Der Herbst bietet eine Fülle an Gemüsesorten, die nicht umsonst auch als Superfood gelten. Hier die Gründe warum das so ist, wie man sie am besten lagert und ein paar super leckere Rezepte dazu.
Wenn die Tage kürzer werden, präsentiert uns die Natur eine Fülle an Herbstgemüse, die nicht nur für ihre kulinarische Vielseitigkeit, sondern auch für ihre gesundheitlichen Vorteile bekannt sind. In dieser Saison sind Kürbis, Kohlarten und Wurzelgemüse nicht nur Highlights in der Küche, sondern unterstützen dank ihrer Nährstoffdichte auch die Gesundheit und das Fitnesstraining. Bio-Produkte und lokaler Anbau garantieren dabei Frische und Qualität. Die richtige Lagerung und kreative Herbstrezepte verwandeln diese saisonalen Stars in köstliche Gerichte, die den Körper stärken und den Gaumen erfreuen.
In dieser Jahreszeit gibt für mich nichts Schöneres, als nach dem Training draußen eine heiße Kürbissuppe mit etwas Ingwer zu genießen… oder heute doch lieber eine Rote Bete Suppe? Geht es dir auch so? Mit einer Suppe dieser Art wärmt man sich nicht nur hervorragend auf, sondern tut seiner Gesundheit auch etwas sehr Gutes.
Was du gleich erfahren wirst:
Heimisches Gemüse ist so vielfältig wie köstlich und gesund. Zu den klassischen Gemüsesorten in unseren Breiten zählen Kürbis, Wirsing, Rosenkohl, Rote Bete, Weiß-, Rot-, Spitz-, Blumen- und Grünkohl, schwarzer Rettich, Chicoree, Schwarzwurzeln, Pastinaken, Petersilienwurzeln, bunte Möhren, Mangold, Petersilie und Sellerie.
Unser Wintergemüse ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben und nach einem Training zu regenerieren. Viele dieser Stoffe sind beispielsweise antientzündlich, antioxidativ, immunstärkend und krebshemmend. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn viele Menschen um uns herum krank sind, müssen wir unsere Immunabwehr stärken. Auch nach einem harten Workout ist die Immunabwehr geschwächt. Zur Regeneration brauchst du Ruhe und gesunde Nahrungsmittel. Und dafür ist unser Wintergemüse hervorragend geeignet. Petersilie zum Beispiel enthält, prozentual zum Gewicht gesehen, ein Vielfaches mehr an Vitamin C als eine Orange. Dazu ein kleiner Tipp am Rande: gelegentlich auf einem Stängel Petersilie zu kauen ist auch gut gegen Schokoheißhunger …
Mein Lieblingssuperfood ist Rote Bete mit dem leicht erdigen Geschmack. Die Knollen lassen sich vielfältig zubereiten. Sie unterstützen die sportliche Leistung, weil sie reich an Mineralstoffen wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen sowie Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Folsäure sind. Kurz: Sie stärken das Herz, die Abwehrkräfte und unterstützen die Regeneration nach dem Training. Allerdings stehen zum Beispiel Brokkoli und Kürbis der roten Bete in nichts nach.
Wenn du einen Biobauernhof in der Nähe hast, dann solltest du dich unbedingt dort mit Obst und Gemüse versorgen. Ein Wochenmarkt, auf dem Biobauern ihre Erzeugnisse anbieten, ist natürlich genauso gut. Pflanzen, die nicht mit Insektiziden besprüht wurden, enthalten mehr sekundäre Pflanzenstoffe als Produkte aus konventionellem Anbau. Zu empfehlen ist auch Tiefkühlware, denn das Gemüse wird erntefrisch eingefroren und enthält alle wichtigen Stoffe. Es gibt sehr gute Bio-TK-Ware. Ernährungsmediziner sind der Meinung, dass sie besser ist als konventionell angebautes Gemüse, das durch halb Europa transportiert wurde. Achte einfach darauf, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind. Faustregel: Je kürzer die Zutatenliste auf dem Einkaufsetikett, umso gesünder und besser.
Gemüse liebt Temperaturen unter 10 Grad, ein bisschen Luftfeuchtigkeit und Dunkelheit. Ein gemauerter Keller eignet sich bestens. Lagere dein Gemüse am besten im Keller in einer Kiste. Aber bitte beachte: Wenn das Gemüse neben Äpfeln liegt, reift es nach und wird weich. Das solltest du vermeiden. Wenn du dein Gemüse selber anbaust, kannst du manche Sorten bis zum leichten Frost in der Erde lassen. Grünkohl soll vor der Ernte sogar Frost abbekommen, weil er dann besser schmeckt! Wenn du all das nicht hast, dann lege dein Gemüse in das Gemüsefach im Kühlschrank, nimm es aber immer aus der Plastikverpackung.
