Die Natur punktet mal wieder: Sportbekleidung aus Wolle ist der Kunstfaser deutlich überlegen. Tests zeigen, dass Sportler in Funktionswäsche aus Wolle sogar mehr Leistung bringen.
Kunstfasern galten lange als DIE Fasern für Sportbekleidung. Vor allem, weil sie unangenehme Schwitzfeuchtigkeit rasch und effektiv von der Haut wegtransportieren, meinten die Experten. Allerdings stimmt dies offenstlich nicht ganz. Der Grund: Textilexperten haben festgestellt, dass Wolle sogar besser von störender Schwitzfeuchtigkeit befreit.
Was du gleich erfahren wirst:
Wie reguliert Wolle die Wärme beim Training?
Wie beeinflusst Wolle beim Schwitzen den Transport der Feuchtigkeit?
Wie vermeidet man, dass die Wollkleidung juckt?
Was sind die besten Gründe zum Tragen von Wolle beim Training?
Wolle transportiert nicht nur Feuchtigkeit ab, sondern wärmt zugleich, weil sie durch die Aufnahme von Feuchtigkeit Wärme abgibt. Das bedeutet, dass selbst ein durchgeschwitztes Woll-T-Shirt noch wärmt. Außerdem nimmt Funktionswäsche aus Wolle auch bei mehrmaligem Tragen keinen Körpergeruch an.
Es wurde festgestellt, dass Versuchspersonen in Wollwäsche größere Ausdauerleistung erbringen als mit Polypropylen-Shirts. Das lässt sich damit erklären, dass Wollwäsche die Temperaturregulation sehr gut beherrscht. Die Natur selbst sorgt für diese Eigenschaften der Wolle.
Die Struktur der Eiweißfasern zeichnet sich nicht nur allein durch Elastizität, Zugfestigkeit und Bauschigkeit aus. Sie können auch bis zu 30 % des Eigengewichts als Wasser und Dampf aufnehmen, ohne dabei feucht zu werden.
Wer verhindern will, dass der Sportspaß durch unangenehmes Kratzen beeinträchtigt wird, sollte sich auf Bekleidung mit Merinowolle beschränken. Durch die feinen Fasern, die typisch für diese Wolle ist, fällt der unangenehme Nebeneffekt weg.
Mini-Plan: Testen Sie Merino 2–3 Mal pro Woche bei Ihren Einheiten. Starten Sie morgen mit einem leichten Baselayer, lüften Sie ihn nach dem Training und prüfen Sie, wie warm und geruchsfrei er bleibt. Danach eine Variante mit Mütze oder Socken ausprobieren.
Diesen Artikel über „Wolle als Sportkleidung“ hat Jennifer Handy geschrieben – Personal Trainerin aus Mettmann.
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Personal Trainerin & Mental Coach. Pilatesverrückte. Yoga Junkie. Salat-Fanatikerin. BGMlerin. Arbeitsschützerin. 2-fach Mama. Teetrinkerin. Entschleunigungsspezialistin. Sie steht für Wertschätzung und Empathie. Jennifer Handy ist seit mehr als 15 Jahren erfolgreich in der Gesundheitsbranche tätig. Als erfahrene Personal Trainerin und Inhaberin eines Studios für Pilates & Yoga in Velbert, bietet sie ein breites Spektrum an Body-Mind-Angeboten auf höchstem Niveau.... mehr über den Trainer
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