Junger Mann liest entspannt ein Buch im grünen Park, möglicherweise studiert er, um Personal Trainer zu werden.

Buch-Tipp Der Weg zum Personal Trainer

Dies ist nicht nur ein systematischer Ratgeber für zukünftige Personal Trainer. Es ist auch ein Buch über „Wieder-Aufsteher-Qualitäten“ und den gesunden Abschied von „sicheren Banken“.

Sie möchten Ihre Leidenschaft zum Job machen und Personal Trainer werden? Super Idee. Aber glauben Sie nicht, dass der Rest ab jetzt ein Selbstgänger ist. Die meisten Selbstständigkeiten scheitern an..., ja, was denken Sie? Nun, es fehlt meist ein langer Atem. Denn: Bis der Laden läuft können Jahre vergehen. Und die gilt es durchzustehen. Finanziell, aber auch psychisch. Es macht also verdammt viel Sinn, die Sache systematisch anzugehen und nicht darauf zu vertrauen, dass die Leidenschaft allein die Miete zahlen wird.

Selbstoptimierung: Gesunde Grenzen

Vielleicht liegt gerade hierin die besondere Kraft des Ratgebers „Der Weg zum Personal Trainer“ von Marcel Novotny (Amazon/Kindle). Der Leser spürt die große Kraft eines sehr langen Atems trotz großer Widrigkeiten. Dies ist der Geist des Buches – und in diesem Geist liegen neben Schweiß auch Tränen. Nicht allein Tränen der Arbeit und Disziplin. Das auch. Viel wichtiger aber sind die Tränen, die damit zu tun haben, seinen eigenen Weg erst mühsam finden zu müssen und die eigenen Grenzen, gesunden Grenzen, zu erkennen und zu akzeptieren. Gerade in der heutigen Fitness-Welt mit ihrem digital-befeuerten Dogma einer nie enden wollenden Selbstoptimierung ist dies besonders wertvoll. Für die Personal Trainer wie für ihre Kunden.

Entspannend: Null Narzissmus

Und eines vorweg: Weder das Buch noch Novotny im persönlichen Gespräch strahlen den für unsere Zeit und – seien wir ehrlich – in diesem Feld nicht gerade seltenen Narzissmus aus. Ganz im Gegenteil.

Wie könnte man sich also besser vorbereiten, als Rat, Tipps und Erfahrungen von jemandem einzuholen, der seit vielen Jahren selber erfolgreich als Personal Trainer unterwegs ist? Rat von einem, der ehrlich mit sich selbst und seinen Lesern ist. Der gleich mehrfach zu Boden ging und das Aufstehen mühsam und über Jahre lernen musste.

Wer bei seiner Recherche nach so einem Personal Trainer auf Marcel Novotny und sein Buch „Der Weg zum Personal Trainer“ stößt, der hat schon mal einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Novotnys Buch ist wie ein roter Faden, der Schritt für Schritt zum Personal Trainer als Profi führt – oder besser: führen kann, denn den Job muss man natürlich selber machen. Übrigens können auch alle von diesem Ratgeber profitieren, die schon längst als Personal Trainer unterwegs sind. Raum für Optimierung gibt es ja immer.

Profi-Fußballer: Aus der Traum

Novotnys Weg war kein gradliniger. Der junge Mann musste nämlich erst einmal seinen Traum von einer Karriere als Fußballprofi beerdigen. Obwohl er schon auf dem besten Weg war, sie zu verwirklichen. Jeder leidenschaftliche Sportler ahnt, was das bedeutet. „Mit 19 Jahren zog ich mir eine langwierige Verletzung zu. Obwohl ich jeden Tag um meinen großen Traum kämpfte, musste ich ihn mit knapp 21 Jahren schließlich begraben: Es ging einfach nicht“, schreibt er in seinem Buch.

Informatiker:  Ausbildung geschmissen

Auch von einer – vermeintlich – sicheren Bank musste sich Novotny trennen. Am Tag der Abschlussprüfung zum Informatiker schmiss er seine Ausbildung. Und der Grund war keine Prüfungsangst. „Die Wahrheit ist: Mir ist erst an dem Tag in aller Deutlichkeit klargeworden, dass ich niemals in diesem Beruf würde arbeiten wollen. Und vielleicht war das unklug – aber es war eine Entscheidung, die ausdrückte, was ich wirklich die ganzen dreieinhalb Jahre empfunden hatte“, so Novotny. Die Ausbildung war eben nur ein Notanker für den geplatzten Traum der Fußballerkarriere.

