Wenn man hart arbeitet bekommt man was zurück. Es ist auch nach so vielen Jahren immer wieder faszinierend, wie einem Sport in jeder Lebenslage hilft und welche Steigerungen möglich sind. Man kann jedes gesteckte Ziel erreichen und man kann trotzdem immer noch besser werden.
Bevorzugte Sportarten heißt Sportarten auf wenige zu reduzieren. Das finde ich schwierig Grundsätzlich finde ich alle Sportarten klasse. Welche Sportart ich bevorzuge ändert sich wie das Leben. Ich mag functional Training, weil es mir hilft mich in jeder Sportart, die ich ausüben möchte zu verbessern. Momentan steht Laufen ganz hoch bei mir im Kurs, speziell Hindernisläufe. Ohne Kraftsport könnt ich allerdings auch nicht leben. Calesthenics fasziniert mich. Ich liebe einfach Bewegung und noch besser finde ich Bewegung im Freien.
Hat Sport dein Leben verändert? Und wenn ja, wie?
Ja klar. Ich war ein kleiner übergewichter Junge, mit Rückenbeschwerden und mangelndem Selbstbewusstsein, der eine gewisse Trägheit an den Tag legte. Das fühlte sich nicht gut an. Ich habe etwas verändert. Der Sport hat mir in jeder Facette meines Lebens dabei geholfen, den kleinen übergewichtigen Jungen abzulegen und mein Leben nachhaltig zu verbessern. Ich bin körperlich und mental topfit, was ohne Sport nicht möglich gewesen wäre. Ich mache den Job der mir Spaß, bin glücklich und das Leben ist wie ein schöner Traum. Ganz klar, dass ich mir ein Leben ohne Sport gar nicht mehr vorstellen kann. Sport hat mir alles gegeben und mich zu dem gemacht der ich heute bin.
Kannst du dir ein Leben ohne Sport vorstellen?
Natürlich nicht, weder privat noch beruflich.
Wie motivierst du dich selbst, wenn die Lust mal fehlt?
Wichtig ist es Ziele zu haben, wenn man Ziele hat ist man motiviert. Ohne Ziele ist es auch für den PT schwer. man muss halt, wie bei allem im Leben wissen, wofür man es macht. Hilfreich ist natürlich auch Spaß an dem zu haben, was man tut.
Wie hältst du dich selbst fit?
Ja klar. Ich kann nicht für etwas brennen, was ich nicht tue. Wenn ich nicht brennen kann für das was ich tue, sehe ich auch keinen Sinn darin und tue es nicht. Ergo an dem Tag an dem ich aufhören zu trainieren, höre ich auf PT zu sein.
Welche sind deine Lieblingsübungen?
Es gibt zuviele um alle hier aufzuzählen. Aber wenn ich eine Auswahl treffen sollte sind burpees ganz vorne mit dabei. Kniebeugen, Planke, Klimmzüge in verschiedensten Variationen finde ich auch Klasse und wichtig. In erster Linie finde ich funktionale Bewegungsmuster grossartig
Was hat dich zu diesem Beruf gebracht?
Ich brenne für Training. Ich möchte Anderen die Chance geben durch Bewegung und Sport ihr Leben nachhaltig zu verbessern. Das ist meine Mission. Das kann ich nicht als Angestellter Trainer im Gym. Als Personal Trainer kann ich individuelle Strategien entwickeln, die garantiert funktionieren, weil sie eben individuell auf den Kunden abgestimmt sind. Im Grunde ist der Beruf des PT die logische Weiterentwicklung eines Trainers, der im Gym an Grenzen stößt.
Was motiviert dich an deinem Beruf?
Der Erfolg meiner Kunden. Ganz klar. Die Probleme meiner Kunden zu lösen, motiviert mich. Es motiviert mich ungemein meine Kunden zu der besten Version von sich Selbst zu führen.
Was macht dir an deinem Beruf am meisten Freude?
Die kleinen Momente.
Kai, danke dir für das Interview. Wir von PersonalFitness wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg!
Die Hygiene und Abstandsregeln wurden sorgfälltig berücksichtigt und hat das Trainingserlebnis in keinerlei eingeschränkt.
Das große Trainingsgelände ist im Freien und hat alles was das Herz begehrt. (Treckerreifen, Ropes, Klimmzugstangen, uvm.)
Besten Dank nochmal und bis zur nächsten Einheit wenn ich wieder da bin!