Ohne qualifizierte Fitnessexperten geht auch in guten Fitnessstudios gar nichts. Sie helfen den Kunden beim Start und stehen auch später immer für fachliche Fragen bereit.

Was für die meisten Berufsgruppen das Büro ist, ist für den Personal Trainer das Fitnessstudio. Beratung und Betreuung der Kunden vor Ort gehört zu den typischen Aufgaben eines geschulten Fitnesstrainers. Einige konzentrieren sich ausschließlich auf dieses Gebiet. Andere fahren mit ihrem Personal Training Portfolio zweigleisig und bieten ihren Service sowohl außerhalb wie auch in einem Studio an.

Betreuung je nach Kategorie

Je nach Größe und Ausrichtung des Studios unterteilen sich die Fitness Coaches und ihre Aufgaben innerhalb eines Studios normalerweise in verschiedene Kategorien. Es gibt Kurstrainer, die die Kunden mit Angeboten wie Pilates, Spinning, Aerobic, Yoga, Kettlebell & Co zum Schwitzen bringen. Und es gibt Trainer, die ihnen auf der so genannten Trainingsfläche, also dort, wo die Fitnessgeräte stehen, fachlich unter die Arme greifen.

Fachliche Einführung zum Start

Wie intensiv die Fitness Coaches die Kunden betreuen, hängt vom Angebot und der Größe des Studios ab. Meist steht jedoch im Normalfall am Anfang ein Erstgespräch, um die Leistungsfähigkeit zu analysieren, das Ziel zu definieren und den Trainingsplan zu erarbeiten. Danach geht es an die praktische Umsetzung: Der Trainer erklärt die richtige Anwendung der Geräte und macht den Kunden so mit dem Umgang vertraut, dass dieser selbstständig die Übungen gemäß dem Trainingsplan ausführen kann.

Nach dieser fachlichen Einweisung erfolgt das regelmäßige Training dann eigenverantwortlich und alleine. Manche Studios bieten zudem Themen-Betreuung an, wie zum Beispiel Trainer, die sich nur auf bestimmte Trainingsformen wie zum Beispiel Bauch-Beine-Po konzentrieren. Sollten Fragen, Zweifel oder Probleme während des Trainings auftauchen, steht der Trainer als Ansprechpartner bereit und hilft den Kunden weiter.

Noch mehr Power durch 1:1 Personal Training

Kurz und gut: Fitnessstudio-Trainer führen die Anfänger ein und erklären ihnen die Geräte. Das Training selbst jedoch erfolgt im Normalfall alleine. Die Fitnesswilligen wissen, wie die Übungen funktionieren. Sie aber so auszuführen, dass sie wirklich gezielt zum Ziel führen, bleibt jedoch in ihrer Hand. Dies definiert auch den deutlichen Unterschied zu echtem Personal Training. Hier steht der Coach dem Sportler während des kompletten Trainingsablaufs immer zur Verfügung, nicht nur als kurzfristiger Ansprechpartner für eine ganze Gruppe von Trainierenden und auf Nachfrage. Daher wird in diversen Studios auch diese Variante für jene Kunden angeboten, die gezielter und vor allem schneller Erfolge verbuchen möchten.

Kontinuierliche statt punktuelle Kontrolle

Beim 1:1 Personal Trainer stehen die Coaches den Kunden nicht nur beim Start, sondern ständig fachlich zur Seite. Während den Übungen achten sie darauf, ob die Bewegungen auch optimal und korrekt ausgeführt werden. Dies dient nicht nur zur optimalen Leistungssteigerung, es vermeidet auch eventuelle körperliche Schäden. Nicht selten geschieht es, dass Fitnesskunden sich, ohne es zu bemerken, die falschen Bewegungen angewöhnen. In der Annahme korrekt zu trainieren, stehen sie sich selbst beim Fortschritt im Weg – und schaden im schlimmsten Fall ihrem Körper, anstatt ihn zu stärken. Wacht jedoch ein persönlicher Trainer bei jeder Übung auf den richtigen Ablauf, kann dies nicht passieren. Zudem wird der Fortschritt wird von Trainingseinheit zu Trainingseinheit analysiert. Jede Stunde baut auf der vorigen auf. Diese Art von intensiverem Service führt schneller zum sportlichen Erfolg. Deshalb erfordert das 1:1 Personal Training normalerweise auch eine höhere Investition als eine einfache Mitgliedschaft im Fitnessstudio – was sich allerdings immer lohnt.

Qualitäts-Check kein Problem

Wer sich erst von der Qualität der Trainer in einem Fitnessstudio überzeugen möchte, erkundigt sich am besten nach dem Ausbildungsstand der Mitarbeiter. Renommierte Studios stellen nur qualifizierte Trainer ein. Wäre dies nicht so, würden die Betreiber riskieren, dass die Kunden durch falsches Training ihre Gesundheit eher schädigen als zu verbessern. Wer dennoch ganz sicher sein möchte, kann aber jederzeit nachfragen. Darüberhinaus bestätigt die DIN-Norm 33961 die Qualität der Fitnessstudio. Das Zertifikat untersucht auch den Stand und die Ausbildung der Mitarbeiter und dient somit als guter Bewertungsmaßstab.

Personal Training: Kommt der Personal Trainer auch nach Hause?

Ja, sie kommen sogar nach Hause. Personal Trainer sind örtlich flexibel und verwandeln auf Wunsch auch das Wohnzimmer für eine Stunde in ein Fitnessstudio.

Es klingelt an der Tür. Und dort steht er: Der oder die Personaltrainier/in, Personal Coach oder Personal Fitnesstrainer, die Tasche, gefüllt mit mobilem Trainingsequipment, geschultert, klar zum Start und voll motiviert. Ruckzuck huscht der heimische Schweinehund in sein Häuschen und das Training geht los.

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