Benefit nur auf Papier oder echte Teilnahme? Der Unterschied bei Firmenfitness liegt in der Umsetzung. Hier finden Sie: Modelle, Kosten und steuerliche Wege für eine effektive Realisierung von Firmenfitness. Plus: Best-Practices – wie Personal Trainer vor Ort Hürden der Teilnahme senken.
Was Sie gleich erfahren werden:
Wie funktioniert Firmenfitness mit Personal Trainern?
Entsprechend den individuellen Rahmenbedingungen des Unternehmens entwirft der ausgewählte Personaltrainer ein passendes Konzept für Firmenfitness abhängig von Modell, Teilnehmeranzahl und typischen Herausforderungen am Arbeitsplatz.
Was leisten Personal Trainer bei der Firmenfitness, was pauschale Studioangebote nicht schaffen?
Vorteile von Personal Trainern in der Firmenfitness sind ein klar strukturiertes Trainingsprogramm, die nötige Verbindlichkeit zur Teilnahme sowie transparente Anleitungen zur korrekten Umsetzung der einzelnen Übungen.
📌 Praxis-Tipp: Überzeugen Sie sich in einer einzelnen Stunde von der Qualifikation und den Benefits vom Training mit einem Personaltrainer im Vergleich zum herkömmlichen Studiobesuch.
Vom 1:1-Coaching von Führungskräften bis hin zu Gruppentrainings für das ganze Team als teambildende Maßnahme oder einzelnen Schwerpunkten wie Rückengesundheit, Mobility am Arbeitsplatz etc. kann das Training entweder direkt vor Ort, in den Räumlichkeiten des Personal Trainers oder auch digital stattfinden.
Einzelne Stunden starten teilweise schon bei 150,00 €, der steuerliche Gesundheitszuschuss pro Mitarbeiter liegt aktuell jährlich bei 600,00 €. Unabhängig von der Steuerfreiheit kann der Arbeitgeber alle Kosten für Firmenfitness als Betriebsausgabe geltend machen.
Wie viele Mitarbeitende erreicht man mit Firmenfitness?
Beginnend bei unter zehn Teilnehmern kann man mit dem richtigen Konzept für Firmenfitness bis zu mehrere hundert Mitarbeitende erreichen, abhängig von der Unternehmensgröße.
👉 Praxis-Tipp: Vereinbaren Sie fixe Trainingstermine für eine bessere Planbarkeit, um die Teilnehmeranzahl zu steigern.
Best Practices: Welche Maßnahmen führen dazu, dass Teams wirklich mitmachen – und dranbleiben?
Mitarbeiter lassen sich zu regelmäßiger Teilnahme an Angeboten der Firmenfitness motivieren durch Maßnahmen wie Mitarbeiterbefragungen, Auswertungen der Arbeitsunfähigkeiten sowie genaue Analysen der Arbeitsumgebung. Das wohl Wichtigste dabei: die Kompetenz des Personaltrainers, Mitarbeiter aller Ebenen einzubeziehen und zur Teilnahme zu motivieren.
Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP), Krankenkassen, Berufsverbände oder auch bekannte Plattformen wie diese sind qualifizierte Anlaufstellen.
Experten-Tipp: Da der Beruf des Personaltrainers nicht geschützt ist, hilft es vor allem, auf Fachqualifikationen und praktische Erfahrung zu setzen. ➡️ Über mich
Welches Unternehmen kennt es nicht: Ein lang geplanter, trotzdem schwach besuchter Gesundheitstag und auch die Aktion mit dem Rad zur Arbeit waren ein voller Flopp? Wie erfolgreiche Firmenfitness aussehen muss, so dass sie sowohl dem Unternehmen als auch den Mitarbeitern echten Nutzen bringt, lesen Sie hier!
Grundsätzlich ganz einfach! Das Unternehmen engagiert einen Personaltrainer, der regelmäßige Kurse entweder im Unternehmen, in seinen Räumlichkeiten oder sogar digital anbietet. Firmenfitness wird dann zu einem Erfolg für alle Parteien, wenn das Angebot seitens der Mitarbeiter wirklich genutzt wird und so im Unternehmen zu weniger Fehltagen, einer höheren Arbeitsproduktivität oder auch zu mehr Zufriedenheit im Team bzw. grundsätzlich am Arbeitsplatz führt.
