Schöpfe neue Kraft und Energie mit Breathworks. Lass ständige Schmerzen hinter dir und finde heraus, was hinter dieser Technik steckt und warum sie gefeiert wird. Mach dich bereit für ein Atmen, das dein Leben verändern kann!
Was du gleich erfahren wirst:
Bei Breathworks geht es darum, dir deinen Atem zunutze zu machen, um in tiefere Bewusstseinsebenen zu gelangen. Es ist eine bewusst tiefe, vom normalen Atemrhythmus abweichende Atemmethode, die darauf abzielt, das mentale und körperliche Wohlbefinden zu verbessern.
Speziell in der transformierenden Atemarbeit versucht man, durch mindestens 45 Minuten heftige Atmung (holotrope Atmung) seelische Traumata und/oder schmerzhafte Erfahrungen positiv zu beeinflussen.
Die Atemarbeit erfolgt meist durch den Mund und ist, ähnlich wie ein körperliches Training, anstrengend. Durch die heftige und zügige Atmung bekommt der Körper so viel Sauerstoff, dass es kurzzeitig zu einer Hyperventilation kommt. Ein bestimmter Gehirnbereich wird dabei weniger, ein anderer intensiver durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Die Reaktion: Wir sinken in einen tiefen meditativen Zustand, bis hin zu Benommenheit und Halluzinationen. Diese Methode solltest du nur unter Anleitung eines Personal Trainers üben, der auf Breathworks spezialisiert ist.
Körperliche Ebene: Die Atemtechniken führen dazu, dass die Lunge und die gesamte Atemhilfsmuskulatur trainiert wird. Nach mehrmaliger Durchführung verbessern sich Stressempfinden und die innere Ruhe. Man wird gelassener. Zudem wird die Sauerstoffversorgung der Körperzellen verbessert. Dies kann zu mehr Konzentration und mehr Klarheit führen.
Mentale Ebene: Nach transformierender Atemarbeit kann es durch das Lösen emotionaler Blockaden zu mehr seelischer Stabilität und Freiheit von alten Gedankenmustern kommen. Man kann belastbarer werden und mehr zu sich selbst finden.
Breathworks ist für jeden Menschen geeignet, der sich auf diese neue Erfahrung einlassen möchte.
Kontraindikationen sind starker Bluthochdruck oder andere Herz-Kreislauf-Probleme und Herzschrittmacher, Atemwegserkrankungen (COPD), Epilepsie, psychische Erkrankungen wie Schizophrenie, Paranoia, Psychosen, Gefäßerkrankungen wie Thrombose etc., Schwangerschaft. Für Asthmatiker ist Breathworks ebenfalls kontraindiziert.
Aber auch bei frischen Operationen im Brust- und Bauchbereich ist Breathworks nicht zu empfehlen sowie bei kurz zurückliegenden Kopf- oder Nackenverletzungen.
Bei der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten sollte vorher ein Arzt konsultiert werden.
Auch wenn bereits Vorgeschichten hinsichtlich Panikattacken und starken Traumatisierungen bestehen, sollte Breathworks mit Vorsicht angegangen werden. In diesen Situationen machen oft individuelle Einzelsessions mit einem Therapeuten mehr Sinn als Gruppensessions.
Erst im Januar 2023 veröffentlichte Fincham et al. eine Metaanalyse über randomisiert, kontrollierte Studien zu den Effekten von Breathworks auf die mentale Gesundheit und das Stressempfinden. Die Ergebnisse von zwölf Einzelstudien zeigen eindeutige Zusammenhänge zwischen Atemarbeit und der Verbesserung des Stresserlebens und psychischer Gesundheit.
An der University of Technology, Brisbane, Australien, verfasste 2011 Dr. Lloyd Lalande mit seinem Team einen Artikel zu dem Thema „Breathwork – An Additional Treatment Option for Depression and Anxiety?“ (dt.: „Breathwork: Eine zusätzliche Behandlungsoption bei Depressionen und Angstzuständen?“), der in dem Fachmagazin „Journal of Contemporary Psychotherapy“ veröffentlicht wurde. Darin beschreiben sie, dass eine untergeordnete Form des Breathworks, die Integrative Atemtherapie (IBT), einen großen Nutzen für die Behandlung von Angstzuständen und Depressionen haben kann. Sie gehen von einer zukunftsträchtigen Entwicklung dahingehend aus, Breathworks in die Behandlung von psychischen Erkrankungen einfließen zu lassen.
