Mich fasziniert am Sport, dass er Körper und Geist gleichermaßen fordert. Man lernt Disziplin, Ausdauer und den Umgang mit Erfolgen wie auch mit Niederlagen – Fähigkeiten, die auch im Alltag unglaublich wertvoll sind.
Ich trainiere selbst am liebsten funktionell – mit Fokus auf Kraft, Mobilität und Athletik. Zusätzlich gehe ich regelmäßig wandern, schwimmen und spiele gerne Beachvolleyball, vor allem im Sommer. Diese Kombination hält mich fit, ausgeglichen und macht einfach Spaß. Passiv verfolge ich nicht regelmäßig bestimmte Sportarten, aber ich lasse mich gern von Wettkämpfen oder spannenden Spielen inspirieren – vor allem, wenn Teamgeist und Leistung im Vordergrund stehen.
Hat Sport dein Leben verändert? Und wenn ja, wie?
Ja, definitiv. Sport hat mein Leben in vielerlei Hinsicht positiv verändert – körperlich, mental und auch beruflich. Er hat mir Struktur, Disziplin und Selbstvertrauen gegeben. Durch Sport habe ich gelernt, Ziele zu setzen und dranzubleiben, auch wenn es mal anstrengend wird. Außerdem hat er mir gezeigt, wie viel Kraft und Potenzial in Bewegung steckt – und das möchte ich auch an andere weitergeben, ob als Sportlehrer oder Personal Trainer.
Kannst du dir ein Leben ohne Sport vorstellen?
Ehrlich gesagt: Nein. Sport ist für mich viel mehr als nur Bewegung – er ist ein fester Bestandteil meines Alltags, meiner Identität und meines Wohlbefindens. Ohne Sport würde mir nicht nur die körperliche Auslastung fehlen, sondern auch der mentale Ausgleich, die Energie und das Gefühl, etwas für mich selbst zu tun. Sport ist für mich Lebensqualität.
Welche sportlichen Trends findest du derzeit spannend?
Hyrox Training
Gibt es für dich eine Sportart, die die Welt nicht braucht?
Ich finde, grundsätzlich hat jede Sportart ihre Berechtigung – solange sie fair, respektvoll und nachhaltig ausgeübt wird. Was die Welt meiner Meinung nach nicht braucht, sind Sportarten, bei denen Tiere leiden oder die stark umweltschädlich sind. Da sollte man kritisch hinterfragen, ob der sportliche Nutzen den ethischen Preis rechtfertigt.
Welches sind deine Lieblingsübungen?
Meine Lieblingsübungen sind funktionelle Ganzkörperübungen wie Kniebeugen, Klimmzüge und Liegestütze, weil sie Kraft, Stabilität und Koordination gleichzeitig fördern.
Weshalb bist du Personal Trainer geworden?
Ich bin Personal Trainer geworden, weil ich Menschen dabei unterstützen möchte, sich stärker, gesünder und selbstbewusster zu fühlen. Es motiviert mich, individuelle Fortschritte zu sehen und gemeinsam Ziele zu erreichen – körperlich und mental.
Was motiviert dich bei dieser beruflichen Aufgabe?
Mich motiviert vor allem, dass ich mit meiner Arbeit einen direkten, positiven Einfluss auf das Leben anderer Menschen habe. Es ist ein großartiges Gefühl zu sehen, wie Kunden über sich hinauswachsen, neue Energie finden und Selbstvertrauen aufbauen – Schritt für Schritt.
Was macht dir an deinem Beruf am meisten Freude?
Am meisten Freude macht mir der persönliche Kontakt mit den Menschen und ihre Entwicklung zu begleiten – sei es ein erster Klimmzug, weniger Rückenschmerzen oder einfach mehr Lebensfreude im Alltag. Diese Erfolge gemeinsam zu feiern, ist für mich das Schönste an meinem Beruf.
Welches sind die schwierigsten Momente deiner Arbeit?
Die schwierigsten Momente sind, wenn Kund\:innen das Vertrauen in sich selbst verlieren oder Rückschläge erleben – zum Beispiel durch Verletzungen oder stagnierende Fortschritte. In solchen Phasen braucht es viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Motivation, um sie wieder aufzubauen und dranzubleiben.
Gab es für dich mal einen beruflichen Plan B? Was wärest du statt Personal Trainer geworden?
Ja, mein beruflicher Plan B war immer der Beruf des **Sportlehrers**. Die Arbeit mit jungen Menschen, ihnen Freude an Bewegung zu vermitteln und sie in ihrer motorischen und persönlichen Entwicklung zu fördern, hat mich schon früh begeistert. Letztlich ergänzen sich beide Berufe sehr gut.
Wie hältst du dich über die neuesten Entwicklungen und Trends im Bereich Sport auf dem Laufenden?
Ich informiere mich regelmäßig über Fachliteratur, besuche Fortbildungen und tausche mich mit anderen Trainer\:innen aus. Außerdem verfolge ich aktuelle Studien, Podcasts und Trends aus der Sport- und Gesundheitswelt – so bleibe ich immer up to date und kann mein Training gezielt weiterentwickeln.
Was kann mit einem guten Personal Trainer leichter erreicht werden als allein im Gym oder in einer Gruppe?
Mit einem guten Personal Trainer erreichst du deine Ziele schneller und gezielter. Du bekommst einen Plan, der genau zu dir passt, machst die Übungen richtig und bleibst motiviert – auch an Tagen, an denen du allein längst aufgegeben hättest.
