Brandneu in der zielorientierten Betreuung von Sportlern ist das System Functional Movement Screen oder kurz FMS. Es wird benutzt, um die Qualität bestimmter Bewegungsmuster von Breitensportlern oder Athleten zu beurteilen und basiert auf sieben Übungen. So hilft es Ihnen weiter.
Durch diese Übungen werden grundlegende Bewegungsmuster getestet. Sie helfen zu erkennen, ob sich der Körper als funktionelle Einheit bewegen kann oder ob es Asymmetrien zwischen der linken und rechten Körperhälfte gibt.
Dabei wird ein einfaches Punktesystem eingesetzt. Drei Punkte gibt es, wenn die Übung perfekt durchgeführt wird, und zwei, wenn sie zwar durchgeführt werden kann, aber nur mit Kompensations-/Ausweichbewegungen. Kann die Übung nicht durchgeführt werden, gibt es einen Punkt, verursacht sie Schmerzen null Punkte. Maximal können 21 Punkte erreicht werden.
Der Bewertung folgt ein ganzes System an Korrekturübungen. Sie korrigieren gezielt die zuvor ermittelten individuellen Schwachstellen. Untersuchungen belegen, dass erfolgreiche Korrekturen der Schwachstellen helfen, die Verletzungshäufigkeit von Leistungssportlern deutlich zz senken.
Zu Beginn eines seriösen Trainings sollte daher eine Funktionsanalyse des Körpers durchgeführt werden, um fehlerhafte Bewegungsmuster und Schwachstellen zu entdecken und gezielt zu korrigieren.
Schwächen falsch korrigiert
Leider kompensieren selbsternannte Fitnessexperten ein schwaches oder unfunktionelles System einfach durch Kraft und hoffen, dass es dadurch besser wird. Doch häufig ist das Gegenteil der Fall. Da der Körper als Einheit bzw. starke Kette funktioniert, schränken schwache "Kettenglieder" die Leistungsfähigkeit ein bzw. erhöhen das Risiko, sich zu verletzen.
Häufig betroffene Bereiche sind zum Beispiel chronisch verspannte Muskelbereiche, Gelenke mit einer zu geringen Beweglichkeit (z. B. Sprung- und Hüftgelenke und die Brustwirbelsäule), eine zu geringe Stabilität in einem oder mehreren Gelenken (z. B. im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Schultern) oder einseitiges Training. Verbessert oder stärkt man gezielt die schwächsten Bereiche, profitiert davon automatisch der ganze Körper durch Leistungssteigerung, Gesundheit und einem verringerten Verletzungsrisiko.
Werden jedoch umgekehrt die ohnehin schon starken Kettenglieder gestärkt, klafft das Verhältnis zu den Schwächeren noch weiter auseinander. Die Konsequenz: Irgendwann knallt es und die Kette reißt. Zum Beispiel durch eine Verletzung.
Wer einen FMS-Test absolvieren möchte, muss dafür nur rund 10-15 Minuten investieren. Die sich daraus ableitenden individuellen Korrekturübungen werden möglichst täglich und vor jedem Training (ca. 5 min lang) durchgeführt. Ihr Personal Trainer Markus Bremen ist zertifizierter FMS-Spezialist und berät Sie gerne!
Autor: Markus Bremen Fotos: IStockphoto
Diesen Artikel über „FMS“ hat Markus Bremen geschrieben – Personal Trainer aus Köln.
Warum Kunden gerne mit Markus trainieren
Kunden berichten, dass Markus’ Training effektiv bei Rückenschmerzen und Haltungsproblemen hilft. Viele loben besonders seine Fähigkeit, individuelle Schwachstellen zu erkennen und gezielt daran zu arbeiten. Teilnehmer heben hervor, wie sein abwechslungsreicher Ansatz mit Kettlebells oder Sling-Trainern schnelle Erfolge ermöglicht. Einige schätzen auch seine Flexibilität für Online-Trainingseinheiten während der Pandemie.
Aller guten Dinge sind zwei. Mit doppelter Kraft - Training und Therapie - steht Markus Bremen seit über 10 Jahren seinen Kunden zur Seite. Als erfahrener Personal Trainer und Therapeut sowie stolzer Vater eines kleinen lebenslustigen Jungens, findet er für junge Väter ab 35 Jahren, ein zielführendes, nachhaltiges und umsetzbares Bewegungsprogramm. Mit viel Empathie, überzeugender Motivation und persönlicher Leidenschaft.... mehr über den Trainer
Schon mal Personal Training probiert?