Tafel mit den Wörtern True und False, wobei False angekreuzt ist, symbolisiert gängige Fitnessmythen.

Fitness-Mythen Diese Trainingswahrheiten bringen Sie wirklich voran

Denken Sie Joggen ruiniert die Knie oder Krafttraining macht Frauen klobig? Falsch! Unser Fakten-Check räumt die größten Fitness-Mythen aus dem Weg und zeigt, wie Sie clever, sicher und effektiv trainieren — ganz ohne Panikmache.

Lüge Nr. 1: Joggen schadet den Gelenken.

Stimmt nicht: Einige Gelenke werden zwar bei jedem Schritt mit dem zwei- bis dreifachen Körpergewicht belastet, dennoch verbessert Joggen auch ihre Funktionsfähigkeit. Wer regelmäßig läuft schützt sich sogar vor Arthrose. Wenn sie allerdings übergewichtig sind oder lange keinen Sport gemacht haben, sollten Sie zunächst mit Walking oder Nordic Walking beginnen. Dann können sich die Gelenke langsam an die Belastung gewöhnen.

Lüge Nr. 2: Stretching bringt nichts.

Nach dem Sport halten Experten Stretching nach wie vor sogar für sehr sinnvoll! Gedehnte Muskeln sind besser durchblutet, sie werden geschmeidiger und regenerieren sich schneller. Wer regelmäßig stretcht, hält zudem die Bänder elastisch und die Gelenke beweglich.

Lüge Nr. 3. Krafttraining macht bei Frauen dicke Muskeln.

Keine Angst. Frauen bekommen vom Krafttraining keine Bodybuilder- Figur. Muskelwachstum ist abhängig von dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron und davon produzieren Frauen nur geringe Mengen. Durch Muskeltraining entstehen in erster Linie festere Muskeln und dadurch eine bessere Figur.

Lüge Nr. 4: Nur einmal pro Woche trainieren bringt nichts.

So einfach kann man das nicht sagen. Anfänger können ihre Leistungsfähigkeit schon mit einer Stunde Training pro Woche erheblich steigern. Jedoch sollte in dieser Stunde viel passieren: Herz- Kreislauf- Training, Muskelaufbau, Koordination und Dehnung. Also zum Beispiel erst Walken, dann die wichtigsten Muskelgruppen stärken und ein anschließendes Stretching. Das kann auch ein entsprechender Kurs im Fitnessstudio leisten.

Lüge Nr. 4: Wer abnehmen will, sollte nach dem Sport zwei Stunden lang nichts essen.

Dieses Märchen ist entstanden, weil die Fettverbrennung noch zwei Stunden nach dem Training auf Hochtouren läuft. Daran ändert sich aber nichts, wenn Sie in dieser Zeit etwas essen oder trinken. Entscheidend ist immer die Kalorien- Bilanz: Nur wer mehr Energie verbraucht, als er zu sich nimmt, wird auf Dauer schlanker.

Lüge Nr. 5: Erst nach 20 Minuten Ausdauersport setzt die Fettverbrennung ein.

Stimmt nicht! Heute weiß man, dass der Körper von der ersten Minute an Fett verbrennt. Voraussetzung ist allerdings die richtige Belastungsintensität. Gerade für Untrainierte gilt: Wer von Anfang an und möglichst viel fett loswerden will, sollte sich beim Sport noch unterhalten können. Noch besser wäre zur Feststellung der optimalen Belastung ein Laktatstufentest oder eine Ergospirometrie.

Lüge Nr. 6: Mit Muskeltraining kann man gezielt da Fett abbauen, wo man möchte.

Schön wär´s! Leider führen gezielte Bauch- Beine- Po- Übungen nicht dazu, genau an diesen Stellen Fett zu verbrennen. Das passiert nur durch Sport und fettarme Ernährung. Trotzdem: Gezieltes Muskeltraining verbessert die Durchblutung, die Muskeln werden straffer und das Bindegewebe fester.

Lüge Nr. 7: Krafttraining bringt nur was, wenn die Muskeln dabei wehtun.

