Aktiv begeistern mich vor allem Krafttraining, Radfahren, Schwimmen, Bergwandern und Yoga. Diese Kombination aus Kraft, Ausdauer, Mobilität und Achtsamkeit hält mich körperlich wie mental im Gleichgewicht. Passiv faszinieren mich Sportarten, in denen Technik, Fokus und Körpergefühl eine zentrale Rolle spielen – besonders dort, wo Präzision und mentale Stärke über Leistung entscheiden.
Ja, absolut. Sport hat mir Struktur, Klarheit und Vertrauen in mich selbst gegeben. Er hat mir gezeigt, wie viel möglich ist, wenn man achtsam bleibt, dranbleibt und Verantwortung für sich übernimmt. Dieses Gefühl von Stärke und Balance gebe ich heute mit Überzeugung weiter.
Kannst du dir ein Leben ohne Sport vorstellen?
Ehrlich gesagt: nein. Sport ist für mich kein Ausgleich mehr, sondern ein fester Teil meines Lebens und meiner Identität. Er gibt mir Energie, Struktur und innere Ruhe. Ohne Bewegung würde mir etwas Entscheidendes fehlen – körperlich wie mental. Sport hilft mir, klar zu denken, im Gleichgewicht zu bleiben und mich immer wieder neu mit mir selbst zu verbinden.
Welche sportlichen Trends findest du derzeit spannend?
Aktuell faszinieren mich vor allem Trainingsformen, die Körper und Geist wieder stärker verbinden. Functional Training, Mobility und bewusstes Krafttraining stehen für mich ganz oben, weil sie alltagstauglich sind und nachhaltig wirken. Auch Yoga und Atemarbeit gewinnen immer mehr an Bedeutung, genauso wie Outdoor-Training in der Natur. Diese Kombination aus Bewegung, Achtsamkeit und echter Lebensqualität finde ich besonders spannend.
Gibt es für dich eine Sportart, die die Welt nicht braucht?
Also ganz ehrlich – beim Extrembügeln komme ich kurz ins Grübeln. Wenn jemand auf einem Berggipfel oder unter Wasser bügelt, frage ich mich schon, ob das die Welt wirklich braucht. Aber gut: Wenn es Menschen rausbringt, sie zum Lachen bringt und in Bewegung hält, soll es mir recht sein. Für mich persönlich wäre das allerdings kein Training, sondern eher eine sehr kreative Form der Hausarbeit.
Wie motiviert sich ein Personal Trainer selbst?
Durch klare Ziele, feste Routinen und den eigenen Anspruch, Vorbild zu sein. Motivation entsteht auch daraus, Fortschritte bei anderen zu sehen – und selbst neugierig, beweglich und lernbereit zu bleiben.
Trainierst du in deiner Freizeit?
Ja, absolut. Training ist für mich nicht nur Arbeit, sondern auch Ausgleich und Energiequelle. Ich trainiere regelmäßig, weil es mir guttut – körperlich wie mental.
Weshalb bist du Personal Trainer geworden?
Ich bin Personal Trainer geworden, weil ich etwas Sinnvolles tun wollte, das Menschen nachhaltig gesund und stark macht. Sport hat mein eigenes Leben positiv verändert – körperlich wie mental – und genau diese Erfahrung wollte ich weitergeben. Heute begleite ich Menschen dabei, mehr Energie, Kraft und Lebensqualität zu entwickeln und langfristig gesunde Routinen in ihren Alltag zu integrieren. Mein Ziel ist es, nicht nur körperliche Veränderungen zu schaffen, sondern echte, nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.
Was motiviert dich bei dieser beruflichen Aufgabe?
Mich motivieren vor allem die unterschiedlichen Ziele der Menschen. Jede Person bringt ihre eigene Geschichte, ihre Herausforderungen und Wünsche mit – genau das macht meine Arbeit so spannend. Es begeistert mich, individuelle Wege zu finden und zu sehen, wie aus kleinen Schritten echte Veränderungen entstehen.
Was macht dir an deinem Beruf am meisten Freude?
