Trainieren mit einem Partner kann der Schlüssel zum Erfolg sein. Zu zweit trainiert es sich anders - und (sofern man es richtig anstellt) auch besser. Bekannt ist dieser neue Trend auch unter dem Namen Body Doubling. Um was es sich dabei genau handelt und wie man es am besten umsetzt, erfahren Sie hier.
Was Sie gleich erfahren werden:
Body Doubling motiviert, bindet und macht Training konsequenter.
👉 Mein persönlicher Personal Trainer Tipp: Motivation ist oft das Hauptproblem im Training - mit Dubling bekommt es besser in den Griff.
Body Doubling passt zu fast allem: Ausdauer, Kraft (Spotten), Dehnen/Partnerübungen – sogar Planung & Doku.
🏃♂️ Praxistipp: Absagen am besten nur im Krankheitsfall erlauben - ansonsten gibt es eine "No-Show"-Strafe.
Ein bis drei Mal pro Woche.
Für fast alle – besonders bei ADHS, Stress, Erschöpfung und für Neu-/Wiedereinsteiger.
🔥 Expertentipp: Am besten Sie trainieren unter Anleitung eines erfahrenen Personal Trainers. → Über mich
Ja: Bei nicht passenden Partner drohen Zielkonflikte, Druck, Abhängigkeit, Ablenkung und Terminprobleme.
Gemeinsames Training steigert meist Konstanz und Technik, liefert bessere Resultate und senkt Verletzungsrisiken.
Parallel-Termine (Gym/Zoom) setzen, Feedback tauschen.
👉 Mein persönlicher Personal Trainer Tipp: Manchmal ist die beste Art mit Body Doubling anzufangen, erstmal schrittweise gemeinsam zu trainieren. → Über mich
Body Doubling ist ein sehr hilfreiches Tool für viele Lebensbereiche von Produktivitätssteigerung im Job bis Lernen an der Uni – auch im Fitnesskontext hat es große Bedeutung. Denn: Viele Menschen haben Startschwierigkeiten, wenn es um Sport geht. Den ersten Schritt zu gehen, ist nun einmal einfacher, wenn man ihn gemeinsam geht, nach dem Motto: „Gehst du, geh ich auch.“ Beim Training bringt Body Doubling also eine soziale Verbindlichkeit mit sich.
Außerdem ist die Sorge, sich zum Beispiel im Gym zu blamieren, oft deutlich geringer, wenn man mit einem Trainingspartner zusammen trainiert.
Ebenso erhöht sich die Chance, dass man seiner Routine folgt: Ein „Heute fühle ich mich nicht so nach Training“ wird leichter überwunden, wenn man verabredet ist und der oder die andere einen motiviert. Das wirkt sich auch positiv auf die Leistungsfähigkeit bei den einzelnen Übungen aus.
Kurzum: Body Doubling bringt mehr Motivation, eine höhere Trainingskonstanz und eine stärkere Verbindlichkeit mit sich. Natürlich kann auch Fitness mit einem Personal Trainer Body Doubling sein. Das macht gerade am Anfang Sinn, damit man sich nichts Falsches angewöhnt.
Body Doubling eignet sich für so gut wie alle Bereiche im Fitnesstraining. Monotone Ausdauereinheiten wie Fahrradfahren oder Joggen werden interessanter, wenn man sie gemeinsam macht. Im Krafttraining kann man sich durch Spotten gut unterstützen und motivieren. Und beim Dehnen und Stretchen ist es oft sinnvoll, Partnerübungen durchzuführen.
Selbst die Trainingsdokumentation und -erstellung, um die eigenen Leistungen zu kontrollieren, kann durch einen Partner verbessert werden.
Dafür gibt es im Grunde keine einheitliche Regel. Wer Freude daran hat, mit jemandem zu trainieren und vielleicht auch manchmal Schwierigkeiten hat, sich selbst zu motivieren, kann Body Doubling durchaus öfter – z. B. ein bis drei Mal pro Woche – einsetzen. Gerade für den Einstieg oder Wiedereinstieg ins Training ist es sinnvoll, vermehrt Body Doubling anzuwenden, um eine Routine zu entwickeln.
Auf lange Sicht sollte man sich allerdings nicht ausschließlich auf den Trainingspartner verlassen, sondern auch die Motivation entwickeln, allein zu trainieren. Der Partner kann schließlich auch mal krank oder im Urlaub sein – und das sollte kein Grund sein, das Training ausfallen zu lassen.
