Der wichtigste Grund ist, dass dir, wenn du endlich zu einer gewissen Einsicht gelangt bist und verstehst, worum es im Leben geht, dann noch etwas Gesundheit geblieben ist, um es zu genießen. So sagte es Cheng Man-ching, einer der bekanntesten Tai Chi-Lehrer des letzten Jahrhunderts. Und es gilt immer noch. Tai Chi hilft, gesünder, entspannter, glücklicher und auch leistungsfähiger den Alltag zu bewältigen. Dies ist derzeit sehr wichtig. Aber eigentlich immer. Hier eine Einführung in die Kampfkunst. Und Tipps für die Umsetzung.
Was ist Tai Chi?
Wie unterscheidet es sich von anderen Kampfsportübungen?
Wer kann Tai Chi machen?
Worauf muss man beim Tai Chi besonders achten?
Wie wirkt Tai Chi auf Körper und Psyche?
Kann man als Anfänger auch zuhause Tai Chi machen?
Worauf achtet ein Personal Trainer beim Tai Chi?
Tai Chi ist ursprünglich eine innere Kampfkunst aus China. Eine der Entstehungsfabeln des Tai Chi beschreibt folgende Situation: Zhang Sanfeng, welcher 1274 geboren sein soll, wurde 110 Jahre alt. Er war ein konfuzianischer Gelehrter und wurde später ein daoistischer Mönch. Er war lange als Wanderer unterwegs und kam irgendwann in den Wudang-Bergen an. Vor seiner Hütte beobachtete er einst den Kampf zwischen einer Schlange und einer Elster. Der Vogel attackierte die Schlange und diese wich mit kreisförmigen Bewegungen aus. Dadurch neutralisierte die Schlange die Angriffe. Irgendwann war der Vogel erschöpft und zog sich zurück. Zhang Sanfeng war tief beeindruckt vom Ansatz der Schlange mit ihrer Weichheit & Geschmeidigkeit in ihren Bewegungen. Beruhend darauf entwickelte er nach den Prinzipien von YIN & YANG die innere Kampfkunst des Tai Chi.
Tai Chi zählt zu den sogenannten "inneren Kampfkünsten". Was bedeutet das? Bei den inneren Kampfkünsten steht die "innere Kraft" im Mittelpunkt. Gemeint ist unsere Lebensenergie, das Qi. Diese soll durch den Übungsprozess gestärkt und entwickelt werden. In modernen Zeiten geht es dabei weniger um Kampfkunst, sondern eher um den Gesundheitszustandes des Tai Chi-Übenden. Bei den "äußeren Kampfkünsten" hingegen steht die Muskelkraft mehr im Vordergrund. Wobei keine Kampfkunst für sich behaupten kann, rein innerlich oder äußerlich zu arbeiten bzw. zu funktionieren.
Tai Chi kann prinzipiell von Jedem praktiziert werden - angefangen von Kindern & Jugendlichen bis hin zu Senioren. Durch die sanfte und langsame Form der Bewegung und Entspannung kann man Tai Chi letztendlich bis zum letzten Lebenstag praktizieren, was ja für viele unserer "westlichen Ansätze" eher nicht zutrifft und damit einen großen Vorteil darstellt. Somit kann Tai Chi ein ganz wertvoller Wegbegleiter durch einen Großteil unseres Lebens sein.
Eine ruhige Umgebung ist sicher von Vorteil, insbesondere zu Beginn. Darüberhinaus ist, wie in jedem anderen Bereich, ein guter Lehrer sehr viel wert. Hierbei spielen sowohl fachliche wie auch menschliche Aspekte eine Rolle. Sogenannte Schnupperstunden zu nutzen ist also definitiv empfehlenswert.
Durch das sanfte und langsame Bewegen, die primär stehende Ausübung, gilt Tai Chi als sehr gesundheitsorientiert und gelenkfreundlich. Wer aber gelenktechnisch schon die ein oder andere "Baustelle" mitbringt, sollte trotzdem gut auf die Signale seines Körpers hören und ihn beispielsweise langsam und sanft an die etwas andere Art des Stehens gewöhnen, als es viele aus ihrem Alltag kennen.
