- Was passiert in der Verleugnungsphase?
- Was passiert in der Erkenntnisphase?
- Was passiert in der Vorbereitungsphase?
- Was passiert in der Phase des Handelns?
- Was passiert in der Phase des Durchhaltens?
- Was passiert in der Stabilitätsphase?
Von Geburt an lernt unser Gehirn ständig hinzu und speichert die gemachten Erfahrungen ab. Egal ob extrinsisch oder intrinsisch motivierte Bewegungen, Denkmuster oder Gefühle. Je häufiger sie auftreten, desto stärker werden sie fixiert. Dieses Wissen, spiegelt sich als unsere Gewohnheiten in unseren Handlungen wieder. Und wir kennen sie alle: die Macht der Gewohnheit. Gute und schlechte Gewohnheiten steuern unser Leben.
Positive können die Möglichkeit unterstützen, ein Leben lang gesund und fit zu bleiben. Negative können Krankheiten und Disharmonien verursachen. "Es ist ein Unterschied, ob man den Weg kennt, oder ob man ihn geht!", sagt Morpheus zu Neo in dem Film "Matrix I". Doch wie geht man neue Wege? Und wie können Mental Training oder Coaching und ein Personal Trainer dabei helfen?
Der Wille, etwas bewusst zu tun, zeichnet die Menschen eigentlich aus. Jedoch werden die Menschen heute so stark beeinflusst, dass sie diese besondere Fähigkeiten und Gabe immer mehr verlieren und "Opfer" Ihrer Gewohnheiten werden. Darin gründet sich auch unsere Selbstüberschätzung und -täuschung, fest eingeprägte Gewohnheiten einfach und schnell überwinden zu können. Ein Grund dafür, weshalb Diäten oft nicht helfen, man es doch nicht schafft, mehr Zeit mit Freunden zu verbringen, nach New York zu fliegen oder viele Mitglieder eines Fitnessstudios schnell zu so genannten "Karteileichen" werden.
Dabei sind dauerhafte Veränderungen durchaus möglich, denn wird eine Gewohnheit nicht mehr genutzt, löst sich die Verankerung im Gehirn und die Gewohnheit geht wieder verloren. Und man kann sie durch neue, positive Gewohnheiten ersetzen. Dieser Prozess folgt meist einem Muster, dass aus sechs Phasen besteht. Kennt man diese Phasen, kann es leichter fallen, durch vorsätzliches Handeln den Weg zum neuen Ziel konsequent zu gehen.
Was passiert in der Verleugnungsphase?
Haben Sie die folgenden Sätze schon einmal gehört oder selber gesagt? 'Ich kann jeder Zeit abnehmen – aber ich will nicht!' 'Ich bin Genussraucher und könnte von heute auf morgen damit aufhören, wenn ich wollte.' Diese Beispiele sind typische Sätze, bei denen ein Problem verleugnet wird. Das unterbewusste Abwehrverhalten macht eine Veränderung in dieser Phase unmöglich.
Was passiert in der Erkenntnisphase?
In dieser Phase wird Ihnen Ihr Problem bewusst. Sie kommen zu der Erkenntnis: 'Eigentlich müsste ich etwas tun.' Doch von der Veränderung ist man auch jetzt noch ein ganzes Stück entfernt. Beispiele typischer Gedanken in dieser Phase, die man billigend in Kauf nimmt, sind: 'Wenn ich Diät halte, kann ich nicht mehr mit Familie und Freunden essen gehen...', 'beim rauchen aufhören, nehme ich zu.'
Man jammert, aber man handelt nicht – noch nicht! Es ist eine Phase der Lähmung, die Wochen, Monate oder auch Jahre dauern kann. Wer sie überwinden will, muss gedanklich den nächsten Schritt wagen. Dabei kann Ihnen auch ein Coach helfen. In intensiven Gesprächen erkennen Sie die wahren Ursachen Ihres 'Problems' und beginnen, Ihre Bereitschaft zur Veränderung auszuprägen.