Am meisten Freude macht mir, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und zu sehen, wie sie über sich hinauswachsen. Wenn aus Unsicherheit Vertrauen wird, aus Bewegung Stärke und aus kleinen Erfolgen echte Lebensqualität – genau das erfüllt mich an meinem Beruf.
Wie hältst du dich über die neuesten Entwicklungen und Trends im Bereich Sport auf dem Laufenden?
Ich halte mich auf dem Laufenden, indem ich regelmäßig Fachliteratur und Studien lese, Fortbildungen besuche und mit Kolleg:innen und Expert:innen austausche. Außerdem verfolge ich relevante Branchennews, Podcasts und Plattformen, um aktuelle Trends, neue Methoden und wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in meine Arbeit einfließen zu lassen. So bleibt mein Wissen immer frisch und evidenzbasiert.
Was macht für dich ein gutes Personal Training aus?
Gutes Personal Training bedeutet für mich, den Menschen wirklich zu sehen – mit seinen Zielen, seinem Alltag und seinen individuellen Voraussetzungen. Es geht darum, aufmerksam zuzuhören, Vertrauen aufzubauen und Training so zu gestalten, dass es langfristig wirkt. Dazu gehört auch, spontan und empathisch auf Tagesform, Energielevel oder mentale Verfassung zu reagieren und Pläne flexibel anzupassen. Es gibt kein Training nach Schablone, denn jeder Mensch bringt andere körperliche Voraussetzungen, hormonelle Einflüsse, Lebensumstände und Erfahrungen mit. Genau darin liegt für mich die Qualität guter Betreuung: individuell, achtsam und nachhaltig wirksam.
Was kann mit einem guten Personal Trainer leichter erreicht werden als allein im Gym oder in einer Gruppe?
Mit einem guten Personal Trainer lassen sich Ziele oft schneller, sicherer und nachhaltiger erreichen als allein im Gym oder in der Gruppe. Durch die individuelle Betreuung wird das Training genau auf den eigenen Körper, das aktuelle Energielevel und persönliche Ziele abgestimmt. Technikfehler werden sofort korrigiert, Motivation bleibt konstant und Rückschläge lassen sich besser auffangen. Vor allem entsteht Verbindlichkeit – jemand ist da, der begleitet, anpasst und unterstützt, wenn es herausfordernd wird.
Welche Maxime oder Werte bestimmen dein Leben?
Für mich stehen Authentizität, Verantwortung und Achtsamkeit im Mittelpunkt. Ich glaube daran, dass echte Veränderung nur entsteht, wenn man ehrlich mit sich selbst ist, respektvoll mit anderen umgeht und bewusst handelt. Vertrauen, Verlässlichkeit und Freude an Entwicklung sind Werte, die mein Handeln leiten – im Leben genauso wie im Beruf.
Wofür engagierst du dich?
Ich engagiere mich für einen bewussten, gesunden Lebensstil und dafür, Menschen in ihre eigene Kraft zu bringen. Mir ist wichtig, Wissen verständlich weiterzugeben, Eigenverantwortung zu stärken und Bewegung als etwas Positives und Nachhaltiges erlebbar zu machen – körperlich wie mental.
Wofür würdest du dich gern mehr engagieren?
Ich würde mich gern noch stärker für Prävention und Aufklärung engagieren – besonders dafür, Menschen frühzeitig für Bewegung, Gesundheit und einen bewussten Lebensstil zu sensibilisieren. Vor allem dort, wo Stress, Zeitmangel oder Unsicherheit im Weg stehen, möchte ich mehr Orientierung und Motivation geben.
Hast du ein Vorbild? Gibt es jemanden, den du bewunderst?
Ich habe kein einzelnes Vorbild, sondern lasse mich von Menschen inspirieren, die Verantwortung übernehmen, bewusst leben und mit ihrem Handeln etwas Positives bewirken. „Be the change you want to see in the world“ beschreibt das sehr gut – ich versuche, genau das im Kleinen vorzuleben und andere dadurch zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen.