Ob Breathworks als Methode bei chronischen Schmerzen helfen kann, hängt u. a. von der Art der Schmerzen und ihnen möglicherweise zugrunde liegenden chronischen Erkrankungen ab.
Ich möchte dazu zwei Gedanken teilen: Breathworks verbessert die Sauerstoffversorgung des Körpers. Gleichzeitig wird die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol gesenkt. Dadurch werden die selbstheilenden Kräfte des Körpers positiv beeinflusst. Der Hintergrund: Bei einer Aktivierung des Parasympathikus´, der den Ruhezustand des Körpers reguliert, wird die Regenerationsfähigkeit des Körpers erhöht.
Die zweite Überlegung: Da der Körper immer ein Gesamtsystem aus Körper, Geist und Seele ist und sich seelischer Schmerz auch auf körperlicher Ebene widerspiegeln kann – beispielsweise mit chronischen Schmerzzuständen – können Chronifizierungen durch Breathworks positiv beeinflusst werden. Stichwort: Emotionale Blockaden können durch tiefe Bewusstseinszustände gelöst werden. Dies wird jedoch nicht gleich nach der ersten Breathworks-Session eintreten, sondern meist mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Es gibt verschiedene Arten von Breathworks. Am bekanntesten ist die holotrope Atemarbeit. Aber auch Techniken wie „Rebirthing“, „Transformational Breathwork“ und „Consciously Connected Breathwork“ werden angewandt.
Die Gemeinsamkeiten aller Techniken sind tiefes und intensives Atmen, die Unterstützung durch Musik und die Gruppenbegleitung. Es gibt mindestens einen Begleiter, der die Teilnehmer bei Auftreten körperlicher Reaktionen unterstützt und ihnen Sicherheit vermittelt.
Breathworks ist etwas anderes als Progressive Muskelentspannung, Pranayama im Yoga oder reine Meditation. Bei Breathworks werden innerhalb kürzester Zeit transformierende Bewusstseinszustände erreicht, die die Aufarbeitung und Heilung verschiedenster Blockaden möglich machen.
Außerdem ist meist schon direkt nach der Session ein tiefer Entspannungszustand bis hin zu einer leichten Benommenheit zu spüren. Der Sofort-Effekt ist wesentlich größer. Dafür kann es jedoch auch mehr Nebenwirkungen geben als bei anderen Achtsamkeitspraktiken.
Breathworks sollte möglichst immer unter fachlicher Anleitung erfolgen. Unkontrollierte Atemübungen können zu negativen Stressreaktionen des Körpers auf körperlicher und psychischer Ebene führen, speziell bei den ersten Erfahrungen mit dieser Methode.
Durch die hochfrequenten Atemtechniken können akute Nebenwirkungen auftreten wie: Zittern und Kribbeln in den Gliedmaßen, Herzklopfen oder Herzrasen, Benommenheit und Sehstörungen, spontane Verkrampfungen von Körperteilen, Tinnitus, Angst und Beklemmungsgefühle, Hitzewallungen, tränende Augen bis hin zu Panikattacken. Für Asthmatiker ist Breathworks kontraindiziert.
Gerade bei Menschen, die bereits mit Angst und Panikzuständen zu tun haben, kann Breathworks diese Reaktionen hervorrufen. Dies bestätigt eine Studie von Fincham et al. (2023). Es ist entsprechend entscheidend, Breathworks unter fachlicher Anleitung und unter Berücksichtigung des individuellen Gesundheitszustandes durchzuführen. Ein Grund mehr, dieses Training vor allem anfangs nur mit einem Personal Trainer zu üben, der hierin Erfahrung hat.
Als Personal Trainerin und Mutter habe ich nach meiner Schwangerschaft den Weg zurück in meine Topform gefunden und erlebe täglich, wie sich Fitness auf das Business überträgt. Ich motiviere Unternehmerinnen ab 30+, die oft schon ein, zwei Kinder haben, ihre Komfortzone zu verlassen und ihre persönliche Bestform zu erreichen. Dabei liegt mein Fokus nicht nur auf körperlichen Zielen, sondern auch auf einem positiven Selbstbild, das nach außen strahlt. Mit Empathie, Zielorientierung und Humor begleite ich Dich professionell auf diesem Weg.... mehr über den Trainer