Was du gleich erfahren wirst:
Fehler Nr. 1: Was kann man bei Schuhen und Kleidung falsch machen?
Die Kleidung sollte funktionell und atmungsaktiv sein, um den Schweißtransport von der Haut weg zu gewährleisten.
Passendes Schuhwerk, welches auf Basis einer professionellen Laufanalyse erworben wird, hat den Vorteil, zum aktuellen Laufstil zu passen.
Zu empfehlen sind mindestens zwei verschiedene Paar Laufschuhe, zum Beispiel Barfuß-Laufschuhe für kurze Technikeinheiten und andere Laufschuhe für die längeren Einheiten.
Fehler Nr. 2: Was wird bei Technik und Laufstil oft nicht beachtet?
Hier ist es die körperliche Technik, welche unter anderem mit einem regelmäßigen Lauf-ABC – also eine Reihe an Laufübungen – verbessert werden kann. Wobei auch das Warm-up sowie das Cool-down Standard sein sollten, damit der Körper auf die Belastung vorbereitet wird und sich nach dem Training wieder anpassen kann.
Ebenso fundamental sind Rumpfstabilisation, Krafttraining und allgemeine Athletik, um Körperstruktur und Laufsymmetrie zu verbessern.
Ein sogenannter Functional Movement Screen (FMS) zum Beispiel zeigt Asymmetrien bzw. Dysbalancen in den Bewegungsstrukturen, welche sich im Laufstil auswirken.
Fehler Nr. 3: Worauf sollte ich bei technischen Hilfsmitteln achten?
Pulsuhr, Smartphone und Co. sind nützliche Hilfsmittel zur Optimierung der Trainingseinheiten, dienen der Unterhaltung oder der optimalen Zeitnutzung im Alltag, wenn es Lernhörbücher oder -Podcasts sind.
Herzfrequenz (HF), Herzratenvariabilität (HRV) oder Kraft-Leistungs-Messung sind Steuerungsgrößen zur Qualitätssteigerung, die mit Hilfsmitteln im Blick bleiben.
Die Trainingssteuerung durch HF und/oder HRV bietet gesundheitliche Sicherheit und Effizienz.
Fehler Nr. 4: Was ist in Sachen Ernährung wichtig?
Von Low Carb, DGE-Empfehlungen (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) bis ketogene Ernährung gibt es ein breites Spektrum an Ernährungstipps, die auch für Läufer wichtig sind. Die Ernährung sollte sich nicht nur im Hinblick auf Makronährstoffe (Eiweiß, Fett und Kohlehydrate) abwechseln, sondern auch entsprechend der Jahreszeiten variieren und zum Trainingsschwerpunkt (z.B. Krafttraining: mehr Eiweiß) passend sein.
Fehler Nr. 5: Worauf ist bei der Jahresplanung des Trainings zu achten?
Eine Jahresplanung, die auf ein oder mehrere Ziele ausgerichtet ist, verschafft Abwechslung im Trainingsalltag, hält die Motivation aufrecht und bietet Erfolgskontrollen.
Die richtige Reihenfolge der Belastungsnormative (Umfang, Intensität, Dauer, Dichte) schützt vor Verletzungen und bietet den Muskeln, Bändern und Sehnen die notwendige Zeit für Anpassungen an die sich verändernden Belastungen. Denn Belastungen erzeugen einen Reiz, der zu mehr oder minder effektiven Anpassungserscheinungen des Organismus führt.
Ein internistischer Check-up beim Hausarzt oder Sportmediziner inkl. Belastungs-EKG zeigt dir deinen jeweiligen gesundheitlichen Status Quo und kann vor Risikofaktoren schützen wie zum Beispiel zu viel Gewicht, Herz-Kreislaufprobleme, Unterzuckerungsgefahr bei Diabetes oder ähnlichen Themen, denn dein Pkw ist auch nicht ohne TÜV im Verkehr unterwegs.
Fehler Nr. 6: Was wird bei den Regenerationsstechniken oft vergessen?
Die gezielte Belastungssteuerung beinhaltet auch regenerative Maßnahmen, die bewusst gewählt werden sollten. Dabei erfordern die unterschiedlichen Belastungsintensitäten und -umfänge angepasste Regenerationsformen wie zum Beispiel:
- Alternativtraining
- Entspannungstechniken
- Sauna
- Massagen
- Schlaf
Fehler Nr. 7: Wann ist weniger Training besser?
Zu schnell, zu viel oder ohne Plan trainieren sind Fehler, welche den inneren Schweinehund immer wieder siegen lassen. Trainieren ohne Regenerieren oder Trainieren trotz leichter Verletzung ("Ist ja nicht so schlimm") behindern auf Dauer den regelmäßigen Laufalltag. Gestresst oder mit vollem Bauch zu trainieren ist auch suboptimal.
Mitmachbox Laufen: 7 typische Fehler vermeiden ?♀️✅
- So geht’s – Schuhe & Kleidung: Wählen Sie zwei Paar Laufschuhe (z.B. minimalistisches Paar für kurze Technikläufe, gedämpftes Paar für lange Einheiten) und atmungsaktive Kleidung. Das stärkt… Ihren Laufkomfort und reduziert Blasen sowie Überlastungen. Tipp: Lassen Sie eine professionelle Laufanalyse machen.
- So geht’s – Technik & Warm-up/Cool-down: 5–8 Minuten aufwärmen, dann 10 Minuten Lauf-ABC (Kniehebelauf, Anfersen, Skippings), zum Schluss locker auslaufen und mobilisieren. Das stärkt… Laufstil, Symmetrie und Verletzungsprophylaxe. Sicherheit: Starten Sie moderat, saubere Ausführung vor Tempo.
- So geht’s – Tools clever nutzen: Messen Sie Puls/HRV mit Uhr oder App und laufen Sie die meisten Einheiten locker (Gesprächstest). Das stärkt… effiziente Trainingssteuerung und Erholung. Tipp: Podcasts/Hörbücher motivieren, aber behalten Sie die Umgebung im Blick ?.
- So geht’s – Ernährung passend zum Training: Planen Sie einfache, saisonale Mahlzeiten; an Krafttagen eiweißreicher, an langen Läufen ausreichend Kohlenhydrate, immer Gemüse/Obst einbauen. Das stärkt… Energie, Anpassung und Immunsystem. Sicherheit: Nicht vollgestopft laufen; 2–3 h Abstand zur großen Mahlzeit.
- So geht’s – Planung, Regeneration & „weniger ist mehr“: Setzen Sie 1–2 klare Jahresziele, steigern Sie Umfang langsam, legen Sie feste Ruhetage mit Schlaf, Mobility, Sauna/Massage oder Alternativtraining ein. Das stärkt… Fortschritt ohne Verletzungen. Sicherheit: Bei Schmerzen pausieren; medizinischer Check-up inkl. Belastungs-EKG sinnvoll.
Mini-Plan: Trainieren Sie 3x/Woche: 1 langer lockerer Lauf, 1 Technik/Kraft-Session, 1 moderater Lauf; dazu 2 Regenerationsbausteine. Testen Sie die Tipps in den nächsten 14 Tagen und passen Sie Umfang und Intensität behutsam an.
Erstellt mit Unterstützung von KI aus dem Inhalt des Beitrags. Unsere Tipps ersetzen keine persönliche Beratung. Umsetzung auf eigene Verantwortung.