Nenne drei Eigenschaften, die voll auf dich zutreffen.
Aufmerksam, neugierig und authentisch.
Drei Eigenschaften, die überhaupt nicht auf dich zutreffen.
Unzuverlässig, oberflächlich und bequem.
Bist du mit deinem Körper zufrieden?
Ja, grundsätzlich schon. Ich sehe meinen Körper als etwas Dynamisches, das sich ständig verändert. Mir geht es weniger um Perfektion, sondern darum, mich stark, beweglich und gesund zu fühlen – und genau daran arbeite ich kontinuierlich.
Deine drei größten Stärken?
Meine drei größten Stärken: Ganzheitliches Personal Training, individuelle Betreuung und nachhaltige Ergebnisse. Ich verbinde Training, Ernährung und mentale Stärke zu einem klaren, effektiven Konzept – persönlich, strukturiert und zielorientiert.
Was bringt dich zum Lachen?
Mich bringen ehrliche Begegnungen, trockener Humor und kleine, unerwartete Momente zum Lachen – am liebsten, wenn man gemeinsam über sich selbst lachen kann.
Hast du Träume, die nicht mehr in Erfüllung gehen können? Welche?
Ich glaube, es gibt Träume, die sich mit der Zeit verändern – aber keine, die wirklich verloren gehen. Manche nehmen einfach eine andere Form an. Wer aufhört zu träumen, hört auf, sich weiterzuentwickeln. Für mich bleiben Träume ein innerer Kompass, auch wenn sich der Weg dorthin manchmal wandelt.
Welche Dinge neben dem Sport bestimmen dein Leben?
Neben dem Sport prägen vor allem bewusste Ernährung und Kochen meinen Alltag – für mich ist das ein wichtiger Teil von Gesundheit und Lebensqualität. Dazu kommen persönliche Weiterentwicklung, echte Begegnungen und Zeit in der Natur. Ich schätze Momente der Ruhe genauso wie kreative Prozesse, etwa beim Schreiben oder beim Entwickeln neuer Ideen.
Was tust du für deine Entspannung und Regeneration?
Ich achte bewusst auf Ausgleich – durch Bewegung ohne Leistungsdruck, Yoga, Atemübungen und Zeit in der Natur. Auch gutes Essen, bewusste Pausen und ausreichend Schlaf gehören für mich zur Regeneration. Manchmal ist es einfach wichtig, kurz rauszunehmen und wieder bei sich anzukommen.
Was hältst du für eine der genialsten Erfindungen?
Für mich ist eine der genialsten Erfindungen das Fahrrad. Es ist simpel, effizient, nachhaltig und verbindet Bewegung, Freiheit und Mobilität wie kaum etwas anderes. Man bleibt aktiv, kommt voran und tut gleichzeitig etwas für Körper, Geist und Umwelt.
Mit wem würdest du gerne mal zu Abend essen?
Ich hatte dieses besondere Treffen tatsächlich schon – wenn auch nicht bei einem Abendessen, sondern bei einem Kaffee. 2023 durfte ich im Rahmen eines Interviews Jane Goodall treffen. Sie war zu Besuch in München. Ihr Engagement für Mensch, Tier und Natur hat mich nachhaltig beeindruckt und inspiriert mich bis heute.
Welches war die größte Hürde, die du bisher bei der Arbeit mit einem Kunden meistern mussten?
Eine der größten Hürden war für mich die Arbeit mit einem stark übergewichtigen Kunden, der schon viele negative Erfahrungen gemacht hatte und kaum Vertrauen in den eigenen Körper hatte. Am Anfang ging es weniger um Training, sondern darum, Ängste abzubauen und ihm wieder das Gefühl zu geben, dass Bewegung möglich und sicher ist. Schritt für Schritt entstand Vertrauen – und mit ihm Motivation, Freude und echte Veränderung. Genau solche Entwicklungen berühren mich besonders.
Wie motivierst du Kunden, die sich eher „schwer“ tun?
