- Was ist Life Kinetik?
- Wie funktioniert Life Kinetik?
- Weshalb sollte man Life Kinetik anwenden?
- Wirkungen des Trainings im Sport
- Wie oft sollte man Life Kinetik Übungen machen?
- Was braucht man für die Life Kinetik Übungen zuhause?
- Life Kinetik Übung: Parallelball
- Life Kinetik Übung: 2 Bälle hochwerfen und umkreisen
- Life Kinetik Übung: Liniensprünge vorwärts und rückwärts
- Fazit
Was ist Life Kinetik?
Jeder Mensch besitzt rund 100 Milliarden Gehirnzellen. Doch niemand schöpft die riesigen Möglichkeiten des Denkapparats auch nur annähernd aus. "Life Kinetik" hilft, das schlummernde Potenzial des Gehirns zu aktivieren.
Wie funktioniert Life Kinetik?
Life Kinetik Training ist ein neues Konzept, das unser Gehirn mit Hilfe von nicht alltäglichen koordinativen, kognitiven und visuellen Aufgaben fördert. Das Prinzip ist ebenso einfach wie komplex und in seiner Trainingsform einzigartig: Es wird keine Übung so lange trainiert, bis eine Automatisierung eintritt. Allein durch die Beschäftigung mit einer Aufgabe, die ich noch nie bewältigen musste, wird mein Gehirn veranlasst, neue Strategien zu entwickeln, um diese Herausforderung zu bewältigen.
Dadurch wird das Gehirn ständig neu angeregt, wodurch neue Verbindungen, sogenannte Synapsen entstehen. Mehr Verbindungen bedeuten eine höhere Leistungsfähigkeit in allen Bereichen des täglichen Lebens. Die Übungen sind dabei so gewählt, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.
Weshalb sollte man Life Kinetik anwenden?
Life Kinetik regt neuronale Lernvorgänge an, bindet neue Gehirnzellen ein, verbessert die Konzentrationsfähigkeit, reduziert das Stressempfinden, steigert das Selbstbewusstsein und erhöht die Fähigkeiten der Wahrnehmung, insbesondere des visuellen Systems.
Das Ziel ist nicht etwa die Verbesserung bestimmter Verhaltensweisen. Life Kinetik geht einen vollkommen anderen Weg: Die Leistungsfähigkeit des Gehirns soll verbessert werden. Frei nach dem Motto: Wer viele Daten möglichst schnell, weitgehend fehlerfrei zu geeigneten Aktionen verarbeiten möchte, braucht einen extrem leistungsfähigen Chip und nicht nur eine gute Festplatte. Und dieses Tuning liefert Life Kinetik.
Wirkungen des Trainings im Sport
Im Sport reduzieren sich der Energie- und Kraftaufwand durch verbesserte koordinative Fähigkeiten erheblich. Die Gleichgewichtsfähigkeit verbessert sich, die räumliche Wahrnehmung und die Orientierung nehmen zu, Kompensationsbewegungen sind nicht mehr in dem Maße erforderlich, was die Bewegungsabläufe harmonischer werden lässt. Auch die Hand-Auge- und Auge-Bein-Koordination werden optimiert. Dadurch beschleunigt sich der Bewegungsablauf und die Fehlerquote nimmt ab. Durch die Kombination aus koordinativen Bewegungsaufgaben und zusätzlichen kognitiven Herausforderungen, so wie es das Life-Kinetik-Koordinationstraining vorsieht, schaffen es Sportler Spielsituationen schneller zu erfassen und häufiger die bessere Entscheidung zu treffen.
Auch im Profisport ist längst bekannt, welche positiven Auswirkungen Life Kinetik auf die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit haben kann. So griffen bereits die Bundesligaprofis von Borussia Dortmund oder der TSG Hoffenheim auf Life Kinetik Übungen zurück. Jürgen Klopp, Fußballtrainer, sagte dazu: "Kinetik ist eines der spannendsten Dinge, die ich in den letzten Jahren in meinem Job entdeckt habe".
Wie oft sollte man Life Kinetik Übungen machen?
60 Minuten pro Woche sind vollkommen ausreichend. Dabei spielt es nahezu keine Rolle, wie diese Zeit über die Woche verteilt wird. Täglich 10 Minuten sind ähnlich effektiv wie dreimal 20 Minuten oder eine Stunde pro Woche.
Was braucht man für die Life Kinetik Übungen zuhause?
Nur wenige Tools. Als Trainingsoutfit genügt in den meisten Fällen eine lockere und bewegungsfreie Bekleidung.
Empfehlenswert sind folgende Hilfsmittel:
- zwei kleine Bälle z. B. Tennisbälle, Antistressbälle, Mini Softbälle oder ahnliches ...
- eine Linie auf dem Boden; das könnte die Fuge der Fliesen sein, ein Seil, ein ausgelegtes Fitnessband, u. a.
Das Problem bei den meisten Life Kinetik Übungen ist immer, dass sie von außen betrachtet recht einfach aussehen. Nur wer es einmal selbst versucht, wird sofort erkennen, dass es nicht so einfach ist, wie es aussieht. Deshalb hilft es nichts, wenn du die folgenden Übungen nur liest, du musst sie auch ausprobieren!
Life Kinetik Übung: Parallelball
In der Ausgangsposition hältst du in jeder nach oben geöffneter Hand einen kleinen Ball vor deinen Körper. Diese wirfst du gleichzeitig und parallel ca. 20 bis 30 cm nach oben.
Während die Bälle in der Luft sind, überkreuzt du deine Unterarme und fangen somit die Bälle mit überkreuzten Unterarmen.
Die Bälle werde nun erneut parallel nach oben geworfen. Dabei öffnest du deine Arme um anschließend die Bälle wieder zu fangen (wechsle bei jedem Versuch den Unterarm, der oben ist).


Ziel: Trotz visueller Parallelwahrnehmung sollen die Gehirnhälfte überkreuzt arbeiten, d. h. die Wahrnehmungs und Bewegungsbahnen kreuzen sich einmal und dann wieder nicht.
Life Kinetik Übung: 2 Bälle hochwerfen und umkreisen
In der Ausgangsposition hältst du in jeder nach unten geöffneter Hand einen kleinen Ball vor deinen Körper. Diese wirfst du gleichzeitig und parallel ca. 20 bis 30 cm nach oben. Während die Bälle in der Luft sind, umkreist du mit jeder Hand den Ball jeweils nach außen um den entsprechenden Ball. Nach einer Umkreisung werden die Bälle wieder von oben gefangen.
Variationsmöglichkeiten:
- Die Bälle nach innen umkreisen
- Mit beiden Händen die Bälle jeweils rechts- oder linksherum umkreisen
- Die Bälle mit nach oben geöffneten Händen halten

Ziel: Trotz visueller Parallelwahrnehmung sollen die Gehirnhälfte abwechselnd parallel und spiegelbildlich kreisförmig arbeiten.






