erreichen, da das Training maßgeschneidert und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Ein Trainer bietet fachkundige Anleitungen, korrekte Technik und kontinuierliche Motivation. Zudem hilft ein Personal Trainer, realistische Ziele zu setzen und Fortschritte genau zu überwachen, was allein oder in Gruppen oft fehlt.
Ingo R., danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!
Unsere Trainings sind fordernd, aber es macht gleichzeitig auch richtig Spaß.
Er kombiniert effektive Übungen mit viel Abwechslung, sodass keine Langeweile aufkommt. Besonders beeindruckt mich, wie er mich motiviert und mit seinem guten Fachwissen klasse unterstützt.
Seit meinem ersten Training bei ihm bin ich begeistert dabei 😀