Das ist eine schöne Frage. Also mich motivieren die Ergebnisse meiner Klienten. Sie werden besser, beweglicher und agiler. Und natürlich ist es die Neugier auf spannende Themen rund um Gesundheit und Fitness. Was kann ich als Trainer und Coach noch tun, um meine Klienten "besser" und "gesünder" zu machen.
Ja, ich bewege mich auf vielfältige Art und Weise. Ob auf der Erde, in der Luft oder auf dem Wasser. Ich nenne es eher Sympathikus- Aktivität. Zum Ausgleich meditiere ich, mache Yoga und befasse mich mit ZEN. Das sind dann eher Parasympathikus- Aktivitäten.
Welche sind deine Lieblingsübungen?
Lieblingsübungen gibt es für mich nicht. Ich habe auch kein Lieblingsessen.
Was hat dich zu diesem Beruf gebracht?
Das ist eine lange Geschichte. Eine ehemalige Schutzperson aus meiner Zeit als Personenschützer bei der Bundeswehr fragte mich: "Sag mal Marko, hast Du nicht Sport studiert?" Ich sagte: "Ja, das habe ich." Daraufhin sagte er: "Prima, meine Frau sucht einen Sporttrainer, der zu uns nach Hause kommt. Da ich Dich kenne und Dir vertraue würde ich mich freuen, wenn Du mit meiner Frau Sport machen könntest." Zu dieser Zeit war ich bei einem italienischen Trainingsgerätehersteller im Verkauf tätig. Die erste Klientin war mit mir zufrieden und hatte mich im Freundeskreis empfohlen. Das war 2006...und so fing es an.
Was motiviert dich an deinem Beruf?
Meine Motivation kommt von meinem inneren Trieb anderen Menschen etwas Gutes zu tun. Ich lerne interessante Persönlichkeiten kennen, darf menschliche Verhaltensweisen positiv verändern und erfahre dadurch sehr viel Dankbarkeit.
Was macht dir an deinem Beruf am meisten Freude?
Am meisten Freude macht mir die positive Veränderung meiner Klienten. Und das auf allen Ebenen: Körper, Geist und Seele.
Welche sind die schwierigsten Momente deiner Arbeit?
Um das zu verdeutlichen möchte ich Ihnen eine kurze Geschichte schildern. Eine Klientin entschloss sich, sich sechs Monate von mir persönlich betreuen zu lassen. Sie wollte 8 Kg Körpergewicht verlieren. Nach vier Wochen sagte sie zu mir, dass ihr Gewicht gleich geblieben ist. Daraufhin hatte sie keine Lust mehr, weiter zu machen. In diesem schwierigen Moment ist es meine Aufgabe, sie davon zu überzeugen, dass der Körper Zeit zur Umstellung benötigt. Schließlich kämpfte die Frau mit sich und machte weiter. Was glauben Sie? Ja, sie hat es geschafft.
Hattest du mal einen beruflichen Plan B – was wärst du sonst geworden?
Bisher habe ich in meinem Leben das getan, was mich antreibt, fordert und Freude macht. Vom Zimmermannsgesellen zum Marineelitesoldaten über Personenschützer bei der Bundeswehr bis zum Trainer und Coach.
Wie bleibst du fachlich auf dem aktuellen Stand?
Auch das ist eine sehr gute Frage. Andere Trainerinnen und Trainer sagen mir oft: "Marko, warum tust Du dir das an? Warum fährst Du schon wieder zur Fortbildung? Brauchst Du Fortbildungspunkte?" Und ich sage: "Ich will es einfach wissen. Mich interessieren die Zusammenhänge. Somit kann ich meinen Klienten einen Mehrwert geben. Punkte interessieren mich nicht."
Was macht für dich ein gutes Personal Training aus?
Das entscheiden meine Klienten. Beispielsweise betreue ich seit fast 19 Jahren eine Familie in Berlin und habe seit dem die Preise bei der Familie nicht erhöht. Das war und ist mein Dank für die Treue an die Klienten. Und was macht diese Familie? Sie erhöht die Preise jedes Jahr von selbst. DAS IST WERTSCHÄTZUNG.
Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Aufrichtig, loyal, zuverlässig, naturverbunden und authentisch
Wofür engagierst du dich?
Seit dem Jahre 2007 engagiere ich mich ehrenamtlich als Spendensammler, Zuhörer und Coach in der Björn Schulz Stiftung. Benannt ist die Stiftung nach dem Sohn von Barbara und Jürgen Schulz. Björn erkrankte 1978 an Leukämie. Obwohl ein schwerer Rückfall nach den damals neuesten medizinischen Verfahren behandelt wurde, verstarb Björn im November 1982 im Alter von fast acht Jahren. Gemeinsam mit anderen Betroffenen gründeten Björns Eltern 1983 in Berlin den Verein Kinderhilfe - Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. Das Anliegen des Vereins ist es, für die Eltern da zu sein, die die Diagnose Krebs für ihr Kind erfahren haben sowie für die Verbesserung der Behandlungs- und Betreuungsbedingungen krebskranker Kinder zu sorgen.