Ich fermentiere auch gerne mein Gemüse, so wird es lange haltbar und ist noch gesünder. Einkochen ist meiner Ansicht nach für Gesundheitsbewusste keine Option. Zu viele Vitamine gehen verloren und außerdem wird das Gemüse dann ziemlich weich.
Ich sage immer: Gemüseküche ist alles, nur nicht langweilig! Ein Weißkohl ist dir zu viel? Dann koche aus einem Teil ein Krautgemüse, aus dem zweiten Teil einen knackigen Salat und den Rest fermentiere zu Sauerkraut. Oder ein ganzer Rotkohl, der ergibt viele Portionen. Bereite daraus Salat und Gemüse. Das gekochte Gemüse friere ein - so hast du immer etwas, das du schnell zubereiten kannst. Hier ein paar meiner Lieblingsrezepte:
Buntes Ofengemüse ist eine Köstlichkeit und es ist schnell zubereitet: Rote Bete, Möhren und Kürbis schälen, grob würfeln und auf ein Backblech legen. Blumenkohl- und Brokkoli- Röschen dazu, Fetakäse zerbröseln und darüber streuen. Ich verteile auch sehr gerne gehackte Walnüsse über das Gemüse. Sie sind auch ein köstliches Superfood. Ab in den Backofen. Je nach Vorliebe knackig oder etwas weicher backen, immer erst vor dem Anrichten würzen. uch die Petersilie kommt zum Schluss erst oben drauf, genau wie das Walnuss- oder Leinöl. Die Vitamine E, D, K und A müssen mit etwas (gesundem) Fett zu sich genommen werden, um im Körper ihre Arbeit tun zu können.
Noch ein ganz schnelles Rezept: Rote Bete schälen und kochen, in Würfel schneiden, fein gehackte Zwiebel und Fetawürfel dazu, mit einem Öl-Essig-Dressing würzen und darüber Walnussstückchen und Petersilie streuen. Qer mag, nimmt auch noch einen säuerlichen Apfel, in Würfel geschnitten, dazu. Dieser Salat eignet sich auch sehr gut, um ihn am nächsten Tag mit zur Arbeit zu nehmen.
Oder auch fix zubereitet: Alles Lieblingsgemüse in einen Kochtopf schnippeln, etwas Wasser und Salz, Pfeffer und Kümmel dazu und kochen. Erst vor dem Anrichten Leinöl und die Kräuter untermengen. Leinöl ist hitzeempfindlich. Es verliert bei zu starker Hitze seine gesundheitliche Wirkung.
Guten Appetit!
Soll ich dir noch mehr Rezepte verraten? Dann kontaktiere mich gerne.
Diesen Artikel über „Gesund durch den Herbst“ hat Almut Ehrhardt geschrieben – Personal Trainerin aus Suhl.
Warum Kunden gerne mit Almut trainieren
Almuts Kunden schätzen ihre offene und zielgerichtete Art, die das Training sowohl effektiv als auch angenehm gestaltet. Besonders beliebt sind ihre Tipps zur „Bewegten Pause“, welche speziell für den Büroalltag konzipiert wurden und gezielt Nacken- und Schultermuskulatur lockern. Auch im Bereich Gewichtsabnahme überzeugt Almut mit individuellen Trainingsplänen sowie alltagsnahen Ernährungstipps, die zu dauerhaften Veränderungen führen. Ihre Unterstützung beim Firmenlauf motiviert viele Teilnehmer regelmäßig zur Teilnahme an solchen Events. Bei spezifischen Anliegen wie Laufen oder bei bestehenden Gesundheitsproblemen wie einem Bandscheibenvorfall bietet Almut individuell angepasste Übungen an, um Schmerzen vorzubeugen.
Sport gehörte für Almut schon von klein auf dazu: Turnen, Volleyball und Skilanglauf waren die Favoriten. Aber über Studium, Karriere und Hausbau ist der Sport zu kurz gekommen. Rückenschmerzen markierten den Wendepunkt. Seitdem ist Traillauf ihre Spezialität. Der Rennsteig ist ihre Hausstrecke, schon 10 x war sie beim RSL dabei, vom Halb- bis zum Supermarathon. Zielstrebig hat sie die Ausbildung zur Personal Trainerin absolviert. Mit Begeisterungsfähigkeit und Empathie hilft sie ihren Kundenden den inneren Schweinehund zu überwinden.... mehr über den Trainer
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