Tai Chi sorgt vor allem für Entschleunigung. Durch die bewusste Verlangsamung innerhalb des Übungsprozesses optimieren wir unser Körpergefühl, die Wahrnehmung wird feiner und besser. Der riesige Vorteil im Alltag ist also, dass wir bei Abweichungen von unserer Norm eher gegensteuern können über die verbesserte individuelle Wahrnehmung. Auf diesem Weg kann vor allem an der Körperhaltung gearbeitet werden, welche bei vielen Menschen, meist durch unseren Alltag, limitiert ist.
Durch die koordinative Komplexität trägt Tai Chi auch dazu bei, dass wir wieder mehr im Hier & Jetzt sind mit all unseren Sinnen. Dies fällt ja vielen Menschen in unserer sehr schnelllebigen Zeit immer schwerer.
Die Bewegungs- & Haltungsprinzipien des Tai Chi beruhen ja auf dem universellen Prinzip der Ausgewogenheit, also YIN & YANG. Habe ich diese einmal durch meinen Übungsprozess verinnerlicht, kann ich sie fast überall integrieren, was uns auf mittlere und lange Sicht gesünder, entspannter, glücklicher und auch leistungsfähiger durch den Alltag gehen lässt.
Ja, kann man - es birgt aber eher mehr Risiken und bringt kaum Vorteile mit sich. Meist würde ja in diesem Szenario der Lehrer fehlen, der auf die wichtigen Ausführungsmerkmale achten kann. Als Personal Trainer mit der Zusatzqualifikation eines Tai Chi-Lehrers kann ich dieses Risiko natürlich ausschalten. Ebenso empfiehlt es sich nicht, als Anfänger das Training zuhause über eine DVD bzw. ein Video zu starten. Hierbei würden zu viele Aspekte in der sauberen Ausführung unbeachtet und vor allem unkorrigiert bleiben.
Im ersten Schritt achte ich als Personal Trainer vor allem auf die körperliche Hülle. Sprich: eine qualitativ saubere Ausführung gleich zu Beginn zu etablieren. Dies minimiert das Risiko (insbesondere für ältere Menschen) ganz entscheidend.
Im zweiten Schritt interessiert mich dann als Personal Trainer vor allem der mentale Zustand, die mentale Veränderung beim Kunden. Trägt sein Übungsprozess zur Entschleunigung bei? Fühlt er sich wohler in seiner Haut? Steigt seine Stressresistenz? Bewirkt Tai Chi für meinen Kunden eine bessere Ausgewogenheit zwischen Be- und Entlastung in seinem Alltag? Als erfahrender Tai Chi - Lehrer bekommt man dahingehend schon viele Informationen über die Beobachtung des Übenden: wie ist sein Gesichtsausdruck beim Tai Chi? Wie locker und entspannt sind seine Hände und Finger? Wie ist die Haltung im Oberkörper-, Schulter- und Nackenbereich?
Ein sehr wichtiger Faktor, auf den man auf keinen Fall verzichten sollte.
Diesen Artikel über „Tai Chi“ hat Axel Engelhardt geschrieben – Personal Trainer aus Chemnitz.
Warum Kunden gerne mit Axel trainieren
Kunden berichten, dass Axels Trainingseinheiten vielseitig und an die individuellen Bedürfnisse angepasst sind. Viele loben seine Fähigkeit, durch gezielte Erklärungen den Bezug zwischen Übungen und alltäglicher Anwendbarkeit herzustellen. Teilnehmer heben hervor, dass sie durch sein Training messbare Fortschritte bei der Schmerzreduktion und Verbesserung von Beweglichkeit erzielten.
LEBEN heißt BEWEGUNG - dies spürte Axel Engelhardt schon als Kind & Jugendlicher. Beruhend auf vielfältigen Bewegungserfahrungen folgte ein Studium der Sportwissenschaften, der Pädagogik und der Interkulturellen Kommunikation. Seit 2002 arbeitet er als PREMIUM Personal Trainer & Gesundheitsberater und begleitet Unternehmen wie Privatpersonen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit & Wohlbefinden, höherer Leistungsfähigkeit und letzendlich einfach mehr Lebensqualität.... mehr über den Trainer
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