Die meisten Dinge des Alltags erledigen wir "vor" unserem Körper – und beugen uns dabei ganz intuitiv nach vorn: im Büro vor allem am Rechner, zuhause bei 1000-Dingen vom Kochen bis zum Staubsaugen. Wir greifen, drücken, schieben – und die Schultern krümmen sich nach vorn. Die Folge: Durch die gebeugten Schultern kann sich ein Rundrücken bilden. Not pretty.
Das Schulter-Dilemma beim Liegestütz
Eine Übung schützt vor dem Rundrücken und kann sogar helfen, das Dilemma wieder zu richten: Der Liegestütz stabilisiert nämlich die Schultern und unterstützt den Aufbau einer optimalen Haltung – nicht allein ein gutes Krafttraining, sondern auch ein prima Ganzkörpertraining also. Die korrekte Schulterstellung während der Übung ist vielen Sportlern und erst recht Laien nicht bewusst. Sie trainieren in falschen Bewegungsabläufen, so dass sich schnell Schmerzen aufbauen, die häufig sogar Trainingspausen erzwingen. Der Liegestütz gilt hier gerade im Personal Training als gutes Diagnosemittel, um Bewegungseinschränkungen und einen Teil ihrer Ursachen zu erkennen.
Die markantesten Fehler beim Liegestütz
Daran sollte gearbeitet werden – typische Fehler und ihre Ursachen:
- "ausgedrehte Arme", Ursache: eine verminderte Rotationsfähigkeit der Schultern
- "ausgedrehte Hände", Ursache: eine verminderte Fähigkeit zur Innen- oder Außenrotation und Immobilität bei Beugung der Handgelenke
Der optimale Liegestütz
Der Liegestütz ist in drei Segmente aufgeteilt:
Schritt 1
Zunächst stellt man den korrekten Aufbau der Grundposition der Übung sicher. Die Hände sollten schulterbreit auseinander sein. Die Finger werden nach vorn gerichtet und die Füße nebeneinander gestellt. Die Schultern befinden sich in der Grundposition exakt über den Händen. Rumpf und Gesäß sind angespannt.