Ich begegne ihnen zuerst mit Verständnis und ohne Druck. Mir ist wichtig, dass sie sich gesehen und ernst genommen fühlen. Statt mit großen Zielen zu starten, setzen wir kleine, machbare Schritte, die schnell Erfolgserlebnisse bringen. Motivation entsteht oft nicht durch Pushen, sondern durch Vertrauen, Sicherheit und das Gefühl: Ich kann das.
Manche Menschen glauben, sie seien einfach nicht sportlich. Was rätst du diesen Kunden?
Ich sage ihnen, dass „nicht sportlich sein“ kein festes Merkmal ist, sondern oft nur eine Erfahrung aus der Vergangenheit. Jeder Mensch kann Bewegung für sich entdecken – man muss nur die Form finden, die zum eigenen Körper und Alltag passt. Wichtig ist, ohne Druck zu starten, neugierig zu bleiben und sich Zeit zu geben. Bewegung darf sich gut anfühlen.
Welches war dein größter Erfolg beim Training mit Kunden?
Ein sehr konkretes Beispiel war ein Kunde mit starkem Tennisarm, der im Alltag und beim Training kaum noch schmerzfrei greifen konnte. Wir haben das Training komplett angepasst, viel an Stabilität, Mobilität und Entlastung gearbeitet und die Belastung Schritt für Schritt neu aufgebaut. Nach einigen Wochen konnte er wieder schmerzfrei trainieren und seinen Alltag ohne Einschränkungen meistern. Für mich war das ein großer Erfolg – weil er wieder Vertrauen in seinen Körper gewonnen hat.
Welches war dein schönster Moment im Umgang mit Kunden?
Einer der schönsten Momente war, als ein Kunde nach einer längeren Phase mit Schmerzen und Unsicherheit plötzlich vor mir stand, gelächelt hat und sagte: „Ich hätte nie gedacht, dass sich mein Körper wieder so gut anfühlen kann.“ In diesem Moment ging es nicht um Training oder Leistung, sondern um echtes Vertrauen, Erleichterung und neue Lebensfreude – das berührt mich jedes Mal aufs Neue.
Was unterscheidet dich von anderen Personal Trainern?
Ich vergleiche mich nicht mit anderen, sondern arbeite so, wie ich selbst als Kunde abgeholt werden möchte – aufmerksam, ehrlich und auf Augenhöhe. Als Personal Trainer lege ich großen Wert auf Vertrauen, Empathie und echte Verbindung, denn nachhaltige Veränderungen entstehen nicht durch Druck, sondern durch Verständnis und individuelle Begleitung. Ich arbeite ganzheitlich mit einem klaren Fokus auf Training, Ernährung und mentale Stärke. Dabei passe ich jedes Coaching individuell an, statt starre Pläne zu verfolgen. Mein Ziel ist es, Menschen langfristig zu stärken – körperlich wie mental – und sie auf ihrem Weg zu mehr Energie, Gesundheit und Lebensqualität zu begleiten.
Welche Rolle spielt Ernährung bei deinem Training?
Ernährung spielt für mich eine zentrale Rolle – sie ist die Basis für Energie, Regeneration und Leistungsfähigkeit. Sie muss alltagstauglich sein und zum Menschen passen, nicht perfekt oder dogmatisch. Gute Ernährung unterstützt das Training, macht Fortschritte spürbar und hilft, sich langfristig wohl und leistungsfähig zu fühlen.
Welche digitalen Helfer von Apps bis Skype setzt du ein?
Ich nutze digitale Tools gezielt und alltagstauglich. Für die Kommunikation und kurze Abstimmungen verwende ich WhatsApp, für Online-Trainings und Check-ins Zoom. Zur Orientierung bei Ernährung empfehle ich Kalorien-Apps, damit Kund:innen ein Gefühl für Makro- und Mikronährstoffe entwickeln – ohne Zwang oder Kontrolle. Für Bewegung im Alltag nutze ich gern den Apple-Schrittzähler, um Aktivität sichtbar und motivierend zu machen.
Stress und Burnout: Welche Rolle spielen Themen wie Entspannung und Regeneration in deinem Training?
