Du achtest auf eine gesunde maßvolle Ernährung und machst auch regelmäßig Sport – und trotzdem wollen überschüssige Pfunde nicht purzeln? Wenn du schlecht schläfst oder viel zu oft großen Stress hast, kann genau hierin das Problem mit dem Abnehmen liegen. Denn: Stress kann tatsächlich dick machen.
Was du gleich erfahren wirst:
Ein Blick zurück in die Urzeit der menschlichen Entwicklung erklärt, weshalb Stress, Entspannung und Gewicht miteinander in Verbindung stehen. Unser urzeitliches physiologisches Prinzip ist so angelegt, dass bei Stress unser Sympathikus reagiert: Dieser Teil des vegetativen Nervensystems ist leistungssteigernd, verbraucht viel Energie und versetzt den Organismus bei Gefahr automatisch in Flucht- und Kampfbereitschaft. Es werden die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet, die ein schnelles Reagieren mit viel Energie ermöglichen.
Das ist heute in unserer leistungsorientierten Gesellschaft immer noch so. Bei Stress wird automatisch die körperliche Stressantwort aktiviert. Nur, dass wir nicht mehr wie früher fliehen müssen, sondern meist vor dem Rechner im Büro oder Home-Office sitzen.
Bleiben wir nun in diesem Dauerstress ohne den Gegenspieler des Sympathikus, also den Parasympathikus, ausgleichend und beruhigend zum Zug kommen zu lassen, bringt uns dies in ein dauerhaftes ungesundes Ungleichgewicht. Stress führt zu einem dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel – und der wiederum begünstigt eine Gewichtszunahme. Der Grund: Die chronisch verstärkte Cortisolproduktion lässt den Körper ständig die eigenen Fettdepots aufbauen. Stress kann also im wahrsten Sinne des Wortes dick machen.
Es ist also notwendig, mit Entspannungstechniken eine Balance zu schaffen, um wieder körpereigene Reserven aufzubauen, diverse Stoffwechselvorgänge anzukurbeln und zu regenerieren.
Bei einer permanenten Aktivierung des Sympathikus, also dem aktivierenden Teil des vegetativen Nervensystems, wird immer zu viel an Cortisol ausgeschüttet. Die chronisch erhöhte Cortisolkonzentration führt zu einer verminderten Aufnahme von Zucker im Blut und in das Gewebe, so dass es zu einer dauerhaften Blutzuckererhöhung bis hin zu einem Diabetes mellitus kommen kann, sowie diverser weiterer stressbedingter Gesundheitsstörungen.
Um den Cortisolspiegel zu senken, empfiehlt sich ein moderates Ausdauertraining. Stark leistungsorientierten Menschen kann es aber sehr schwerfallen, auf diese Weise ihren Blutzuckerspiegel zu senken sowie Bluthochdruck und Übergewicht in den Griff zu bekommen. Dasselbe gilt für regelmäßige Entspannungsphasen, um einen stetig hohen Cortisolspiegel generell zu vermeiden.
Es können tatsächlich unzählige Erkrankungen mit Stress in Verbindung stehen. Um nur einige zu nennen:
Im Schlaf kann sich unser Immun- und Hormonsystem regenerieren. Wenn aber vor lauter Stress des zurückliegenden Tages nur schwer in den Schlaf gefunden wird oder das Durschlafen nicht gelingen will, können Entspannungsübungen hilfreich sein.
Grundsätzlich und von Natur aus möchte der Körper durchschlafen. Wenn wir schlafen, schüttet er das Hormon Leptin aus und Gherlin wird unterdrückt. Leptin reguliert das Sättigungsgefühl. Liegt aber genau hier eine Störung aufgrund von Schlafproblemen vor, kann der hormonelle Gegenspieler aktiv werden und Hungergefühle verursachen.
Für die meisten Menschen sind sieben bis neun Stunden erholsamen Schlafs mit guter Qualität wichtig – auch, um ein gesundes Gewicht zu halten.
Es wird grundsätzlich unter drei systematischen Entspannungsformen unterschieden:
Diesen Artikel über „Abnehmen“ hat Tatjana Doerr geschrieben – Personal Trainerin aus München.
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Viele loben Tatjanas einfühlsame und fachkundige Betreuung nach Operationen und Therapien. Häufig wird betont, dass ihr Training flexibel an Lebensphasen wie Schwangerschaft oder nach Hüft- und Fuß-OPs angepasst wird. Einige berichten von schnellen, spürbaren Erfolgen wie weniger Rückenschmerzen mehr Ausdauer und erheblichem Gewichtsverlust. Viele heben außerdem Tatjanas Geduld und Freude am Training hervor.
„Be Motivated“ Bereits 2005 hat Tatjana Doerr olympische Spitzenathleten im Bereich Mobilisation betreut. Im Robinson Club und anderen exklusiven Ferienanlagen war sie als Fachleiterin und Expertin tätig und absolvierte parallel Ihr Studium für Tourismus und Sport. Bei den Europameisterschaften 2004 im Cat Segeln belegte die Leistungssportlerin den 6. Platz. Tatjana Doerr arbeitet als nationale und internationale Presenterin und Referentin.... mehr über den Trainer
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