Manche kriegen Pickel, schon wenn sie nur an Joggen denken. Für sie könnte zügiges Gehen eine gute Alternative sein. Aber wie schneidet die gemächlichere Sportart im Vergleich mit Joggen ab? Das hängt ganz davon ab, welche Ziele verfolgt werden, erklärt Experte Matthias Haun.
Was du gleich erfahren wirst:
Zügiges Gehen statt Joggen ist vor allem für alle jene zu empfehlen, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen aktuell nicht joggen dürfen oder können. Natürlich gibt es auch einfach Menschen, die sich mit Joggen grundsätzlich nicht anfreunden können – sie finden vielleicht mehr Freude am Gehen als schöne Alternative. Andere wiederum joggen so langsam und schwerfällig, dass es effektiver ist, stattdessen zügig zu gehen.
Will man nach einiger Zeit zum Joggen übergehen, kann zügiges Gehen ebenfalls ein guter Einstieg sein. Eine Technik, die in diese Richtung führen kann, ist das abwechselnde Gehen und Joggen. Nach jeweils wenigen Minuten wechselt man dabei von einer Technik in die andere. Die Entwicklung vom Gehen zum Joggen kann durchaus ein halbes Jahr oder länger brauchen, man sollte sich also nicht entmutigen lassen.
Ob Joggen nun besser ist als Gehen, hängt davon ab, unter welchem Kriterium man beides vergleicht. Nehmen wir das Kriterium Kalorienverbrauch als Beispiel: Bei gleicher Geschwindigkeit und gleicher Strecke bleibt natürlich auch der Kalorienverbrauch gleich. Je schneller ich gehe oder jogge, desto höher wird der Kalorienverbrauch. Bei höherem Tempo ist aber auch der Trainingseffekt für Muskeln, Gelenke, Herz-Kreislauf-System, Leistungs- und Regenerationsfähigkeit etc. größer. Beim Gehen ist diese Entwicklung natürlich begrenzter als beim Joggen, das ein sehr viel höheres Tempo erlaubt. Unter diesen Aspekten hätte also das Joggen einen klaren Vorteil.
Betrachtet man beide Sportarten hingegen unter allgemeinen gesundheitlichen Aspekten sieht es etwas anders aus. Wissenschaftlich schreibt man den sogenannten Low Level Activities – wie Wandern, lange Spaziergänge und eben auch zügiges Gehen – einen höheren gesundheitlichen Nutzen zu. Sie wirken sich z.B. positiv aus auf den Blutdruck, den Stoffwechsel und die geringere Ausschüttung von Stresshormonen, hinzu kommt eine geringere Überlastungs- und Verletzungsgefahr. Diese Effekte gelten übrigens für alle Altersgruppen.
Bevor es losgeht, sollte man sich die eigene Motivation für den gewählten Sport bewusst machen. Weshalb, möchte ich mit dem sportlichen Gehen beginnen? So wird es leichter fallen, regelmäßig aktiv zu werden. Allein die tägliche Bewegung an der frischen Luft, kann für einen Anfänger schon eine gute Motivation sein. Übrigens kann auch ein Schrittzähler, den man immer in der Hosentasche bei sich hat, dazu motivieren gehend mehr Bewegung in das eigene Leben zu bringen.
Die sogenannte Vier-Vier-Regel kann sehr hilfreich bei der Trainingssteuerung beim Gehen sein – sie gilt übrigens auch fürs Joggen. Diese Regel bedeutet: Wenn ich vier Schritte lang einatme und vier Schritte lang ausatme, bewege ich mich in einem guten, gesunden Trainingsbereich. Dies ist ein guter Einstieg, um sich nicht zu überlasten, aber dennoch die gesundheitsfördernden Aspekte mitzunehmen.
Am besten ist es natürlich, jeden Tag ausreichend viel zu Gehen und dies in seinen Alltag zu integrieren. Reden wir eher von sportlichem Gehen, sind ein bis drei intensive Einheiten pro Woche zu empfehlen.
Pauschal könnte man sagen: Geh so lange du dich gut fühlst und hin und wieder auch länger mal schnell.
Zunächst einmal ist das Gehen ja ein sehr natürlicher Vorgang, das Joggen ist technisch anspruchsvoller und hat daher ein höheres Fehlerpotenzial. Selbst beim sportlichen Gehen, kann man nicht viel falsch machen. Der einzige wirkliche Fehler wäre, nicht zu gehen, weil man meint, es würde ja nicht viel bringen. Ganz im Gegenteil – man sollte sich besser sagen: Jeder Weg, den ich gehe, tut meiner Gesundheit sehr gut.
Sportliches Gehen ist eine wunderbare Art, für mehr Bewegung und Gesundheit in seinem Leben zu sorgen. Gönn dir zumindest für den Anfang einen Trainer, der dich an das schnelle Gehen gesund und motivierend heranführt und der dir ein paar gute Tipps gibt.
Diesen Artikel über „Passender Sport“ hat Matthias Haun geschrieben – Personal Trainer aus München.
Warum Kunden gerne mit Matthias trainieren
Viele loben Matthias’ präzise Trainingsplanung und sein enges Feedback per Telefon, WhatsApp und Miro. Häufig wird betont, dass er Kunden aus Leistungs- und Verletzungstiefs zurückführt und schnelle Fortschritte erzielt. Einige berichten von deutlicher Gewichtsreduktion, verbesserter Ausdauer und weniger Rückenschmerzen. Viele heben sein geschultes Auge für Technik, seine abwechslungsreichen Einheiten und die Kombination aus Mental-Coaching und Alltagstipps hervor.
Als Systemischer Coach und Sportwissenschaftler hat es sich Matthias Haun zur Aufgabe gemacht "Menschen körperlich und mental zu bewegen". Vertrauensvoll, individuell und motivierend. Sind Sie bereit für Veränderungen? Dann lassen auch Sie sich begeistern!... mehr über den Trainer
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