Praxisbeispiel: Bei ansässigen Firmen in der unmittelbaren Umgebung meiner Räumlichkeiten findet Firmenfitness persönlich vor Ort statt. Im Vordergrund steht das Training als klassisches Fitnessboxen verpackt zur Stärkung des kardiovaskulären Systems. Ein schöner Nebeneffekt: gemeinsames Schwitzen schweißt zusammen und kann auch als teambildende Maßnahme gesehen werden.
Einfach gesagt: die nötige Verbindlichkeit, ein klar strukturiertes Trainingsprogramm und den nötigen Impuls, die persönliche Grenze der Teilnehmenden zu überwinden, um die passende Trainingsintensität zu gewährleisten.
Der Termin im Fitnessstudio sieht nämlich häufig so aus: Erinnerung im Outlook-Kalender „Training um 18 Uhr!“ Es ist 17:57 Uhr, der Tag ist noch lange nicht zu Ende, die Familie wartet auch schon Zuhause. Lieber noch die letzten zwei To-dos abarbeiten… Und obwohl die gepackte Sporttasche schon im Auto liegt, fahren Sie dann doch direkt nach Hause, sobald Sie das Büro verlassen. Ärgerlich.
Langfristig ist eine konstante Trainingsbeteiligung immer der Schlüssel für eine tatsächliche Verbesserung der Fitness oder der Gesundheit. Erfahrungsgemäß ist die persönliche Verabredung mit dem Trainer eine große Hürde, das Training abzusagen und führt so zu einer höheren Erfolgswahrscheinlichkeit. Auch in der Firmenfitness kann es solche Verbindlichkeiten mit den Personal Trainern geben.
Das klassische Modell beim Unternehmen direkt und persönlich vor Ort macht vor allem bei Unternehmen mit einem festen Standort bzw. einer Niederlassung Sinn, unabhängig von der Unternehmensgröße, um einen Mehrwert für alle Mitarbeiter direkt vor Ort zu bieten.
Ist ein Unternehmen international aufgestellt, inkl. Remote-Möglichkeit mit größtenteils sitzender Tätigkeit hauptsächlich aus dem Büro oder dem Homeoffice heraus, ist oft eine digitale Variante zielführender. Teilnehmen kann jeder ohne Equipment, direkt vom persönlichen Arbeitsplatz. Das Training ist so konzipiert, dass man nach 30 Minuten fokussiert und mit neuer Energie – und nicht verschwitzt – direkt die Arbeit wieder aufnehmen kann.
Die Preise variieren stark abhängig vom Modell, dem Konzept und der Häufigkeit der Trainingseinheiten im Rahmen der Firmenfitness. Einzelne Stunden des Personal Trainers starten häufig schon bei 15,00 € pro Stunde, während bei bestimmten Angeboten auch pro Mitarbeiter zwischen 20,00 € bis 35,00 € pro Kopf abgerechnet werden. Anerkannte Qualifikationen aus dem klassischen betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), bei denen die Kurse zertifiziert sind, können mit bis zu 600,00 € pro Mitarbeiter jährlich nach § 3 Nr. 34 EStG abgerechnet werden.
Unabhängig von der Bezuschussung kann der Arbeitgeber die Kosten für Firmenfitness als reguläre Betriebsausgaben absetzen.
Klassische Konzepte für Firmenfitness wie oben beschrieben liegen in der Regel zwischen 800,00 € und 2.000,00 € monatlich, abhängig von der Häufigkeit der Trainingseinheiten, sowie der Teilnehmerzahl und der Bereitstellung der Trainingsräumlichkeiten.
Beginnend bei unter zehn Mitarbeitenden kann man mit dem richtigen Konzept für Firmenfitness bis zu mehrere hundert Mitarbeitende erreichen, abhängig von der Unternehmensgröße und dem Aufbau des Trainingskonzeptes.
Persönlich vor Ort im Gruppentraining liegen die Teilnehmerzahlen erfahrungsgemäß niedriger, nämlich zwischen fünf und 25 Teilnehmern. Der Vorteil liegt hier in der direkten Betreuung.