Grundsätzlich kann jeder von Body Doubling profitieren. Besonders Menschen mit ADHS und Konzentrationsstörungen, psychischer Belastung oder Erschöpfung sowie Neueinsteiger und Wiedereinsteiger können sich die Vorteile dieses Trainings zunutze machen. Bei ernsteren Problem kann vorher ein Arzt konsultiert werden.
Kein System ist perfekt. Ein Nachteil beim Body Doubling ist, dass man dazu einen passenden Partner braucht, der ähnliche Trainingsziele hat wie man selbst. Sind die Ziele zu unterschiedlich, kann es schwierig werden, das Training auf einen Nenner zu bringen.
Außerdem kann die Motivation durch einen Partner auch in sozialen Druck umschlagen oder eine Abhängigkeit entstehen, die den Schritt zum Solo-Training erschwert.
Zudem sollte man bei der Partnerwahl jemanden suchen, der nicht zu sehr durch Gespräche von den Übungen ablenkt und mit dem man sich gut zeitlich abstimmen kann.
Durch Body Doubling kann eine bessere Trainingskonstanz und der Aufbau neuer Gewohnheiten erreicht werden – zum Beispiel das regelmäßige Stretching. Ein weiterer Erfolg ist ein qualitativ hochwertigeres Training und dadurch bessere Ergebnisse.
Ich betreue selbst ein Paar, das gemeinsam trainiert, und beobachte nicht nur einen Motivationsschub, sondern auch eine verbesserte Ausführung der Übungen. Man selbst nimmt nicht immer alle technischen Fehler wahr, die man macht. Hat man einen aufmerksamen Trainingspartner, kann dieser mit einem objektiven Blick von außen helfen, die Technik sauber auszuführen, was sich in besseren Trainingsergebnissen und einer Reduzierung von Verletzungsrisiken positiv niederschlägt.
Außerdem sollte man nicht unterschätzen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist. Gemeinsame Erlebnisse werden vom Gehirn positiver aufgenommen und bleiben als schöne Erinnerungen im Langzeitgedächtnis. Allein deshalb lohnt es sich, zumindest hin und wieder mit anderen zusammen zu trainieren.
Für den Start kann es helfen, wenn man sich für ein paralleles Training im Gym verabredet – auch ohne gemeinsam zu trainieren. Beispielsweise kann man eine Zeit festlegen, in der jeder für sich sein Programm durchzieht und sich anschließend kurz austauscht, wie das Training gelaufen ist und wo noch Baustellen sind.
Dieser sanfte Einstieg ermöglicht es, eine gewisse Routine zusammen zu entwickeln, ohne die eigene direkt über den Haufen zu werfen. Allein durch den Austausch nähert man sich automatisch aneinander an und kann schließlich auch gemeinsam vor Ort trainieren. Home-Workouts über Zoom, WhatsApp oder Ähnliches sind hierfür ebenfalls ein guter Ansatz.
Grundsätzlich gilt: Body Doubling sollte ein Verstärker und Unterstützer für das Training aller Beteiligten sein und keinen sozialen Druck aufbauen. Es gibt viele Vorteile, die man gut für sich nutzen kann, solange man das übergeordnete Ziel nicht aus den Augen verliert. Wer gemeinsam mit einem Personal Trainer Sport macht, bekommt dabei auch noch eine Menge professioneller Tipps.
Body Doubling erleichtert es, eine Kontinuität des Trainings zu erreichen. Man kann sich gegenseitig motivieren, gemeinsam die Technik der Übungen verbessern und dabei auch noch Spaß haben. Oder um es anders auszudrücken: „Wer schnell reisen will, reist alleine. Wer weit reisen will, reist gemeinsam.“
Mit kreativen Ideen, aufgeschlossener Art und viel Optimismus begleitet Hannes Menschen, die wieder fit werden oder langfristig etwas für ihre Gesundheit tun wollen – gerade Eltern und stark eingespannte Berufstätige. Als erfahrener Stuntman trainierte er bereits zahlreiche Hollywood-Stars. Heute nutzt er dieses Know-how, um mit individuellen Trainingsplänen Kraft, Ausdauer und Selbstvertrauen gezielt aufzubauen.... mehr über den Trainer