In die Unterwasserwelt abzutauchen, ist ein fantastisches Erlebnis. Und es ist so besonders, wie es dieser Sport selbst auch ist. Denn Tauchen hat nicht nur viel mit Fitness zu tun, sondern auch mit Sicherheit und einem ruhigen Mindset.
Was du gleich erfahren wirst:
Tauchen hat viel mit Fitness zu tun. Das Tauchen selbst ist relativ einfach, wenn man den Einstieg in diesen Sport erst einmal gefunden hat. Die Tauchausrüstung wiegt etwa 25 bis 30 Kilogramm. Die muss ich zunächst erst einmal zum Wasser heruntertragen, außer man steigt vom Boot aus ein, es ist alles vorbereitet und man fällt einfach nur rückwärts ins Wasser.
Wer nicht fit ist und nach dem Tragen der Taucherausrüstung völlig aus der Puste ins Wasser steigt, geht schon an dieser Stelle eine Gefahr ein. Es kann beispielsweise passieren, dass ich beim Tauchen abgetrieben werde oder gegen die Strömung schwimmen muss. Dann brauche ich Luft und eine gewisse Fitness, um die nötige Kraft aufzubringen. Es geht bei der Frage nach körperlicher Fitness für das Tauschen also auch um die eigene Sicherheit, um Eigenverantwortung und auch die Verantwortung dem Tauchpartner gegenüber, bei einem Notfall.
Viele Urlauber und Hobbytaucher können nicht immer einschätzen, welche Belastung beim Tauchen auf den Körper und die Psyche wirken können und halten deshalb einen Check-up nicht für nötig. Man sollte beim Tauchen körperlich und psychisch fit sein, da die Belastung für Körper und Geist nicht zu unterschätzen sind. Man kann durch eine ärztliche Untersuchung und entsprechende Bescheinigung die größten Risiken für sich und seinen Körper ausschließen.
Wir sollten nicht nur beim Tauchen das richtige Mindset haben, sondern generell immer, umso mehr Freude haben wir. Lerne deshalb bewusst zu atmen und dich zu fokussieren. Das hat mir am meisten geholfen.
Taucher sollten insbesondere die Muskeln trainieren, die sie zum Tauchen am häufigsten benötigen. Dies sind die Rücken-, Bein-, Arm- und Bauchmuskulatur.
Lerne ruhig zu Atmen, verbessere deine Ausdauer und mach Yoga für deinen Geist. Dein Körper ist der wichtigste Teil deiner Ausrüstung und auch er benötigt „Wartung“. Ausreichende körperliche und psychische Kraft sind wesentlich für sicheres Tauchen.
Du musst deine Ernährung nicht zwingend umstellen fürs Tauchen. Es wäre von Vorteil, wenn du deinem Körper leicht verdauliches Essen gibst, bevor du ins Wasser gehst. Trinke vorher auch genügend Wasser, auch wegen der Gefahr von Dehydrierung. Zwischen zwei Tauchgängen ist leichtes, nicht-belastendes Essen, beispielsweise Obst oder leichte Kohlenhydrate, empfehlenswert.
Nach den Tauchgängen solltest du deinem Körper durch kohlenhydratreiches Essen helfen, sich zu regenerieren. Nudel- und Reisgerichte (Vollkorn ist prima) sind perfekt und schmecken. Falls du am nächsten Tag wieder tauchst, vermeide größere Mengen Alkohol, da sich das negativ auf deine körperliche Fitness auswirkt. Ein Bier mag noch okay sein, man sollte es aber nicht übertreiben.
Kenne deine Grenzen, verhalte dich entsprechend. Folge den Anweisungen deines Tauchlehres. Gehe keine Risiken ein, die dich oder deine Mittaucher in Gefahr bringen könnten.
Lerne zu atmen, treibe regelmäßig verschiedene Sportarten und halte dich fit. Lerne von erfahrenen Tauchlehrern, schütze und erkunde die wundervolle Unterwasserwelt, halte die Regeln des Ozeans ein und hab eine Menge Spass.
Steffen Wagner – Geprüfter Personal Trainer, Fitnessfachwirt und Experte für Gesundheitsmanagement, Reha-Sport und Sport-Rehabilitation. Als lizenzierter Reiss Motivation Profile Master unterstütze ich dich außerdem mit Mentaltraining, Stressmanagement und beim Finden deiner Work-Life-Balance. Neugierig? Frag mich gern!... mehr über den Trainer