Wer hat dich beruflich oder sportlich geprägt?
Auf jeden Fall Hermann Hesse und Anton Tschechow.
Und natürlich Shaolin-Mönche, weil diese Menschen ein Leben führen, welches wir uns oft wünschen. Shaolin-Mönche sind innerlich zufrieden, geistig klar, gelassen und voller Selbstvertrauen. Darüber hinaus gibt es auch eine Situation im Film "Der Patriot" mit Mel Gibson, die mich sehr bewegt hat. Darin gab es eine Schlacht zwischen Engländern und Amerikanern, die für die Amerikaner schon fast verloren schien. Doch dann nahm eine einzelne Person die Fahne in die Hand und schrie: "Linie halten". Daraufhin rauften sich alle tapfer auf und die Schlacht konnte so gewonnen werden. Auch ich bin der Meinung, dass es sehr wichtig ist, im Leben die Linie zu halten. Damit meine ich, sich von niemandem einschüchtern zu lassen, sondern an seinem persönlichen Weg festzuhalten.
Nenne drei Eigenschaften, die voll auf dich zutreffen.
Zuverlässig, authentisch, empathisch
Deine drei größten Stärken?
Empathie, Aufrichtigkeit, Großzügigkeit
Was bringt dich zum Lachen?
Auch das wissen nur meine Klienten und meine Familie.
Welche Träume oder Ziele möchtest du noch erreichen?
Das ist mein Geheimnis.
Wie sieht für dich ein perfekter Sonntag aus?
Perfekt ist nichts für mich.
Wie sieht dein Traumurlaub aus?
Camping und Luxushotel
Was tust du für deine Entspannung und Regeneration?
Ich gehe regelmäßig zur Massage, in die Sauna und meditiere regelmäßig
Welche Musik läuft bei dir im Training?
Ich kann mich für fast jede Musik hinreißen lassen.
Dein Lieblingsfilm?
Wie bereits gesagt: Lieblingsessen, Lieblingsbuch, Lieblingsfilm etc. gibt es nicht für mich.
Was für Bücher liest du gerne?
Philosophie, Psychologie, Biohacking und alles über Longevity.
Welcher war dein größter Erfolg beim Training mit Kunden?
Ein Mann, der sich mit dem Po auf die Fersen setzen konnte. Zuvor konnte er max. einen Kniestand. Oder eine Frau, die jetzt aufrichtig das Studio betritt. Die Körperhaltung war komplett aus dem Lot. Ohne mentale Arbeit hätte ich kaum Erfolg gehabt.
Marko, danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!
Besonders beeindruckend ist sein tiefgehender, strukturierter Ansatz: Themen wie Atmung, HRV, VO₂max und Stoffwechselprozesse werden nicht nur berücksichtigt, sondern sinnvoll in das Gesamtkonzept integriert. Ebenso wichtig ist Marko der schrittweise Aufbau der Belastbarkeit – angefangen bei gezieltem Kraft-Ausdauer-Training zur Anpassung von Sehnen, Bändern und Muskulatur bis hin zu sauberem, professionellem Krafttraining auf hohem Niveau. Alles ist logisch aufeinander aufgebaut, messbar und nachhaltig.
Was für mich den größten Mehrwert darstellt: Dank Marko habe ich keinerlei Mental Load mehr. Ich muss mich nicht mit der Auswahl von Übungen, der Einstellung von Maschinen oder Trainingsentscheidungen beschäftigen. Marko führt einen sicher, strukturiert und mit absoluter Klarheit durch jede Einheit. Dadurch entsteht Vertrauen – und genau dieses Vertrauen macht echte Fortschritte möglich. Ich trainiere jetzt ca. 8 Monate mit Marko und freue mich sehr darüber, denn die Erfolge sind objektiv messbar, spürbar im Alltag und motivierend. Gleichzeitig macht das Training Spaß, weil Marko es versteht, Professionalität mit Empathie, Ruhe und Präzision zu verbinden. Man fühlt sich jederzeit abgeholt und gefordert – aber nie überfordert.
Wer einen Trainer sucht, der nicht kurzfristige Effekte, sondern nachhaltige Entwicklung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt, ist bei Marko Hübner in den besten Händen. Eine klare Empfehlung auf höchstem Niveau