Was du gleich erfahren wirst:
- Für wen ist zügiges Gehen besser geeignet als Joggen?
- Ist Gehen besser als Joggen?
- Welchen Tipp gibt es für Anfänger?
- Wie oft soll ich wöchentlich sportliches Gehen trainieren?
- Wie lange sollte ich jedes Mal schnell gehen?
- Welche grundsätzlichen Fehler sollte man beim schnellen Gehen vermeiden?
- Fazit
Für wen ist zügiges Gehen besser geeignet als Joggen?
Zügiges Gehen statt Joggen ist vor allem für alle jene zu empfehlen, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen aktuell nicht joggen dürfen oder können. Natürlich gibt es auch einfach Menschen, die sich mit Joggen grundsätzlich nicht anfreunden können – sie finden vielleicht mehr Freude am Gehen als schöne Alternative. Andere wiederum joggen so langsam und schwerfällig, dass es effektiver ist, stattdessen zügig zu gehen.
Will man nach einiger Zeit zum Joggen übergehen, kann zügiges Gehen ebenfalls ein guter Einstieg sein. Eine Technik, die in diese Richtung führen kann, ist das abwechselnde Gehen und Joggen. Nach jeweils wenigen Minuten wechselt man dabei von einer Technik in die andere. Die Entwicklung vom Gehen zum Joggen kann durchaus ein halbes Jahr oder länger brauchen, man sollte sich also nicht entmutigen lassen.
Ist Gehen besser als Joggen?
Ob Joggen nun besser ist als Gehen, hängt davon ab, unter welchem Kriterium man beides vergleicht. Nehmen wir das Kriterium Kalorienverbrauch als Beispiel: Bei gleicher Geschwindigkeit und gleicher Strecke bleibt natürlich auch der Kalorienverbrauch gleich. Je schneller ich gehe oder jogge, desto höher wird der Kalorienverbrauch. Bei höherem Tempo ist aber auch der Trainingseffekt für Muskeln, Gelenke, Herz-Kreislauf-System, Leistungs- und Regenerationsfähigkeit etc. größer. Beim Gehen ist diese Entwicklung natürlich begrenzter als beim Joggen, das ein sehr viel höheres Tempo erlaubt. Unter diesen Aspekten hätte also das Joggen einen klaren Vorteil.
Betrachtet man beide Sportarten hingegen unter allgemeinen gesundheitlichen Aspekten sieht es etwas anders aus. Wissenschaftlich schreibt man den sogenannten Low Level Activities – wie Wandern, lange Spaziergänge und eben auch zügiges Gehen – einen höheren gesundheitlichen Nutzen zu. Sie wirken sich z.B. positiv aus auf den Blutdruck, den Stoffwechsel und die geringere Ausschüttung von Stresshormonen, hinzu kommt eine geringere Überlastungs- und Verletzungsgefahr. Diese Effekte gelten übrigens für alle Altersgruppen.
Welchen Tipp gibt es für Anfänger?
Bevor es losgeht, sollte man sich die eigene Motivation für den gewählten Sport bewusst machen. Weshalb, möchte ich mit dem sportlichen Gehen beginnen? So wird es leichter fallen, regelmäßig aktiv zu werden. Allein die tägliche Bewegung an der frischen Luft, kann für einen Anfänger schon eine gute Motivation sein. Übrigens kann auch ein Schrittzähler, den man immer in der Hosentasche bei sich hat, dazu motivieren gehend mehr Bewegung in das eigene Leben zu bringen.
Die sogenannte Vier-Vier-Regel kann sehr hilfreich bei der Trainingssteuerung beim Gehen sein – sie gilt übrigens auch fürs Joggen. Diese Regel bedeutet: Wenn ich vier Schritte lang einatme und vier Schritte lang ausatme, bewege ich mich in einem guten, gesunden Trainingsbereich. Dies ist ein guter Einstieg, um sich nicht zu überlasten, aber dennoch die gesundheitsfördernden Aspekte mitzunehmen.



