Ständiger Zeitdruck, Multitasking und ein Gedankenkarussel aus ständigen Sorgen und Zweifeln – wenn der Stress einfach zu groß wird, kann man sich mit autogenem Training nachhaltig helfen. Und zwar selber: wie man die Technik erlernt, wie sogenannte Affirmationen funktionieren und für den Start eine Übung mit Videoanleitung.
Was du gleich erfahren wirst:
„Auto“ bedeutet „von selbst“ und „generieren“ bedeutet „erzeugen“: Der Begriff „autogenes Training“ deutet also darauf hin, dass die Trainingseffekte selbst herbeigeführt werden. Konkreter: Durch das ständige, innerliche Wiederholen formelhafter Sätze erzeugt der Trainierende die Entspannung aus sich selbst heraus. Autogenes Training ist damit eine Entspannungsform, die über Autosuggestion funktioniert.
Mit dem autogenem Training lernt man, sein vegetatives Nervensystem bewusst zu steuern. Eigentlich steuert dieser Teil unseres Nervensystems ganz automatisch wichtige Körperfunktionen wie den Herzschlag, die Verdauung oder die sogenannte Stressreaktion. Doch durch Techniken wie das autogene Training haben wir Einfluss auf unser vegetatives Nervensystem und die negativen Stressreaktionen mit ihren Symptomen. Zu den positiven Effekten des Trainings gehören beispielsweise die Senkung der Muskelspannung, des Herzschlags und Blutdrucks und der Atmung auf ein normales, gesundes Niveau.
Ein Kurs zum Erlernen der Grundstufe besteht in der Regel aus acht bis zehn Trainingseinheiten. Dann kann man autogenes Training selbstständig anwenden. Ziel ist es, autogenes Training ohne Trainer oder Anleitung durchzuführen. Mit dieser Technik lassen sich auch kurze Pausen im Büro oder im Home Office zur Entspannung nutzen.
Es gibt die Grundstufe des autogenen Trainings mit den Bereichen:
In der Aufbaustufe können eigene Vorsatzformeln – auch Affirmationen genannt – entwickelt werden, die sich auf konkrete Lebensumstände beziehen: z.B. „ich ernähre mich gesund“… „ich lerne fleißig“… „ich bin gelassen“.
Autogenes Training kann jeder machen, der seine Regeneration und Entspannung selbst aktiv verbessern möchte.
Es gibt die unten stehenden möglichen Kontraindikationen für autogenes Training. Klären Sie in diesen Situationen mit Ihrem Arzt ab:
Auch für Sportler kann autogenes Training als Regenerationsmaßnahme am Ende des Trainings zur Förderung der Entspannung sehr hilfreich sein. Es wird auch gezielt im Profisport eingesetzt.
Eine einfache Übung ist zum Beispiel die Muskelschwere. Und so funktioniert’s im Sitzen oder Liegen: Schließe die Augen, atme langsam und spüre bewusst die Punkte, mit denen du am Boden aufliegst. Stelle Dir vor, die Schwerkraft zieht dich nach unten. Deine Arme und Beine sind schwer. Atme mehrmals tief und langsam...
Autogenes Training ist eine leicht erlenbare, sehr effektive Entspannungsmethode. Wichtig ist das regelmäßige Üben und der Einsatz im täglichen Leben, damit das Training nachhaltig wirken kann.
Diesen Artikel über „Autogenes Training“ hat Jörg Gerstmann geschrieben – Personal Trainer aus München.
Warum Kunden gerne mit Jörg trainieren
Kunden berichten, dass Jörgs Training nicht nur effektiv, sondern auch sehr unterhaltsam ist. Viele loben besonders die maßgeschneiderten Pläne und Online-Videos von Jörg. Teilnehmer heben hervor, dass sie durch seine Unterstützung spürbare Fortschritte im Sport erzielen konnten, insbesondere nach Verletzungen oder Operationen.
Nach einem saublöden Motorradunfall sah Jörg seine sportliche Zukunft mit einem völlig zerstörten Knie erstmal gefährdet. Mit Ehrgeiz, Geduld und nicht zuletzt Humor hat er seine sportliche Form wieder erreicht, fährt jährlich einen Alpencross „senza motore“ und spielt aktiv Basketball. Sein Studium als Sportwissenschaftler, umfangreiche Erfahrungen als Trainer und als Ausbilder für Personaltrainer bilden den fachlichen Hintergrund für das Training. Empathie, Motivation und Spaß bringen dich an deine Ziele.... mehr über den Trainer
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