Wer lange gesund und aktiv leben will, der sollte auch darauf achten, dass seine Hormone in Balance sind. Klingt kompliziert? Nicht wirklich – die Alltagsmaßnahmen sind klar. Wer also diese Tipps rund um Ernährung, Sport und Regeneration befolgt, könnte sein Seniorenalter lange genießen.
Was du gleich erfahren wirst:
Hormonelles Gleichgewicht bedeutet eine Balance im Körper, bei der alle Hormone ein eingespieltes Team sind. Dabei erfüllt jeder hormonelle Teamplayer seine Aufgabe. Dann laufen alle hormonell gesteuerten Vorgänge im Körper reibungslos ab.
Die körpereigenen Hormonspiegel sinken mit dem Alter natürlicherweise ab. Gerade hier ist es wichtig, für ein Gleichgewicht der Hormone untereinander zu sorgen. Stressmanagement und gesunder, erholsamer Schlaf sowie angemessene sportliche Betätigung sind Einflussfaktoren, die für eine Balance im Hormonsystem und damit für die Langlebigkeit entscheidend sind.
Beim Training werden unterschiedliche Hormone im Körper ausgeschüttet:
Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung beeinflusst das Mikrobiom im Darm positiv. Weshalb das so wichtig ist: Die Darmschleimhaut ist durch die sogenannte Darm-Hirn-Achse eng mit dem Nervensystem verbunden. Und in der Darmschleimhaut wird ein Großteil des „Glückshormons“ Serotonin hergestellt.
Menschen, die sich mit Fast Food ernähren, haben vielfach Darmbeschwerden und damit oft ein hormonelles Ungleichgewicht. Das kann sich negativ auf ihr Wohlbefinden auswirken.
Daher ist eine pflanzenbasierte Ernährung, biologische Tierhaltung beim Fleischverzehr und eine Zufuhr von Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischen Index zu empfehlen. Tiere aus konventioneller Landwirtschaft werden zur Mast mit Hormonen gefüttert, die dem menschlichen Körper nicht entsprechen. Dies führt zu einem starken hormonellen Ungleichgewicht, was sich in einer Östrogendominanz wiederspiegelt und zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
Schlaf ist essentiell für die Gesundheit. Nur im Schlaf können wir optimal regenerieren und die erforderliche Menge an Wachstumshormonen ausschütten, um lange aktiv leben zu können.
Dabei ist wichtig, dass man tagsüber aktiv ist und abends zur Ruhe kommt. Dies entspricht dem natürlichen Biorhythmus, dem auch unser Hormonsystem folgt.
In den Morgenstunden schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus, um uns wach zu machen und unsere Aktivität zu fördern. Im Laufe des Tages sollte der Pegel natürlicherweise absinken und am Abend durch Melatonin ersetzt werden. Nur durch eine ausreichende Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin kann der Körper sich erholen und in den so wichtigen Tiefschlaf kommen. Dafür ist es wichtig auch tagsüber Ruhe- und Erholungsphasen einzuplanen. Ein Umschalten auf Ruhe und Schlaf ist für den Körper ansonsten kaum möglich – die Folgen: Schlafstörungen insbesondere des Tiefschlafs.
Wichtig für Longevity ist die Balance aller Hormonachsen im Körper. Dazu gehören die Schilddrüsen-Nebennierenachse mit den Hormonen TSH und den freien Schilddrüsenhormonen T3 und T4 sowie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol.
Auch die Achse der Steroidhormone mit den Vertretern der Geschlechtshormone hat einen hohen Einfluss auf den Alterungsprozess. Gerade Frauen in den Wechseljahren sollten sich dahingehend von einem Arzt oder Hormoncoach beraten lassen. Ein zu niedriger Spiegel dieser Hormone kann mit vielen Alterserkrankungen einhergehen. Zu den bekanntesten „Anti Aging“-Hormonen dieser Gruppe gehören das DHEA und das Pregnenolon. Sie sind als Vorstufen der Geschlechtshormone in der Metabolisierung, also der Verstoffwechselung, aktiv.
Nicht zuletzt ist in diesem Zusammenhang die Achse der Neurohormone zu nennen, zu denen Dopamin und Serotonin zählen.
Dies ist in erster Linie mit Entspannung und Entschleunigung des Alltags durch Achtsamkeit oder andere Verfahren, genügend Schlaf, Sport und hier insbesondere Krafttraining sowie gesunde Ernährung zu erreichen. Übrigens können die Steroidhormone in den Wechseljahren mit diesen Maßnahmen allein nicht mehr in Balance gebracht werden.
Wie beeinflusst hormonelles Gleichgewicht die Langlebigkeit?
Die Frage ist einfach mit einem Satz zu beantworten: Ohne hormonelles Gleichgewicht ist Langlebigkeit nicht möglich.
Ricardas Motivation zum ganzheitlichen Coaching kam aus eigener Erfahrung nach einem Burnout. Mit zielgerichteter ganzheitlicher Therapie gelang es ihr zu Wohlbefinden und neuer Leistungsfähigkeit zurück zu finden. Ihr Spezialkonzept für Frauen zum Thema Wechseljahre und Zyklus ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit. Ricarda ist leidenschaftlicher Coach und Personaltrainerin, die mit ihrer Empathie und Entschlossenheit der Schlüssel zu den persönlichen Zielen ihrer Kunden ist.... mehr über den Trainer