Welche Maxime oder Werte bestimmen dein Leben?
Meine Maxime ist: Mit Leidenschaft, Ehrlichkeit und Hingabe das Beste aus jedem Tag machen.
Ich glaube daran, dass man mit klaren Zielen, einer positiven Einstellung und dem Willen, sich ständig weiterzuentwickeln, nicht nur sich selbst, sondern auch andere inspirieren kann. Respekt, Verlässlichkeit und echtes Interesse am Menschen stehen für mich dabei immer im Mittelpunkt.
Was ist dir in deinem Leben wichtig?
Mir ist wichtig, ein Leben zu führen, das echt und erfüllt ist – mit Menschen, die mir guttun, mit Arbeit, die Sinn macht, und mit Momenten, die in Erinnerung bleiben. Gesundheit, Freiheit, persönliche Entwicklung und Zeit für die Dinge, die ich liebe – das ist für mich Lebensqualität.
Wie würdest du deinen Charakter beschreiben?
Ich bin ein offener, ehrlicher und zielstrebiger Mensch. Ich übernehme gern Verantwortung, bin zuverlässig und empathisch im Umgang mit anderen. Gleichzeitig bin ich neugierig, wissbegierig und lasse mich gerne von neuen Ideen und Herausforderungen inspirieren.
Wofür engagierst du dich?
Ich engagiere mich dafür, Menschen zu einem gesünderen, aktiveren und selbstbewussteren Leben zu motivieren. Besonders wichtig ist mir, Bewegung und Sport mit Freude zu verbinden – egal ob im Personal Training, im Unterricht oder im Alltag. Auch persönliches Wachstum und gegenseitiger Respekt liegen mir am Herzen.
Wofür würdest du dich gern mehr engagieren?
Ich würde mich gern mehr für die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen engagieren – besonders in Verbindung mit Bewegung und Sport. Ich glaube, dass Sport nicht nur den Körper stärkt, sondern auch das Selbstvertrauen, die Konzentration und das emotionale Gleichgewicht fördern kann.
Hast du ein Vorbild? Gibt es jemanden, den du bewunderst?
Ja, ich bewundere Menschen, die ihren eigenen Weg gehen, mit Leidenschaft für ihre Ziele kämpfen und dabei authentisch und bodenständig bleiben. Besonders inspirierend finde ich Persönlichkeiten, die andere mitreißen können – nicht durch große Worte, sondern durch ihr Tun, ihre Haltung und ihre Ausstrahlung.
Nenne drei Eigenschaften, die voll auf dich zutreffen.
Zuverlässig, zielstrebig und empathisch – diese drei Eigenschaften beschreiben mich am besten.
Deine drei größten Stärken?
Fachliche Kompetenz und Leidenschaft für Bewegung, Empathie und gutes Gespür für Menschen, Zielstrebigkeit und Verantwortungsbewusstsein
Deine drei größten Schwächen?
1. Perfektionismus – Ich neige dazu, zu hohe Ansprüche an mich selbst zu stellen.
2. Schwierigkeiten beim Nein-Sagen – Ich helfe gerne, übernehme dabei manchmal zu viel auf einmal.
Was hättest du in deinem Leben gern anders gemacht?
Ich wäre ehrlich gesagt gerne Fußballspieler geworden. Fußball war lange Zeit meine große Leidenschaft, und ich habe als Kind und Jugendlicher viel Zeit auf dem Platz verbracht. Im Nachhinein hätte ich vielleicht konsequenter diesen Weg verfolgen sollen – aber ich bin auch dankbar für den Weg, den ich eingeschlagen habe. Heute kann ich meine Begeisterung für Sport auf eine andere Weise weitergeben – als Trainer und Lehrer.
Was hättest du auf keinen Fall anders gemacht?
Ich hätte auf keinen Fall meinen Weg im Sportbereich anders gemacht. Die Entscheidung, Sport zu studieren und heute als Trainer und Lehrer zu arbeiten, war absolut richtig – sie verbindet meine Leidenschaft mit meinem Beruf, und das erfüllt mich jeden Tag aufs Neue.
Was bringt dich zum Lachen?
Gute Gesellschaft, spontane Witze und ehrliche, lustige Momente im Alltag bringen mich zum Lachen – vor allem, wenn man über sich selbst lachen kann. Auch im Training oder im Unterricht entstehen oft Situationen, bei denen man einfach gemeinsam lachen muss.
Was macht dich richtig wütend?
Respektlosigkeit und Ungerechtigkeit machen mich richtig wütend – vor allem, wenn Menschen unfair behandelt oder absichtlich klein gemacht werden. Ich finde, jeder verdient Wertschätzung und einen fairen Umgang.
Was kannst du bei anderen gar nicht leiden?
Ich kann es gar nicht leiden, wenn Menschen unehrlich sind oder sich verstellen. Authentizität und Offenheit sind mir im Umgang mit anderen sehr wichtig.
Deine größte Angst oder Sorge?
Meine größte Sorge ist, eines Tages etwas Wichtiges im Leben zu verpassen – sei es durch zu viel Arbeit oder zu wenig Mut, Chancen zu nutzen. Deshalb versuche ich bewusst, im Moment zu leben und Dinge aktiv anzugehen.
Athanasios 'Sakis', danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!
Kann ich definitiv weiterempfehlen