Trainieren bis der Arzt kommt? Ein Übertraining kann nach hinten losgehen. Es muss nicht gleich krank machen, aber häufig zwingt es zu einer längeren Trainingspause. Wer seinen Sport liebt, lässt es mit diesen Tipps nicht soweit kommen.
Was du gleich erfahren wirst:
In den letzten Wochen lief das Training wie geschmiert. Die Trainingseinheiten waren leicht und unbeschwert, die gefühlte Anstrengung so gering, dass die ein oder andere zusätzliche Einheit eingeschoben, oder ein bisschen intensiver als geplant gestaltet wurde. Wettkampfergebnisse waren großartig und der Sport machte unfassbar viel Freude.
Und plötzlich, von heute auf morgen, geht gar nichts mehr. Die nächste Trainingseinheit steht drohend im Plan, die Lust tendiert schon heute gegen Null. Die Einheiten sind kaum zu bewältigen, werden mühevoll absolviert oder sogar abgebrochen. Der Frust steigt und der so liebgewonnene Sport mutiert zum Schreckgespenst.
Was ist nur passiert? Willkommen im Sportler-Burnout, dem Übertraining.
Die möglichen Ursachen für ein Übertraining sind oft recht simpel: zu hohe Trainingsbelastungen, zu schnelle Steigerung des Trainingsumfangs und/oder zu intensive Trainingseinheiten. Vor allem jedoch: zu wenig Pause und Regenerationszeit. Hinzu kommen häufig familiärer oder beruflicher Stress, die die hohe sportliche Belastung noch steigern.
Die Symptome eines Übertrainings sind vielfältig und werden von Betroffenen häufig gar nicht mit dem Sport in Verbindung gebracht:
Sportler reagieren häufig erst dann, wenn weitere Symptome, wie zum Beispiel ein plötzlicher Leistungsabfall, schwache Ergebnisse im Training oder Wettkampf, oder eine große Lustlosigkeit bezogen auf den Sport hinzukommen.
Ist der Sportler im Übertraining, sollte die Trainingsbelastung deutlich reduziert werden. Das kann bis hin zu einer kompletten Trainingspause gehen. Die Hauptsportart kann durch alternative Sportarten ersetzt werden. So können Läufer zum Beispielen Rad fahren oder schwimmen. Auch Massagen, Yoga oder Dehneinheiten oder Saunagänge können die Regeneration fördern.
Der erneute Trainingseinstig sollte dann langsam und nachhaltig gestaltet werden. Dabei können eine sorgfältige Trainingsplanung und ein Trainer unterstützen.
Der zentrale Aspekt beim Übertraining ist die Balance zwischen Belastung und Regeneration. Ein stetig steigender Trainingsumfang wird früher oder später immer in einer Überlastung münden. Wichtig ist, dass in jeder Woche Trainingseinheiten und Regenerationstage sogfältig aufeinander abgestimmt sind. Auf beispielsweise drei aufbauende Wochen sollte eine ruhigere Woche mit reduzierten Trainingsumfängen folgen. Auf ein Training, das auf einen Wettkampf aufbaut, sollte eine Phase der Regeneration und Entlastung folgen, bevor der nächste Wettkampf ins Auge gefasst wird.
Und nicht vergessen: Die wenigsten von uns werden große Wettkämpfe gewinnen oder olympisches Gold erringen. Wir treiben Sport, um gesund und fit zu bleiben und vielleicht gut auszusehen. Die Bewegung sollte uns vor allem entspannen und neben Familie und Beruf nicht noch zusätzlich in Stress ausarten. Dabei dürfen wir uns natürlich dennoch unsere kleinen Ziele setzen, aber alles mit Augenmaß und zum Wohle unserer Gesundheit.
Diesen Artikel über „Intensität des Trainings“ hat Andrea von Horn geschrieben – Personal Trainerin aus Essen.
Warum Kunden gerne mit Andrea trainieren
Viele loben Andreas ausgeprägte Analysefähigkeiten bei Lauftechnik und Bewegungsabläufen. Häufig wird betont, dass ihre Trainingspläne individuell, strukturie rt und zielgerichtet sind und schnelle Fortschritte ermöglichen. Einige berichten von Rehabilitationserfolgen wie besserer Balance und wiedergewonnener Fitness. Häufig hervorgehoben werden ihre Einfühlsamkeit, Verlässlichkeit und die Freude am Training.
Andrea von Horn arbeitet als Personal Trainerin für Einsteiger und Fortgeschrittene, Lauf- und Triathlontrainerin sowie Expertin für die Vorbereitung auf Operationen und den Einstieg in den Sport nach OPs und Verletzungen (Pre-/Rehabilitation) in Essen und Umgebung. In ihrem Training vermittelt sie neben fundiertem Wissen vor allem Begeisterung und Motivation und gibt ihre Freude an Bewegung uneingeschränkt weiter. Ihre große Stärke ist es, jeden Menschen als Persönlichkeit zu sehen und mit großem Einfühlungsvermögen individuell zu fördern.... mehr über den Trainer
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