Sie spielen eine zentrale Rolle. Training ohne Regeneration funktioniert nicht – weder körperlich noch mental. Gerade bei Stress oder Erschöpfung geht es darum, das Nervensystem zu beruhigen, bewusst Pausen zu schaffen und wieder ins Spüren zu kommen. Entspannung, Atemarbeit und gezielte Regeneration sind für mich kein „Extra“, sondern ein fester Bestandteil jedes Trainings. Nur so entsteht langfristige Leistungsfähigkeit und echte Balance.
Beschreibe das Spektrum deiner Trainingsformen und -Methoden.
Mein Training verbindet Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit zu einem ganzheitlichen Konzept. Ich arbeite mit funktionellem Training, Widerstandsbändern, Bodyweight-Übungen, Krafttraining, HIIT sowie Elementen aus Yoga und Mobility. Ergänzend integriere ich Ausdauereinheiten wie Joggen, alltagsnahe Formate wie Einkaufstraining im Supermarkt sowie Körperanalysen mit professioneller Körperfettwaage, um Fortschritte sichtbar zu machen. Ich trainiere flexibel und individuell – bei dir zu Hause, draußen, online oder in meinem Trainingsraum in München. Abgerundet wird das Training durch persönliche Ernährungsimpulse und einfache Achtsamkeitsmethoden, die nachhaltige Ergebnisse und langfristiges Wohlbefinden fördern.
Wie profitieren Kunden von deinen Zusatzausbildungen?
Meine Zusatzausbildungen ermöglichen es mir, Training ganzheitlicher und individueller zu gestalten. Kund:innen profitieren von fundiertem Wissen zu Bewegung, Ernährung und Regeneration, das über klassische Trainingspläne hinausgeht. So kann ich gezielt auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen, Zusammenhänge besser erklären und nachhaltige Lösungen entwickeln – statt kurzfristiger Effekte.
Kommen Kunden wegen spezieller Probleme – physischen oder psychischen – zu dir? Was sind das für Themen?
Ja, viele Kund:innen kommen mit ganz konkreten körperlichen oder mentalen Themen zu mir. Häufig geht es um Rücken-, Schulter- oder Gelenkbeschwerden, Stress, Erschöpfung oder das Gefühl, den Zugang zum eigenen Körper verloren zu haben. Andere wünschen sich Unterstützung bei der Gewichtsregulation, mehr Energie im Alltag oder einen sicheren Wiedereinstieg ins Training. Als Personal Trainer in München arbeite ich dabei ganzheitlich: Ich verbinde Bewegung, Ernährung und mentale Stärke und betrachte immer auch den Alltag, die Belastung und die individuellen Bedürfnisse. So entstehen Lösungen, die nicht nur kurzfristig helfen, sondern nachhaltig wirken – körperlich wie mental.
Was sind die wichtigsten Learnings der letzten Jahre für dich?
Die wichtigsten Learnings für mich sind, dass echte Veränderung Zeit braucht und nicht erzwungen werden kann. Konstanz schlägt Perfektion, und kleine Schritte sind oft wirkungsvoller als große Pläne. Außerdem habe ich gelernt, wie wichtig Vertrauen, Geduld und echte Verbindung sind – sowohl im Training als auch im Leben.
Was für Ziele haben deine Kunden typischerweise?
Die Ziele meiner Kund:innen sind sehr unterschiedlich, haben aber oft einen gemeinsamen Kern: Sie möchten sich wieder wohl in ihrem Körper fühlen, mehr Energie im Alltag haben und langfristig gesund und belastbar bleiben. Häufig geht es um Schmerzfreiheit, bessere Beweglichkeit, mehr Kraft oder Ausdauer sowie um den Wunsch nach mehr Balance und mentaler Stabilität. Viele kommen auch mit dem Bedürfnis nach Struktur, Motivation und einem klaren Plan, der wirklich in ihren Alltag passt. Mein Ziel ist es, genau dort anzusetzen und gemeinsam eine nachhaltige Routine zu entwickeln, die nicht nur kurzfristig wirkt, sondern langfristig Lebensqualität schafft.