Im Gegenteil: Wenn Sie etwas für Fitness und Gesundheit tun wollen, ist ein sanftes Muskeltraining optimal. Den Körper zu straffen funktioniert am besten, wenn die Muskeln mit kleinen Gewichten, dafür aber mit vielen Wiederholungen trainiert werden. Mit zu hohen Gewichten oder gar bei Schmerzen steigt außerdem das Verletzungsrisiko.

Lüge Nr. 8: Freizeitsportler brauchen eine spezielle Ernährung.

Stimmt nicht. Freizeitsportler brauchen keine speziellen Nahrungsergänzungsprodukte. Wie alle anderen Menschen sollten sie sich gesund ernähren. Jedoch sollten Sie 2 bis 3 Liter pro Tag trinken um fit, leistungsfähig und konzentriert zu bleiben. Warten Sie mit dem Trinken nicht, bis Sie durstig sind! Trinken Sie vorher!

Mitmachbox: Sanft fit werden – Laufen, Kräftigen, Dehnen 🏃‍♀️💪🧘

  • So geht’s: Einstieg mit Walking – 10–20 Minuten zügig gehen, Arme mitschwingen; wer mag, Nordic-Walking-Stöcke nutzen. Das stärkt Herz-Kreislauf und gewöhnt Gelenke behutsam an Belastung. Tipp: Wenn Sie länger pausiert haben oder Übergewicht mitbringen, starten Sie mit kurzen Intervallen (2 Min. flott, 1 Min. locker).
  • So geht’s: Leichter Lauf-Mix – 1 Minute locker joggen, 2 Minuten gehen, 6–8 Wiederholungen. Das verbessert die Lauftechnik und schützt vor Überlastung. Sicherheit: Bleiben Sie im Plaudertempo – Sie sollten sich noch gut unterhalten können.
  • So geht’s: Mini-Kraftzirkel – 3 Runden: 10–12 Kniebeugen am Stuhl, 10–12 Wandliegestütze, 20–30 Sek. Unterarmstütz, 10–12 Hüftheben am Boden. Das formt die Muskulatur, stabilisiert Gelenke und strafft das Gewebe. Hinweis: Keine Schmerzen tolerieren; lieber saubere Technik und mehr Wiederholungen mit geringerer Belastung.
  • So geht’s: Smartes Stretching nach dem Training – Waden, Oberschenkel vorne/hinten, Gesäß und Brust je 20–30 Sek. sanft halten, ruhig atmen. Das macht Muskeln geschmeidig, fördert Durchblutung und Regeneration. Tipp: Nur bis zum angenehmen Zug, nicht federn.
  • So geht’s: Trinken & Snacken – Über den Tag verteilt 2–3 Liter Wasser oder ungesüßten Tee. Nach dem Training ein kleiner Snack (z. B. Joghurt mit Obst oder Vollkornbrot mit Hüttenkäse). Das unterstützt Erholung, ohne die Fettverbrennung zu bremsen. Hinweis: Nicht aufs Durstgefühl warten.

Mini-Plan: Trainieren Sie 2–3 Mal pro Woche ca. 45–60 Minuten: 10–20 Min. Walking, 15–20 Min. Lauf-Mix, 10–15 Min. Kraftzirkel, 5–10 Min. Stretching. Testen Sie morgen die erste Runde – klein starten, dranbleiben! ✅

Erstellt mit Unterstützung von KI aus dem Inhalt des Artikels. Bitte beachten Sie: Unsere Tipps ersetzen keine persönliche Beratung. Umsetzung auf eigene Verantwortung – wir übernehmen keine Haftung für gesundheitliche Folgen.

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Diesen Artikel über „Fitness-Mythen“ hat Maike Canzler geschrieben – Personal Trainerin aus Potsdam-Mittelmark.

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Maike Canzler

Seit 30 Jahren liegt der Schwerpunkt der Sportlehrerin darin, Neu- und Wiedereinsteigern dabei zu helfen, die Freude am Sport zu finden, auch wiederzufinden und längerfristig zu erhalten. Mit viel Erfahrung, Leidenschaft , Humor und Empathie unterstützt sie auch Menschen nach einer Verletzung oder Erkrankung, vor einem operativen Eingriff oder während einer belastenden Therapie dabei, möglichst viel Kraft und Energie zu erhalten oder zurückzubekommen....

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