Zurück auf Los

Bis zur Neuorientierung dauerte es Jahre. „Was mir geholfen hat, diese Phase durchzustehen und die negativen Erfahrungen in etwas Positives zu verwandeln, war die Tatsache, dass ich schon mit 13, 14 diverse Bücher über Persönlichkeitsentwicklung und Selbsthilfe gelesen hatte. Dort gab es immer wieder auch Hinweise, wie man sich seine eigenen Stärken und Schwächen vergegenwärtigen kann“.

Burnout: Training ohne Limit

Und Novotny hatte (und hat) Stärken: Sportlichkeit, Interesse an allem, was mit Fitness zu tun hat, vor allem aber eine ungewöhnliche Disziplin. Eine Disziplin, die er sogar zu zähmen lernen musste, um nicht erneut in einen Burnout zu segeln. Denn nichts anderes war ein Zusammenbruch, der ihn monatelang außer Gefecht gesetzt hatte: „Trotz zweijähriger Dauerentzündung im Knie machte ich immer weiter, trainierte hart weiter, hörte nicht auf meinen Körper“, erinnert Novotny. Irgendwann ging gar nichts mehr. „Ich wusste nicht mehr, wo ich stand, wer ich war, geschweige denn, wohin meine Reise gehen sollte.“

Karten neu mischen

Die Reise ging in eine neue Richtung. Oder besser gesagt: Novotny mischte seine alten Karten neu, nahm ein paar neue Karten auf und sortierte sich ein passenderes Blatt. Eine „starke Hand“ nennen Kartenspieler das. Mediziner und Psychologen nennen es große innere Widerstandskraft, „hohe Resilienz“. Der junge Mann ging gleich mehrfach zu Boden, fand aber immer wieder die Kraft aufzustehen und sich neu zu orientieren: Wieder-Aufsteher-Qualitäten wie aus einem psychologischen Lehrbuch über seelische und körperliche Widerstandskraft. Beneidenswert. Und lehrreich.

Ausbildungen mit gesunder Disziplin

Nach weiteren Ausbildungen ist Novotny heute als Personal Trainer, Physiotherapeut und Mental Coach erfolgreich, vor allem aber viel glücklicher und gesünder als damals. Vieles aus seiner „alten Welt“ ist auch Teil seiner neuen. So betreut der Ex-Leistungssportler heute nicht nur „normale“ Fitnessfreunde, sondern auch ganz junge Fußballer: In seinem Bootcamp/Athletiktraining bekommen zwölf bis 13-Jährige einen Eindruck davon, wie echtes Profi-Training aussieht.

12 Kapitel praktische Tipps

Wer seine Karten neu mischen und Personal Trainer werden möchte, kann also einiges lernen von Novotny und seinem Buch. Denn: Novotny ist eben Profi, nicht nur als Sportler: Sein Ratgeber ist eine praxisnahe systematische Anleitung in zwölf aufeinander aufbauenden Artikeln, um als Personal Trainer erfolgreich durchzustarten und ein langfristig erfolgreiches Business aufzubauen. Einige der Themen von „Der Weg zum Personal Trainer“:

  • Stärken- und Schwächenanalyse
  • Businessplan
  • Mentoren
  • Corporate Identity
  • Kundenanalyse
  • Kundengespräche

Viel – gesunden – Erfolg!

Marcel Novotny - Personal Trainer Frankenthal

Marcel Novotny

Marcel Novotny ist staatlich examinierter Physiotherapeut und Personal Trainer – aus Antrieb und Leidenschaft. Sport bestimmte schon immer sein Leben, schenkte ihm Selbstbewusstsein, Kraft und die Energie, immer weiter zu gehen. Die Freude und positive Energie, die funktionelles und medizinisch überwachtes Training in das Leben eines jeden Menschen bringt, möchte er als Personal Trainer an seine Kunden weiter geben. So dass sie es effektiv und intensiv ebenso spüren

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