Erfolg findet zu einem großen Teil im Kopf statt – welche mentalen Techniken setzt du ein oder empfiehlst du?
Erfolg beginnt für mich im Kopf. Ich arbeite viel mit Achtsamkeit, bewusster Atmung und mentaler Fokussierung, um Stress zu reduzieren und Klarheit zu schaffen. Auch Visualisierung, kleine mentale Routinen und das bewusste Wahrnehmen von Fortschritten spielen eine große Rolle. Ziel ist es, Vertrauen in den eigenen Körper aufzubauen und innere Blockaden zu lösen. So entsteht mentale Stärke, die sich direkt auf Training, Alltag und Lebensqualität auswirkt.
Welche Eigenschaften zeichnen einen top Trainer aus?
Ein Top-Trainer vereint fachliche Kompetenz mit Empathie, Erfahrung und einem feinen Gespür für Menschen. Er erkennt individuelle Ziele, körperliche Voraussetzungen und mentale Bedürfnisse und passt Training sowie Coaching flexibel daran an. Dabei arbeitet er strukturiert, zuverlässig und ganzheitlich – mit Fokus auf Bewegung, mentale Stärke und nachhaltige Ergebnisse. So entstehen Vertrauen, Motivation und echte Veränderung, die langfristig zu mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität führen.
Was hältst du von vegetarischer oder gar veganer Ernährung?
Ich bin Ernährungscoach mit dem Fokus auf vegetarische und vegane Ernährung und sehe darin großes Potenzial – vor allem, wenn sie ausgewogen und individuell umgesetzt wird. Mich fasziniert besonders, wie proteinreich, leistungsfähig und alltagstauglich eine gut geplante pflanzliche Ernährung sein kann – etwas, das viele noch unterschätzen. Mein Ansatz ist dabei bewusst undogmatisch: Ich vermittle Wissen praxisnah und individuell, angepasst an Alltag, Training und persönliche Ziele. So entsteht eine Ernährung, die nicht verzichtet, sondern stärkt – körperlich wie mental.
Ich will in sechs Wochen eine top Figur haben. Wie schaff ich das mit dir?
In sechs Wochen kannst du sichtbar etwas verändern, wenn wir klar, strukturiert und realistisch vorgehen. Gemeinsam definieren wir ein konkretes Ziel, passen Training und Ernährung gezielt an und setzen wirksame Reize, die in deinen Alltag passen. Ich begleite dich eng, gebe Orientierung, Motivation und passe alles flexibel an, wenn dein Körper oder dein Alltag es erfordern. So wirst du spürbar fitter, definierter und energiegeladener – und legst gleichzeitig die Basis für nachhaltige Ergebnisse, die über sechs Wochen hinaus wirken.
Wie halte ich meine gesunde Ernährung dauerhaft durch. Welche Tipps hast du?
Der Schlüssel ist, Ernährung so zu gestalten, dass sie zu deinem Alltag passt und nicht wie Verzicht wirkt. Setze auf einfache, wiederholbare Routinen statt auf Perfektion. Plane Mahlzeiten grob vor, halte gesunde Basics im Haus und erlaube dir bewusst Flexibilität – ohne schlechtes Gewissen. Wichtig ist auch, satt zu essen und auf dein Körpergefühl zu hören. Wenn Ernährung sich gut anfühlt und nicht stresst, bleibt sie langfristig bestehen.
Michael Christian, danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!
Die konkreten Übungen, die wir dafür machen, sind ein echter Game Changer, weil ich mich im Alltag deutlich stabiler fühle und viele Bewegungen sich einfach besser anfühlen. Was ich auch noch richtig stark finde, ist seine Atemarbeit. Ich nutze die Routinen inzwischen abends, und das bringt mich tatsächlich runter vorm Schlafengehen, was bei meinem Stresslevel nicht selbstverständlich ist. Michael hat ein Wahnsinns-Fachwissen, und man merkt, dass es ihm wirklich wichtig ist, dass ich meine Ziele erreiche