Wird Firmenfitness digital umgesetzt, kann man dafür die Anzahl der Teilnehmer deutlich steigern und so ein unternehmensweites Angebot schaffen. Beide Varianten haben ihre Vorteile und sollten abhängig von der Unternehmensstruktur und den Herausforderungen der beruflichen Tätigkeiten individuell entwickelt werden.
Praxisbeispiel: Das digitale Training mit dem Schwerpunkt Mobility am Arbeitsplatz ist sehr zeiteffizient gestaltet. Die Teilnehmer können direkt vom Büro oder von zuhause aus teilnehmen und benötigen dafür kein Equipment. Nach einem kurzen Warm-up absolviert man das Training in knapp 30 Minuten und kann im Anschluss die Arbeit direkt wieder aufnehmen. Das Training erreicht häufig bis zu mehrere hundert Teilnehmer.
Kommunikation ist das A und O für eine hohe Anzahl der Teilnehmenden bei Angeboten der Firmenfitness und ein spürbar besseres Wohlbefinden dieser Personen. Effektive Firmenfitness soll natürlich Spaß machen, die Gemeinschaft fördern und die Verbindlichkeit der Teilnahme schaffen.
Die Praxis zeigt, dass der Start der Firmenfitness gut beworben werden muss. Beispielsweise durch ein Kick-off im wöchentlichen oder monatlichen Meeting. Anschließend ist es wichtig, die Teilnehmer regelmäßig einzubeziehen: durch Feedback-Runden am Ende des Trainings, monatliche Themenblöcke wie Rückengesundheit oder Atemübungen für Stressabbau. Der persönliche Kontakt zum Trainer und auch die Dynamik im Team stellen den Schlüssel zum Erfolg dar. Sie sind die Grundlage für ein gut besuchtes Angebot für Firmenfitness, das langfristig die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter fördert.
Es gibt viele gute Personal Trainer auf dem Markt, die Auswahl ist also groß. Allerdings ist der Beruf des Personal Trainers nicht geschützt, deshalb hilft es, vor allem auf Fachqualifikationen und praktische Erfahrung zu achten.
Der Personaltrainer sollte zum Unternehmen und den spezifischen Anforderungen passen. Ein sympathisches und motivierendes Auftreten sind ebenfalls Grundvoraussetzungen. Handelt es sich bei dem Kunden um ein internationales Unternehmen, sind gute Englischkenntnisse von Vorteil. Lizenzierte Trainer findet man über die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP), Krankenkassen oder bekannte Plattformen im BGM-Bereich und natürlich hier.
Anwendung: Starten Sie nächste Woche mit einer Probestunde und einem 4‑Wochen-Pilot (2×30 Min). Evaluieren Sie Teilnahme, Feedback und Effekte – und skalieren Sie das passende Modell. Testen Sie gleich morgen eine Variante!
Diesen Artikel über „Firmenfitness“ hat Jonathan Schönland geschrieben – Personal Trainer aus Heidelberg.
Warum Kunden gerne mit Jonathan trainieren
Viele loben Jonathans professionelle und strukturierte Trainingsplanung die schnelle Fortschritte liefert. Häufig wird betont dass er individuell auf Verletzungen eingeht und gezielte Recovery-Maßnahmen integriert. Einige berichten von spürbarer Leistungssteigerung mehr Energie und weniger Körperumfang. Viele schätzen seine Fachkenntnis in Kampfsport und funktionalem Krafttraining sowie seine persönliche Art die Disziplin mit positiver Energie verbindet.
Mit 130 Kg und dem Wunsch nach Veränderung hat Jonathan es geschafft unglaubliche 50 kg abzunehmen und sein Leben komplett umzukrempeln. Mittlerweile ist er aktiver Wettkämpfer im Kickboxen & zertifizierter Personaltrainer aus Leidenschaft. Seine beruflich stark eingespannten Klienten unterstützt er mit Motivation und Begeisterung dabei sich körperlich und mental weiterzuentwickeln. Das intensive Box- und Krafttraining garantiert seinen Klienten einen gesunden, mentalen und körperlichen Ausgleich zum stressigen Alltag.... mehr über den Trainer
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